Edgar Faure

Faure, Edgar

französischer Politiker und Ministerpräsident (1908–1988). Albumblatt mit eigenh. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 89 / 80 € (14656)

Edgar Faure (1908–1988), französischer Politiker und Ministerpräsident. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. 8°. – Edgar Faure war im Vorkriegsfrankreich in der linksbürgerlich-antiklerikalen Radikalen Partei („Parti républicain, radical et radical-socialiste“), der führenden Partei der Dritten Republik, aktiv; während des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Okkupation schloß er sich der Résistance an und floh 1942 nach Algier in das Hauptquartier von General de Gaulle, „der ihn zum Chef des Service législatif der Gouvernement provisoire de la République Française (GPRF) machte.

1945 wurde er der französische Ankläger beim Nürnberger Prozeß“ (Wikipedia, Abfrage v. 18. IX. 2008). Nach dem Krieg war Faure in wechselnden Positionen in verschiedenen Regierungen tätig, so etwa als Staatssekretär für Finanzen, als Budgetminister, Justizminister, Wirtschafts-, Finanz- und Außenminister sowie als Ministerpräsident. „Mit der Zeit näherte er sich politisch de Gaulle an, der ihn 1963 auf eine inoffizielle Mission in die Volksrepublik China schickte, um die Herstellung diplomatischer Beziehungen zwischen Paris und Peking 1964 vorzubereiten. Als Radikaler in der Vierten Republik endete er als Gaullist in der 1958 errichteten Fünften. 1966 wurde er Landwirtschaftsminister, nach den Mai-Unruhen 1968 vertraute ihm General de Gaulle das schwierige Amt des Erziehungsministers an. Von 1973 bis 1978 bekleidete Faure das Amt des Präsidenten der Nationalversammlung“ (ebd.). – Beiliegend einige Bll. Zeitungsausschnitte..

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