Ernst Wilhelm Eschmann

Eschmann, Ernst Wilhelm

Schriftsteller, Soziologe und Philosoph (1904–1987). Eigenh. Brief mit U. („E. W. Eschmann“). München. 2 SS. Gr.-4to.
$ 84 / 80 € (17043)

Ernst Wilhelm Eschmann (1904–1987), Schriftsteller, Soziologe und Philosoph. E. Brief mit U. („E. W. Eschmann“). München, 10. Mai 1980. 2 SS. Gr.-4°. – An Heinz Birker: „Ein Brief wie der Ihre hätte als Brief eine sofortige Antwort erfordert statt eines vierteljährigen Wartens. Teilweise war der Grund ein längerer Auslandsaufenthalt, aber auch die Bemühung um ein Exemplar des ‚Doppelzeichens’. Es ist aber völlig vom Markt; ich selber besitze keins mehr [...]“. – Ernst Wilhelm Eschmann hatte in den dreißiger Jahren zu einer Gruppe von jungen Redakteuren um die rechtsorientierte Zeitschrift „Die Tat“ gehört, „die in den letzten Jahren der Weimarer Republik großen Einfluß auf die intellektuelle Jugend ausübte.

1936 erschien sein ‚Griechisches Tagebuch’, die ‚Erdachten Briefe’ (1938) wurden sein erfolgreichstes Buch“ (DBE). Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Eschmann als freier Schriftsteller in Locarno, lehrte Philosophie an der Universität Münster und hielt sich in den letzten Lebensjahren abwechselnd im schweizerischen Golino und in München auf. „Er schrieb von A. Andersch gerühmte Gedichte (‚Tessiner Episteln’, 1949), Dramen, Erzählungen, Essays und Aphorismen, die in J. Günthers ‚Neuen deutschen Heften’ erschienen“ (DBE). – Beiliegend ein Zeitungsausschnitt..

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