Joseph von Eichendorff

German poet and novelist, 1788-1857

"Eichendorff is regarded as one of the most important German Romantics and his works have sustained high popularity in Germany from production to the present day. The lyricism of Eichendorff's poetry is much praised, and his poems have been set to music by many composers, including, Schumann, Mendelssohn, Brahms, Hugo Wolf, Richard Strauss, Friedrich Nietzsche, Hans Pfitzner, Hermann Zilcher, and Alexander Zemlinsky. Eichendorff's best known work, ""Aus dem Leben eines Taugenichts"" (""Of the Life of a Good-For-Nothing"") is typical romantic novella, whose main themes are voyage and love."

Source: Wikipedia

Eichendorff, Joseph Frh. von

Dichter (1788-1857). Autograph letter signed ("J. v. Eichendorff"). Berlin. 16.09.1852. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Mit eh. Adresse (Faltbrief).
$ 14,735 / 14.000 € (33589/BN28897)

To the German translator and poet Adolf Böttger (1815-1870), who had sent him his recently published poem "Düstere Sterne". Eichendorff acknowledges Böttger's "rich, poetic talent", but refuses to participate in a lyrical anthology, as he has no suitable poem at hand and is not in the mood to write a ballad. - Adolf Böttger was one of the most highly esteemed English-German translators of the 19th century; his major project was the translation of the complete works of Byron. - Edges slightly frayed, and small clipped section on fol. 2 (not touching text).

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Eichendorff, Joseph Frh. von

Dichter (1788-1857). "Der Friede. 1814." Eigenh. Manuskriptentwurf mit U. 2 Blatt montiert auf einem. 94:82 mm. Titel und acht Zeilen auf 1 S. bzw. eine Zeile. Ca. 65:72 mm bzw. 19:72 mm. Mit drei Beilagen (s. u.).
$ 12,630 / 12.000 € (85989/BN56691)

"Sturm und Wetter sind verflogen, | Blau gespannt des Himmels Zelt, | Und es blüht des Friedens Bogen | Ueber der verweinten Welt. | Fahnen sich gleich Schwänen wiegen | In der lauen Frühlingsluft. | Durch das Grün viel' Reiter fliegen | Waldhorn frisch dazwischenruft". - Der Montage wegen nicht lesbar ist die Versoseite des Textblattes, auf der Eichendorff vier Zeilen aus "Die ernsthafte Fastnacht 1814" notierte: "Wer hat je so'n Sal gesehen | Strom und Wälder spielen auf | Sterne auf und nieder gehen | Stecken hoch die Lampen auf".

- Der historisch-kritischen Ausgabe zufolge bezieht sich der Titel des Gedichts "Der Friede" wahrscheinlich auf den Friedensvertrag vom 30. Mai 1814 (den Ersten Pariser Friedensvertrag zwischen Frankreich und der antifranzösischen Allianz); die ersten Zeilen des Fragments "Die ernsthafte Fastnacht 1814", das sich auf der Rückseite des Manuskripts befindet, beziehen sich auf die Erstürmung Wittenbergs am 13. Januar 1814 und wurden wahrscheinlich kurz danach in Torgau geschrieben, wo Eichendorff bis zum Friedensschluss Ende Mai im Besatzungsdienst stationiert war. - Beiliegend ein fünfseitiger Brief der Bildhauerin Anna Magnussen-Petersen (damals noch unverheiratete Petersen) an den Komponisten Ernst Rudorff vom 17. März 1891, dem sie das Autograph übersendet und dazu ausführt, dass sie es von der Mutter von Eichendorffs Enkel Generalleutnant Hartwig von Eichendorff erhalten habe, ein von Ernst Rudorf beschriebenes Kuvert, auf dem er festhält, dass Anna Petersen ihm am 18. März 1891 das Eichendorff-Autograph samt ihrem Brief übersandt hatte, und ein eh. Brief mit U. des Musikwissenschaftlers und Germanisten Friedrich Schnapp vom 11. Oktober 1960 an ein Fräulein Rudorff über dieses sowie ein weiteres Autograph von Eichendorff. Auf der Versoseite des letztgenannten Briefes finden sich noch einige Zeilen des Germanisten und Eichendorff-Herausgebers Wolfgang Kron an das Frl. Rudorff, mit denen er "für die so freundliche Überlassung des Eichendorffschen Gedichtes und des Briefes an Karl Goedeke" dankt..

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Eichendorff, Joseph Frh. von

Eigenh. Brief mit U. ("Jos. v. Eichendorff").
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Five months before his death, his circumstances financially straitened after his Seldnitz administrator had been found to have embezzled funds, Eichendorff writes to the Leipzig publishers Voigt & Günther, copyright holders of his short story "Aus dem Leben eines Taugenichts", concerning an ongoing legal action against the publisher Otto Wigand who had unashamedly reprinted his pirated edition of 1837. - Traces of folds.