Wilhelm Erb

Erb, Wilhelm

Internist und Neurologe (1840–1921). 1 eigenh. Briefkarte und 1 eh. Postkarte mit U. sowie 1 gedr. Kärtchen mit mehreren eh. Zeilen. [Heidelberg] u. St. Blasien. Zusammen 5 Seiten auf 3 Bll. Qu.-8vo bzw. Carte d’Visite-Format. Mit 1 eh. adr. Kuvert bzw. eh. Adresse.
$ 211 / 180 € (11462)

Wilhelm Erb (1840–1921), Internist und Neurologe. 1 e. Briefkarte und 1 e. Postkarte mit U. sowie 1 gedr. Kärtchen mit mehreren e. Zeilen. [Heidelberg] u. St. Blasien, 1883 und 1919. Zusammen 5 Seiten auf 3 Bll. Qu.-8° bzw. Carte d’Visite-Format. Mit 1 e. adr. Kuvert bzw. e. Adresse. – Mit dem undatierten Kärtchen „erbitten sich [Professor Erb und Frau] das Vergnügen Herrn stud. Schmidt am Freitag d. 21. d. M. Abends 8 Uhr zum einfachen Abendbrod [!] bei sich zu sehn“. – Die Postkarte vom 18.

August 1883 mit Dank „für Ihre Sendung, die ich heute bei der Rückkehr von einer kleinen Reise vorfand! Ich hatte die ‚Bierzeit’ sehr vermißt [...]“. – „Auf Ihre Anfrage wegen der Verwandten von Otto Weber, bzw. der Schwestern seiner Wittwe [!], deren Namen u. Wohnort etc., muß ich zu m. Bedauern kurz antworten, daß ich einfach gar nichts weiß. – Nach dem Tode O. Webers (1867? od. 68?) habe ich keinerlei Beziehungen mehr zu der Wittwe gehabt u. von ihren weiteren Lebensschicksalen auch m. Erinnerns nie mehr etwas erfahren [...]“ (Briefkarte v. 10. August 1919; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). – Wilhelm Erb war Professor für Innere Medizin in Leipzig und Heidelberg. „Nach ersten Arbeiten auf toxikologischem und histologischem Gebiet wandte er sich bald der Neurologie zu. Erb war Mitbegründer der Elektrotherapie und Entdecker zahlreicher neurologischer Krankheitsbilder wie der progressiven Dystrophie der Muskeln und der kombinierten Schulter-Arm-Lähmung (Erb-Duchennesche Lähmung). Er fand den Erbschen Punkt sowie das mit Carl Westphal entdeckte Erb-Westphalsche Symptom. Aufsehen erregte Erbs Entdeckung des Zusammenhangs zwischen Rückenmarksschwindsucht und Syphilis“ (DBE). – Georg Benno Schmidt war Assistent unter Vinzenz von Czerny an der Chirurgischen Klinik in Heidelberg. Dort habilitierte er sich 1888, erhielt 1894 eine außerordentliche Professur und leitete von 1895 bis 1923 eine chirurgisch-gynäkologische Privatklinik in Heidelberg; 1909 wurde er zudem Leiter der Chirurgischen Abteilung der Heidelberger Universitäts-Kinderklinik. – Beiliegend die gedr. Traueranzeige der Universität Heidelberg zum Ableben Erbs am 29. Oktober 1921 (dat. Heidelberg, 31. Oktober 1921. 1 Seite 4°)..

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Erb, Wilhelm

Internist, Pathologe und Neurologe (1840-1921). Eigenh. Briefkarte mit U. Heidelberg. 2 SS. Qu.-schmal-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 141 / 120 € (79394/BN51453)

An den Mediziner Dr. Mayer in Frankfurt: "Diagnose bei Hrn. K. etwas unsicher: ich halte das Leiden für eine beginn. Paralysis agitans, da ich keinerlei object. Symptome eines localen Hirnleidens entdecken kann. Darüber wird der weitere Verlauf Aufschluß bringen. Ich rathe demnach zu Arsenikgebrauch, kühlen Bädern u. Waschungen; ferner zu einem Versuch mit elektr. (Farad., dipolar.) Bädern […]". - Mit Stempel der Handschriftensammlung J. K. Riess.

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