Emil Ertl

Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Albumblatt mit U. Graz. 1 S. auf Doppelblatt. Qu.-8vo.
$ 110 / 100 € (9171)

Emil Ertl (1860-1935), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. Graz, 10. November 1909. 1 Seite auf Doppelblatt. Qu.-8°. – „,Was ist Freiheit? Glück im höchsten Sinne, Furchtlosigkeit, innere Kraft und das Gefühl der Gnade’[.] Aus dem Roman ‚Freiheit, die ich meine’“. – Der in Wien geborene Nachkomme mehrerer Geschlechter von Seidenwebern und Seidenfabrikanten auf dem alten Wiener Schottenfeld war bis 1922 Direktor der Technischen Hochschul-Bibliothek in Graz. Sein „schriftstellerisches Jugendwerk reicht von romantischer Märchenseligkeit bis zu herber Zeitkritik und Mitleidsethik.

Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor“ (DBE). Nach Annahme einer Resolution gegen das nationalsozialistische Deutschland durch den österreichischen PEN-Club erklärte der Träger des Grillparzer-Preises des Jahres 1930 seinen Austritt aus dem Schriftstellerverband (1933). – Das leere Bl. 2 etwas angeschmutzt..

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Brief mit U. Wohl Graz. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 165 / 150 € (936619/BN936619)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Ihre Zeilen, für die ich verbindlichst danke, grüßen mich von einem Heimatgenossen. Denn auch ich bin auf dem Schottenfeld geboren u. aufgewachsen. Wie es in der Einleitung zum Guguckshaus steht, waren alle meine Vorfahren, so weit ich von ihnen weiß, Seidenweber auf dem Schottenfeld. Wenn ich auch einer jüngeren Generation angehöre, so ist mir doch manches Wort, manches Geschichtchen aus alter Zeit zu Ohren gekommen [...]". - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz.

Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen "der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans" (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Auf Briefpapier mit gedr. Adresse..

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Brief mit U. Wohl Wien. 1 S. Gr.-4to.
$ 143 / 130 € (936620/BN936620)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl der Journalist und Dramaturg Hans Nüchtern, seit 1924 Leiter der literarischen Abteilung der RAVAG: "Für vieles bin ich Ihnen Dank schuldig geworden: daß ich die Grazer Sendung in der Ravag abhören konnte, daß Sie selbst am 11./3. in der Ravag eine würdige Vorlesung veranstalteten, ferner für die lieben Worte des Gedenken[s] sowohl brieflich wie vor allem in der 'Festschrift', für Ihr Mitwirken am Zustandekommen der Gedenktafel u. Ihre Anwesenheit bei der Enthüllung u.

wer weiß, für was sonst noch [...]". - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen "der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans" (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Mit Adreßstempel..

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Albumblatt mit U. Graz. ½ S. 4to.
$ 132 / 120 € (936621/BN936621)

Ein Zitat aus seinem "Guguckshaus": "Wenn nur ein jeder getreu sich an die Noten hält, die ihm aufgetragen sind, der große Kapellmeister dort oben sorgt schon dafür, daß es einen guten Zusammenklang gibt [...]". - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen "der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans" (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor.

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Graz. 2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 99 / 90 € (936622/BN936622)

An Ober-Magistratsrat August Nüchtern: "[...] Es täte mir leid, wenn die Veranstaltung nur im Lauf des Juni stattfinden könnte, doch möchte ich natürlich nicht, daß meine notgedrungene Abwesenheit zum Hindernis würde. Im Juni kann ich, da mein Unterbibliothekar sich auf Urlaub befindet, auf keinen Fall abkommen [...]". - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen "der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans" (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Briefkarte mit U. Wohl Graz. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 99 / 90 € (936623/BN936623)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Laß Dir bestens für Deine l. Zeilen danken und sei so gütig, dem Bürgermeister für die liebenswürdige Einladung ins Rathausstübl meinen verbindlichsten Dank auszusprechen. Ich werde im Geiste am 22. bei Euch sein; wie schon erwähnt, ist mir ein Erscheinen an diesem Tage nicht möglich [...]". - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen "der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans" (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Postkarte mit U. Bad Aussee. 1 S. Qu.-8vo.
$ 132 / 120 € (943676/BN943676)

An einen namentlich nicht genannten Professor: "Selbstverständlich bin ich nicht berechtigt, Ihnen Ihr Urteil übel zu nehmen, vielmehr muss ich mich entschuldigen, Ihnen [...]". Die Bildseite zeigt eine Ansicht von Bad Aussee.

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Visitenkarte mit eigenh. Grußzeile. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 132 / 120 € (943725/BN943725)

"Wärmsten Glückwunsch!" - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen “der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans” (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich.

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Brief mit U. Graz. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 99 / 90 € (31299/BN9413)

An den Berufsoffizier und späteren Fabrikanten wie Übersetzer K. L. Ammer (d. i. Karl Klammer, 1879-1959): „Ihren liebenswürdigen Zweck, mir durch Ihre Zeilen eine Freude zu bereiten, haben Sie vollauf erreicht. Was giebt [!] es Schöneres für einen Schaffenden als Verständnis u. Anerkennung vonseiten der engeren Landsleute; zu diesen zähle ich Sie, der Sie die Intimitäten des Wienerischen nachfühlen und durch Ihre Mutter in jenen Kriesen zu wurzeln scheinen, die immer mehr durch eine mehr internationale, weltstädtisch gefärbte Bevölkerung aufgesogen werden.

Das Wien der neueren bezüglichen Literatur könnte, wie mich dünkt, größtenteils ebensogut ein Paris oder Berlin sein, wenn man ein paar Lokalismen ausmerzt [...]“. - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen “der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans” (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Als Übersetzer zeichnete K. L. Ammer vor allem für Übersetzungen aus dem Französischen (Villon, Verlaine, Maeterlinck und Rimbaud) verantwortlich. - Auf Briefpapier mit gestemp. Adresse..

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Ertl, Emil

Schriftsteller (1860-1935). Eigenh. Brief, eh. Postkarte und Visitkarte mit 3 eh. Zeilen und U. Wien und Graz. Zusammen 3 SS. 4to, 8vo und qu.-12mo. Die Visitkarte mit eh. adr. Kuvert.
$ 154 / 140 € (31300/BN9414)

An Prof. A. R [?] Franz in Wien über eine geplante Veröffentlichung anläßlich „Alfred J‘s“ oder „Alfred N‘s“ Geburtstag: „Entschuldigen Sie es gütigst, daß ich Ihre Zuschrift [...] erst nach meiner Rückkehr in die Stadt beantworte. Einer der Gründe ist auch der, daß mir meine Entscheidung nicht leicht fiel. Der Gedanke, ein Büchlein der Parodien zu Alfred J‘s [oder „Alfred N‘s“] Geburtstag zusammenzustellen, ist eigenartig u. lustig. Aber die Gefahren sind groß, denn eine Persiflage ist nur witzig, wenn sie scharf u.

rüksichtslos ist, u. wie leicht verletzt sie dann! [...]“ (Br. v. 5. III. 1933). - Emil Ertl war seit 1889 Bibliothekar der TH Graz. Die Freundschaft mit Peter Rosegger brachte ihn als einen “der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Heimat- und Geschichtsromans” (Öst. Lex. I, 298) zur Synthese von naturalistischer Milieuschilderung und gemütvollem Humor. - Mit Ausnahme der Visitkarte auf Briefpapier mit gestemp. Adresse..

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