Elisabeth ("Sisi")

Elisabeth ("Sisi")

Kaiserin von Österreich (1837-1898). Autograph receipt signed ("Elisabeth"). Wien. ½ S. Folio.
$ 7,541 / 6.500 € (935786/BN935786)

A receipt for the Imperial Court's Disbursements Bureau: confirms having received her monthly apanage of 8333 guilders and 20 kreuzers (her allowance for November 1855 out of a guaranteed yearly "Spenadelgeld" of 100,000 guilders). These funds, essentially the Empress's allowance for all her private expenditures, had formed an explicit part of the marriage contract. This is a particularly early example, signed but one and a half years after her wedding with Emperor Franz Joseph. - Folded; archival notes. Very rare: the records of the Court's Disbursements Bureau were discarded in 1923.

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Elisabeth ("Sisi")

Kaiserin von Österreich (1837-1898). Eigenh. Brief. O. O. u. D. 8vo. ½ S. auf blauem Doppelblatt.
$ 14,503 / 12.500 € (82663/BN53948)

An ihrem Ehemann Kaiser Franz Josef, bislang unbekanntes Zeitdokument zu einem der großen Skandale im Hause Wittelsbach: "Die Kaiserin an Seine Majestät den Kaiser. Marie wünscht dringend mich zu sehen. Kann ich ihr in Traunstein für wenige Stunden Rendez-Vous geben? Bitte gleich um Antwort". - Im Oktober 1862, als Marie von einer Wallfahrt aus Altötting zurückkehrte, trafen sich die Wittelsbacher Schwestern im Gasthof Wispauer in Traunstein. Die Königin von Neapel war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger mit einem unehelichen Kind.

Im Familienrat wurde beschlossen, dass Marie sich in das Ursulinen-Kloster in Augsburg zurückziehen solle, wohin sie sich direkt nach ihrem Aufenthalt in Traunstein begab. Im November brachte sie dort eine Tochter zur Welt, die bald nach der Geburt an Pflegeeltern weitergegeben wurde. Zum Aufenthalt in Traunstein wurde berichtet, dass Marie dort ihren Hofstaat entlassen und nur die Zofe Mariette bei sich behalten habe. Außerdem hätten die beiden Frauen das Hotel Wispauer nur einmal verlassen, um in die nahegelegene Kirche zu gehen..

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