Erich Erler

Erler, Erich

Maler und Graphiker (1870–1946). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 32mo.
$ 86 / 80 € (16624)

Erich Erler (1870–1946), Maler und Graphiker. Albumblatt mit e. U. O. O. u. D. 1 S. 32°. – Anfangs Schriftsetzer und Lokalreporter, wurde Erich Erler 1892 Schüler von Albrecht Bräuer in Breslau und betätigte sich danach in Paris als Schriftsteller. „Im Engadin begann er, lyrisch gestimmte Landschaften und als ‚Volkstypen’ charakterisierte Bewohner des Hochgebirges zu malen. 1899 stellte Erler erstmals in München aus und wurde dort Mitglied der Künstlergruppe ‚Scholle’ sowie Mitgründer und Illustrator der Zeitschrift ‚Jugend’.

Auch die Berliner Sezession, den Deutschen Künstlerbund und Ausstellungen u. a. in Dresden und Düsseldorf beschickte er mit neoimpressionistischen Alpenlandschaften, darunter ‚Schneeland’ (1903) und ‚Frühling im Engadin’. Seit 1915 malte er auch Soldaten- und Kriegsbilder“ (DBE). „Auf der Herbstausstellung ‚Blut und Boden’ der Münchner nationalsozialistischen Kulturgemeinde 1935 wird das Triptychon ‚Heimat’ gezeigt, 1940 Ausführung von Fresken für das Deutschland-Haus der SS in München [...] Das Werk der letzten Jahre ist der nationalsozialistischen Ideologie verpflichtet“ (AKL). – Beiliegend ein Zeitungsausschnitt..

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