Bernt Engelmann

Engelmann, Bernt

Schriftsteller (1921-1994). Brief mit eigenh. U. Rottach-Egern-Berg. ½ S. 4to. Gedruckter Briefkopf.
$ 0 / 90 € (4400)

Engelmann freut sich, daß „Meine Freunde – die Millionäre“ so gut gefällt.

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Engelmann, Bernt

Schriftsteller (1921-1994). Eigenh. Gedichtmanuskript m. U. o. O. 4to. 1 Seite.
$ 0 / 180 € (54501)

„Es möchte manches Stachelschwein | mal gänzlich ohne Stacheln sein. | Zwar ist im Schutz der Stacheln | gut dösen und gut acheln, | sie stören aber eben | auch oft das Liebesleben“ - Engelmann veröffentlichte u.a. ‚Meine Freunde, die Millionäre. Ein Beitrag zur Soziologie der Wohlstandsgesellschaft nach eigenen Erlebnissen’ (1963), ‚Deutschland ohne Juden’ (1970) und ‚Großes Bundesverdienstkreuz’ (1970).

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Engelmann, Bernt

deutscher Schriftsteller und Journalist (1921-1994). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift. Rottach-Egern. Gr.-4to. 1 p. Gedr. Briefkopf.
$ 0 / 200 € (78751)

Amüsante Antwort an „Carola v. Gästern“, die ihm wegen einer zu vermachenden Erbschaft schrieb „Kurz gesagt, ich habe ein beträchtliches Vermögen und keine Erben“: „Es kommt ja wahrlich nicht alle Tage vor, daß eine offenbar reiche, alleinstehende ältere Dame einen deutschen Schriftsteller, der ihr persönlich unbekannt ist, zu ihrem alleinigen Erben einsetzt. Der letzte Fall dieser Art soll sich 1783 in Hildesheim ereignet haben, doch ist er nicht wissenschaftlich gesichert; der glückliche Erbe könnte auch ein Husarenrittmeister gewesen sein […] Alte, alleinstehende Damen mit beträchtlichem Vermögen haben im allgemeinen viel Zeit und schreiben - ich aus überreichlicher Erfahrung weiß - erheblich längere Briefe; die Wendung ,kurz gesagt’ kommt nie drin vor.

Sodann haben die beschriebenen Damen hierzulande mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Telefon, und wenn sie aus besonderen Gründen die Angabe ihrer Rufnummer auf ihren Briefbogen unterlassen, so ist diese doch zumindest im amtlichen Fernsprechverzeichnis angegeben. Ältere Damen […] haben nur in den allerseltensten Fällen Geheimnummern. Sodann ist es ungewöhnlich, daß reiche ältere Damen, wenn sie schon Büttenpapier benutzen, solches der billigsten Sorte wählen; sie von einer Akzidenzdruckerei mit Namen und Adresse versehen lassen, die offenbar anno 1910 zum letzten Mal einen solchen Auftrag erhalten hat […] Sie haben, verehrte gnädige Frau, offenbar nicht bedacht, daß Sie es bei mir mit einem Autor zu tun haben, der das Recherchieren von der Pike auf gelernt hat […]“ - Der Schriftsteller Winfried Bornemann (geb. 1944) ist bekannt für Bücher mit seinen Juxbriefen an Unternehmen, Prominente und Behörden samt deren Antwortschreiben. Das erste Buch „Zu Schade … zum Wegradieren“, das er zusammen mit seinem Schwager verfasste, enthält neben humorvollen Zeichnungen nur wenige dieser Briefe. Für das Buch „Bornemanns lachende Erben“ (1985) schrieb Bornemann unter dem Pseudonym „Carola von Gaestern“ verschiedene Prominente an, um diesen das Erbe jener fiktiven Witwe eines reichen Unternehmers in Aussicht zu stellen. 1988 erschien sein Buch „Glanz & Gloria. Eine Brief-Aktion mit internationalen Stars“..

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