Heinrich Ehrlich

Ehrlich, Heinrich

Schriftsteller und Komponist (1822–1899). Eigenh. Brief mit U. („HEhrlich“). O. O. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 191 / 180 € (22383)

Heinrich Ehrlich (1822–1899), Schriftsteller und Komponist. E. Brief mit U. („HEhrlich“). O. O. u. D. [wohl 1884]. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ich bitte Sie freundlichst meinem Buche ‚Lebenskunst etc.’ [d. i. „Lebenskunst und Kunstleben“, Berlin 1884] ein gütiges Wort in der ‚Kölnischen’ zu schenken. Wenn Sie irgend eines der ersten Kapitel – vielleicht ‚Die Etikette’ oder ‚Das Benehmen gegen Höhere’ [–] durchblicken, wird Ihr Genie gleich sehen, daß das Buch trotz seiner leicht gehaltenen Form auf sehr gründlichen Vorstudien beruht [...]“.

– Heinrich Ehrlich erhielt seinen Klavierunterricht bei Adolf Henselt, Karl Maria von Bocklet und Sigismund Thalberg, war dann Hauslehrer in Ungarn, ging anschließend auf Konzertreisen nach Wien, Dresden, Berlin und Paris und ließ sich 1852 als Hofpianist in Hannover nieder; von 1855 bis 1857 lebte er in Wiesbaden als Lehrer der späteren Königin Sophie von Schweden, verbrachte kurze Zeit in England und kam über Frankfurt 1862 nach Berlin. „Dort arbeitete er anfangs als politischer Korrespondent einer russischen Zeitung sowie für die ‚Vossische’ und die ‚Allgemeine Zeitung’, gab 1864–72 und 1886–98 Klavierunterricht am Sternschen Konservatorium und übernahm 1869 die musikalische Kritik des ‚Berliner Tagblattes’ sowie der ‚Gegenwart’. 1875 wurde er zum Professor ernannt. Ehrlich veröffentlichte u. a. ‚Musikästhetik von Kant bis auf die Gegenwart’ (1882) und ‚Schlaglichter und Schlagschatten aus der Musikwelt’ (1892). Zu seinen Kompositionen zählen Zwölf Etüden. Konzertstücke in ungarischer Weise“ (DBE). – Auf Briefpapier mit gepr. Initialen und mit einem zeitgen. Bearbeitungsvermerk in Bleistift..

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Ehrlich, Heinrich

Pianist, Komponist und Musikschriftsteller (1822-1899). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Gebräunt.
$ 265 / 250 € (6390)

Heinrich Ehrlich (1822-1899), Schriftsteller, Komponist. E. Brief m. U., Berlin, 3. Juli 1880, 4 Seiten gr.-8°. Doppelblatt. Gebräunt. An einen Verleger: „[…] Ich habe seit Jahren mich mit der Analyse von Bach’s ‚französischen Suiten’ beschäftigt, und in ihnen ein ganz merkwürdiges, ein von den […] anderen Werken unterscheidendes […] Moment gefunden […]“ – Ehrlich gab von 1864-72 und 1886-98 Klavierunterricht am Sternschen Konservatorium und übernahm 1869 die musikalische Kritik des „Berliner Tagblattes“ sowie der „Gegenwart“.

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Ehrlich, Heinrich

Schriftsteller und Komponist (1822-1899). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 05.01.1874. 4 SS. 8vo.
$ 296 / 280 € (935520/BN935520)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Auf den Rath des Herrn Professor Hanslick wende ich mich an Sie um gefällige Auskunft respective gefällige Unterstützung. Ich habe hier nach langer Pause ein Conzert gegeben mit ungewöhnlichem Erfolge, namentlich für meine Composition. Ich sende Ihnen die Berichte aus denen Sie, namentlich nach Lesung meiner Selbstkritik ja leicht entscheiden werden, ob hier aus Wohlwollen oder einer Thatsache gegenüber geschrieben worden ist […]". - Nach Konzertreisen nach Wien, Dresden, Berlin und Paris ließ sich Ehrlich 1852 als Hofpianist in Hannover nieder.

1855-57 lebte er in Wiesbaden als Lehrer der späteren Königin Sophie von Schweden, verbrachte kurze Zeit in England und kam über Frankfurt 1862 nach Berlin. Dort arbeitete er anfangs als politischer Korrespondent einer russischen Zeitung sowie für die "Vossische" und die "Allgemeine Zeitung", gab 1864-72 und 1886-98 Klavierunterricht am Sternschen Konservatorium und übernahm 1869 die musikalische Kritik des "Berliner Tagblattes" sowie der "Gegenwart". - Etwas knittrig; Notiz in Tinte: "beantwortet am 15.1.1874"..

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