Ernst Eckstein

Eckstein, Ernst

Schriftsteller und Publizist (1845–1900). Eigenh. Brief mit U. Dresden. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 179 / 160 € (23912)

Ernst Eckstein (1845–1900), Schriftsteller und Publizist. E. Brief mit U. Dresden, 7. Dezember 1895. ½ S. auf Doppelblatt. 8°. – An den Journalisten Edgar Spiegl, Edler von Thurnsee (1833/39–1908): „Im Besitz der gef. Zeilen vom 26. Nov. überreiche ich Ihnen beigeschlossen ergebenst ein komisches Poem ‚Vollraths Abdankung’. Als Honorar würde ich 30 Mark erbitten [...]“. - Geboren als Sohn eines Hofrates, studierte Eckstein Rechtswissenschaften, Philosophie und Philologie und wurde 1866 promoviert.

Als freier Schriftsteller berichtete Eckstein über Reisen in West- und Südeuropa, bevor er 1872 Mitarbeiter der „Neuen Freien Presse“ in Wien wurde. Einem größeren Publikum bekannt wurde Eckstein – der in der Nachfolge des Schriftstellers und Ägyptologen Georg Ebers (1837–1898) komische Epen und historische Romane verfaßte – durch seine Gymnasialhumoresken (wie „Besuch im Karzer“, 1875); in seinen letzten Lebensjahren wandte er sich verstärkt mit sozialkritischen Romanen wie „Familie Hartmann“ (1894) der literarischen Moderne zu. Zu Eckstein vgl. DBE und Kosch I, 408. – Ohne die erwähnte Beilage..

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Eckstein, Ernst

Schriftsteller (1845-1900). Eigenh. Albumblatt mit U. Leipzig. ½ S. Qu.-gr.-8vo.
$ 134 / 120 € (936659/BN936659)

"Ewig klar und rein | Wohnt das Herz allein | In der Dichtung hohem Göttersaal". - Eckstein redigierte von 1874 bis 82 in Leipzig die konservative "Deutsche Dichterhalle" und von 1879 bis 82 die satirische Zeitschrift "Schalk". Bekannt wurde er durch seine Gymnasialhumoresken wie "Besuch im Carzer" (1875).

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Eckstein, Ernst

Schriftsteller (1845-1900). Eigenh. Brief mit U. Dresden. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 201 / 180 € (936660/BN936660)

An den Kritiker und Journalisten Fedor Mamroth in Wien: "Ihrer liebenswürdigen Einladung entspreche ich gern; ob jedoch das beifolgende Capriccio [...] Ihren Wünschen entspricht, scheint mir fraglich. Nehmen Sie eventuell den guten Willen für die That [...] Sollten Sie in der Lage sein, etwas im Süd-Westdeutschen (Pfälzischen) Dialekt zu riskiren, so könnte ich Ihnen eine kleine humoristische Dichtung - vielleicht 2 Spalten Ihres geschätzten Blattes - in kurzem druckfertig stellen [...]".

- Eckstein redigierte von 1874 bis 82 in Leipzig die konservative "Deutsche Dichterhalle" und von 1879 bis 82 die satirische Zeitschrift "Schalk". Bekannt wurde er durch seine Gymnasialhumoresken wie "Besuch im Carzer" (1875)..

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Eckstein, Ernst

Eigenh. Brief mit U.
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Ernst Eckstein (1845–1900), Schriftsteller. E. Brief mit U. Leipzig, 21. Februar 1883. 4 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung der „Cap. 5, 6, 7, 8 und 9 von Bd. II“ eines nicht genannten Werkes: „[...] Ich bitte um gefällige Übersendung nochmaliger Revisionsabzüge unter Beilegung dieser Correktur. Von Cap I–4 habe ich leider noch immer keine Revisionsabzüge erhalten. Ich setze mit Bestimmtheit voraus, daß ich solche in Kürze empfange, und ersuche Sie nochmals ganz ergebenst, die Angelegenheit nicht aus den Augen verlieren zu wollen. Ihre gef. Zuschrift vom 17. d. M. habe ich nochmals gelesen. Gestatten Sie mir, daß ich auf Grund vieljähriger Erfahrungen mit so ziemlich allen größeren Zeitschriften der von Ihnen ausgesprochenen Ansicht, es sei durchweg Gebrauch geworden, daß die Redaktionen mit den Arbeiten der Schriftsteller so verführen, wie dies bisher mit meinem ‚Prusias’ geschehen ist, positiv widerspreche. – An meinen ‚Claudiern’, die in der ‚Neuen Ill. Zeitung’ erschienen, ist keine Silbe gekürzt worden; weder die Redaktion der ‚Gartenlaube’ noch die von ‚Über Land und Meer’ und wie die Blätter all’ heißen, hat je auch nur einen Buchstaben abgeändert; noch würden diese Blätter es thun, ohne die specificirteste Anfrage. – Was den Fall des Hrn. Dr. Hopfen betrifft, so hätte der von Ihnen gewählte Modus sehr unangenehme Weiterungen zur Folge haben können, wenn Herr Dr. Hopfen sein Recht verfolgt hätte; denn die Annahme eines Romans geht von der selbstverständlichen + stillschweigenden Voraussetzung aus, daß der Abdruck an der üblichen Stelle und nach dem üblichen Modus erfolgt; sonst könnte der Verleger um den Autor zu schädigen Perlschrift wählen, oder eine Beilage von Strohpapier [...]“. – Nach Tätigkeiten für die „Neue Freie Presse“ in Wien und die „Deutsche Dichterhalle“ in Leipzig war Ernst Eckstein von 1879 bis 1882 als Redakteur für die satirische Zeitschrift „Schalk“ tätig. „Er schrieb komische Epen und historische Romane in der Nachfolge von Georg Ebers (u. a. ‚Die Claudier’, 3 Bde., 1881). Bekannt wurde Eckstein durch seine Gymnasialhumoresken (‚Besuch im Carzer’, 1875) und wandte sich in seinen letzten Lebensjahren mit sozialkritischen Romanen wie ‚Familie Hartmann’ (1894) der literarischen Moderne zu“ (DBE). – Tadellos erhalten.