Werner Engel

Engel, Werner

Maler und Graphiker (1880–1941). Eigenh. Brief mit U. Thun-Seefeld. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 174 / 160 € (21388)

Werner Engel (1880–1941), Maler und Graphiker. E. Brief mit U. Thun-Seefeld, 1. April 1909. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. An den namentlich nicht genannten Kunsthistoriker und Direktor des Kunstmuseums Essen Ernst Gosebruch (1872–1953), der eine „Collection der Schweizer Maler“ ausstellen möchte: „[...] Gleichzeitig erlaube ich mir, Ihnen eine neue Liste unserer Preise zu übersenden. Da wir von dem herrschenden Usus des Unterbietens nicht unterrichtet waren – setzten wir die Preise in der Mehrzahl in einer Höhe an die uns schlechterdings nicht erlaubt im Allgemeinen herunterzugehen [...]“.

– Der aus Thuns stammende Künstler schuf Landschaften, Stilleben, Portraits und Figürliches. „Obwohl in der Frühzeit von Ferdinand Hodler und Paul Cézanne beeinflußt, sind Engels meist kleinformatige Gemälde geprägt von Impressionismus und Pointillismus. Zeigt in den 20er Jahren im Banne Cézannes eine großflächigere Malweise in kubistischen Formen, das wieder stärker von Hodler beeinflußte Spätwerk streng komponierte, häufig gespachtelte großformatige Gemälde und Wandbilder [...] in feiner Farbnuancierung“ (AKL). Neben Radierungen, Linolschnitten, Holzschnitten, Lithographien und Zeichnungen schuf Engel auch Buchillustrationen und heraldische Wandbehänge in Batik. – Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kleinen zeitgen. Notizen..

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