Hermann Ende

Ende, Hermann

Architekt (1829-1907). 2 eigenh. Briefe mit U. („HEnde“). Berlin. Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 3 (davon 1 Doppel-)Blatt. Gr.-4to.
$ 435 / 400 € (15274)

Hermann Ende (1829-1907), Architekt. 2 e. Briefe mit U. („HEnde“). Berlin, 1884 und 1886. Zusammen (1½+1=) 2½ SS. auf 3 (davon 1 Doppel-)Blatt. Gr.-4°. – An den Architekten Manfred Semper (1838–1913) mit der Versicherung, „daß ich gern bereit bin, Ihnen eine etwas erweiterte Kritik Ihrer Arbeit zu bieten“ und „daß ich dies insofern ohne große Mühe für Sie thun kann, als ich binnen Kurzem in baulichen Angelegenheiten in Hamburg anwesend sein werde“ (Br. v. 26. Juni 1884).

Der Brief vom 8. Januar 1886 mit der Mitteilung, „daß beim Ethnologischen Museum die Gesammtlast der Decke [ca.] 630 kg beträgt; hiervon entfallen auf die Nutzlast [ca.] 310 kg und auf die Eigenlast [ca.] 320 kg. Ich habe mich gleichzeitig an Kollegen Tiede gewandt, um für die Belastungen, welche bei dem hiesigen, im Bau begriffenen Naturhistorischen Museum angenommen sind, Notizen zu erhalten. Sobald dieselben eingehen, theile ich Sie Ihnen mit [...]“ (auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf). – Hermann Ende betrieb gemeinsam mit Wilhelm Böckmann von 1860 bis 95 „eine der angesehensten Baufirmen in Berlin, deren Tätigkeit insbesondere die Villen- und Palastarchitektur der Stadt wesentlich bestimmt hat“ (DBE). Zu seinen wichtigsten Bauten zählen das sogenannte „Rote Schloß“, ein für seine Zeit mustergültiges Geschäftshaus, das Antilopenhaus, das Elefantenhaus und der Festsaal im Zoologischen Garten, das Völkerkundemuseum (alle in Berlin) sowie das erbprinzliche Palais in Dessau. – Tls. etwas lichtrandig und mit leichten Gebrauchsspuren..

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