Ernst von Feuchtersleben

Feuchtersleben, Ernst von

Schriftsteller und Mediziner (1806–1849). Eigenh. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. Wien. 1 S. Folio.
$ 1,755 / 1.500 € (15701)

Ernst von Feuchtersleben (1806–1849), Schriftsteller und Mediziner. E. Gedichtmanuskript (20 Zeilen) mit U. Wien, 24. März 1840. 1 S. Folio. – „Mir gefaellt des Lebens Landschaft, | Wenn durch heitre Thaeler hin, | Blumen bunt und Baeume gün, | Im Gefühle der Verwandtschaft | Mit des Himmels Sonne blüh’n || Wenn Gebirge tücht’gen Thaten, | Seeen stillen Traeumen gleich, | Felsen rauh, und Wellen weich, | Wechseln mit den gold’nen Saaten, | An Besitz und Hoffnung reich [...]“. – Auf kräftigem, leicht nachgedunkeltem Papier; mit kleineren Randläsuren.


Feuchtersleben, Ernst von

Schriftsteller und Mediziner (1806-1849). Gestochene Vistenkarte. Wien. 1 S. Visitkartenformat.
$ 47 / 40 € (5447)

Ernst von Feuchtersleben (1806-1849), Schriftsteller, Mediziner. Gestochene Visitenkarte, Wien, o. D., 1 Seite Visitformat. Karte tlw. verfärbt.

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Feuchtersleben, Ernst von

Schriftsteller und Mediziner (1806-1849). Eigenh. Schriftstück mit U. ("Feuchtersleben"). O. O. 1 S. Kl.-4to.
$ 761 / 650 € (59707/BN44190)

"Kissingen's Quellen wirken erregend auf's Gefäßsystem; der Marienbader-Kreuzbrunn[en] ist das sanfteste und vorzüglichste Mittel gegen Hämorrhoidal-Leiden. Da nun der betreffende Patient, wenigstens so lange ich ihn beobachtete, ohnehin an Gefäß-Aufregung (Blutwallungen) litt, und Hämorrhoiden die Quelle des Uebels waren, so ist: Kissingen unpassend, dagegen: Der Marienbader-Kreuzbrunnen sehr zweckmäßig [...]".

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Feuchtersleben, Ernst von

Schriftsteller und Mediziner (1806-1849). Eigenh. Brief mit U. und eh. Gedicht mit U. Wien. (1+2 =) 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 761 / 650 € (72647/BN46534)

An den Bibliographen, Lexikographen und Schriftsteller Constantin von Wurzbach: "Von einer kleinen Reise über Land zurückgekehrt, finde ich Ihre werthe Zuschrift [...] und beeile mich, Ihrem Wunsche durch beiliegende Kleinigkeit - nicht zu entsprechen, aber doch meine Bereitwilligkeit zu zeigen. Ich bin jetzt zu sehr mit Geschäften der ernstesten Art überhäuft, und Stunden für die Muse zu finden [...]". - Die erwähnte "Kleinigkeit" ist das auf den Seiten drei und vier niedergeschriebene Gedicht "Natur".

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Feuchtersleben, Ernst von

Schriftsteller und Mediziner (1806-1849). Eigenh. Gedicht mit Namenszug. O. O. u. D. 1 S. Gr.-8vo.
$ 585 / 500 € (31469/BN17936)

„Durch verworr’ne Nebel-Kreise, | Labirinthisch [!] hingebannt, | Schlingt sich eine dunkle Reise – | ‚Menschenleben’ zubenannt. || Weisheit, mit dem leisen Tritte, | Tappt sich wohl ein Weilchen fort; | Pflicht, mit ruhig-festem Schritte, | Wallt getrost von Ort zu Ort. || Aber, mühsam, bis zum Grabe | Sieht man sie im Nebel zieh’n; | Nur ein holder Flügelknabe: | ‚Leichtsinn’ schwebt darüber hin. || Und es loben den Begleiter | Muhme Weisheit, Base Pflicht; | Schau’n sie ihn, so sind sie heiter, | Lächeln sanft – und zürnen nicht“. – Alt auf Trägerpapier montiert.

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