Josef Forster

Forster, Josef

Komponist (1838–1917). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Wien. 1 S. Qu.-kl.-4to.
$ 336 / 300 € (25452)

Josef Forster (1838–1917), Komponist. E. musikalisches Albumblatt mit U. Wien, 3. März 1889. 1 S. Qu.-kl.-4°. – 17 Takte für Klavier aus seinem Ballett „Der Spielmann“ a. d. J. 1881: „Der Spielmann [folgen die Notenzeilen] bittet ergebenst in freundlicher Erinnerung zu behalten seinen Verfasser | Josef Forster“. – Der aus Trofaiach (Steiermark) stammende Künstler studierte in Graz und übersiedelte 1865 nach Wien, „wo er nach einem Versuch in der Symphonie von der Zeitkritik als Rivale gegen Brahms ausgespielt wurde.

Sein Gönner, der bekannte Mäzen Graf Hans Wilczek, brachte ihn Erzherzog Johann Nepomuk Salvator (Johann Orth) nahe, von dem er Anregungen für sein Schaffen empfing. Nach Erfolgen als Opern- und Ballettkomponist in Wien schuf er für eine von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha ausgeschriebene Opernkonkurrenz in dem preisgekrönten Einakter ‚Die Rose von Pontevedra’ ein veristisches Bühnenwerk, das seinen Namen im deutschen Sprachgebiet allgemein bekannt machte“ (MGG IV, 575). „In seinen letzten Lebensjahren beschäftigte sich Forster vor allem mit mathematischen Problemen: In der irrigen Überzeugung, das Problem des Großen Fermatschen Satzes gelöst zu haben, ließ er sich auf eine fruchtlose, von der Fachwelt (zurecht) vollkommen ignorierte publizistische Auseinandersetzung mit dem Komitee des Wolfskehl-Preises ein. Forster starb weitgehend vergessen und verarmt 1917 in Wien. Seine Werke wurden nach seinem Tod nicht mehr aufgeführt, es existiert bis heute nur eine einzige Platten-Einspielung einer seiner Kompositionen“ (Wikipedia)..

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