Marie von Ebner-Eschenbach

Ebner-Eschenbach, Marie von

mährisch-österreichische Schriftstellerin (1830-1916). Brief mit eigenh. Unterschrift. Zdisslawitz. 28.9.1910. 8vo. 3 pp. Doppelblatt. Mit kl. gestochenem, gekrönten Monogramm.
$ 366 / 350 € (80060)

Ebner-Eschenbach bedankt sich in herzlichen Worten für ein Geschenk zum 80. Geburtstag: „Tief gerührt halte ich das Buch in meiner Hand, dem Sie ein edler Gönner sind […] Das Gemeindekind, an dessen Heimatsätte“ - Zdislawic in Mähren - „ich mich eben befinde, dankt Ihnen, verehrte Excellenz. Sie haben das Archiv, in dem ich meine teuersten Erinnerungen bewahre durch ein mir unbeschreiblich teures Kleinod bereichert“. Eine Bleistiftnotiz auf der Briefrückseite erläutert: „An den Gesandten F.

v. Müller, der ein von zahlreichen Lesern gelesenes u. unterschriebenes Ex(emplar) d. Gemeindekinds einsandte“. - Offensichtlich hat die Jubilarin zur Bewältigung der zu erledigenden, umfangreichen Korrespondenz ihre Briefe diktiert und unterschrieb lediglich persönlich..

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Diktatbrief mit eigenhändiger Unterschrift "Marie Ebner" Wien. Quer-8vo. 1 1/2 pp. Mit eigenh. Kuvert.
$ 261 / 250 € (81805)

Sendet Dr. Friedrich Löhr "mit größtem Dank das schöne Buch zurück, das Sie die Güte hatten mir zu leihen. Heute noch werde ich es bei meinem Buchhändler bestellen. Das ist ja meine Pflicht einem talentvollen Kollegen gegenüber […]“. Ebner-Eschenbach diktierte ihre Korrespondenz oftmals ihrer Nichte, die eine sehr ähnliche Handschrift wie sie selbst hatte.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Brief von fremder Hand mit eigenh. Unterschrift. Schloss Zdislavic. 27.10.1897. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Gedr. Adresse „Schloss Zdislavic“.
$ 335 / 320 € (83154)

An ein Fräulein in einer wohltätigen Angelegenheit: „Allerdings sind mir schon wiederholt Briefe von Fräulein Anna Cador durch werte Colleginnen aus Deutschland zugeschickt worden. Wir haben auch einmal eine Sammlung zu Gunsten dieser Armen veranstaltet. Aber das hilft ihr eben nur über einige schwere Tage hinweg, und ausreichend zu helfen vermag auch ich nicht. Es kommen zu viele die auf meine Unterstützung zählen. So lang als irgend möglich verweigere ich sie keinem, doch hat eben diese Möglichkeit Grenzen, und enger gesteckte als die Bittenden und Heischenden annehmen.

So kann ich denn auch jetzt Fräulein Cador nur eine kleine Geldsumme schicken, und will es anonym tun. […]“.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Konvolut von 4 eigenhändigen Schriftstücken und 1 gedrucktes Kondolenz-Billett. Wien. 4 pp. 32mo.
$ 1,255 / 1.200 € (83626)

An ihre „liebe theure, theure Wally, mein liebes armes Kind“. „Meine theure liebe Wally, ich habe heiße Thränen geweint beim Lesen Deines Briefes. Gott tröste und stärke meine geliebte Adoptivtochter.“ „Ich bedauere herzlichst Dein Unwohlsein, mein liebes gutes Kind und hoffe Dich zu sehen sobald Du wieder hergestellt sein wirst. Mir geht es besser mit meinen abscheulichen Katarrh. Tausend Dank für die gütige Nachfrage.“ - Auf einer Kondolenzkarte geschrieben. (Wien, 9.II.1898).

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Korrespondenz-Karte mit Unterschrift. Löschna. 1.10.1905. Quer-kl.-8vo. 1 p.
$ 366 / 350 € (86411)

Brief an Philipine Hiecke [d.i. Marie von Najmájer] in Wien: „Tausend Dank für die erfreulichen Nachrichten, die Sie mir geben. Von ganzem Herzen hoffe ich, daß die nun endlich eingetretene Besserung anhalten wird. Möge es Ihnen allen recht wohl ergehen! Mein Befinden, nach dem Sie so teilnehmend fragen, ist ganz leidlich. […] SCHLOSS ZDIDSLAWITZ. „wohin ich in diesem Herbst nicht mehr kommen werde.“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Brief mit eigenh. Unterschrift „Marie Ebner“. Wien. Quer-kl.-8vo. 2 pp. Gedr. Vignette. Mit Kuvert.
$ 335 / 320 € (87549)

An Frau Lina Rollett in Baden bei Wien: „Meinen wärmsten Dank für Ihren liebenswürdigen Brief. Die Teilnahme, die Sie meinem Büchlein schenken, erfreut mich in tiefster Seele. Ich war durch längere Zeit recht leidend, darf aber doch jetzt wieder, wenn auch nicht allzu viele, Besuche empfangen; wenn Sie mir also die Freude machen wollen, eines Nachmittags (von 5 Uhr an) zu mir zu kommen werde ich Ihnen sehr dankbar sein. […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Marie Ebner“. Wien. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 366 / 350 € (87550)

„Sehr geehrter Herr! Ihrer freundlichen Aufforderung entsprechend, übersende ich die gewünschte Photographie. […]“ - Die Photographie liegt nicht vor.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief (?) mit Unterschrift „Marie Ebner“. Löschna. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Mit Kuvert.
$ 366 / 350 € (87551)

An Baronin Ottilie von Bistram in Flims, Schweiz nach dem Gesundheitszustand der Philosophin und Musikkritikerin Helene von Druskowitz (1856-19189 erkundigt hatte: „Leider kann ich Ihnen von der armen Helene Druskowitz eine erfreuliche Kunde nicht berichten. Die Ärzte gebe keine Hoffnung dass sie je ihren Aufenthalt im Irrenhause (K. u. K. Landes Ihrrenanstalt zu Ybbs a. d. Donau, Nieder Österreich) werde verlassen können. Für jede Erleichterung die ihr in ihrem traurigen Leben gewährt werden kann, ist durch Freunde, und wie ich höre seit einiger Zeit auch durch ihren Bruder gesorgt.

[…]“ Druskowitz, die die Ebner 1881 kennen gelernt hatte, wurde am 14. Juni 1902 als Paranoikerin in die Nervenklinik von Mauer-Oehling eingewiesen und kurz darauf entmündigt. Trotz allem schrieb sie weiter und veröffentlichte zum Beispiel 1905 ihre polemische Antwort auf die 1900 erschienene und viel beachtete Schrift Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes des Leipziger Neurologen Paul Julius Möbius: Pessimistische Kardinalsätze. Ein Vademecum für die freien Geister..

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief mit Unterschrift „Marie Ebner“. [Wien] Spiegelgasse 1. 8vo. 1 p. Doppelblatt. Blaues Papier. Mit eigenh. Kuvert.
$ 366 / 350 € (87552)

An Frau Lina Rollett in Baden bei Wien: „[…] Sie beschämen mich tief, ich kann Ihre große herzliche Güte nur mit einem Worte erwidern: Dank! u. immer von neuem! Dank! […]“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Albumblatt mit Unterschrift „Marie Ebner-Eschenbach“. Wien. Quer-8vo. 1 p.
$ 261 / 250 € (87553)

„Wer auf meine Liebe nicht sündigt, glaubt nicht an sie.“

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Hostic Post Zdounek Mähren. 8vo. 4 pp. Doppelblatt. Gedr. Monogramm. Alt montierte Sammlernotiz angeheftet.
$ 523 / 500 € (87655)

An eine namentlich nicht genannte Empfängerin: „Dank, Dank für Ihre lieben gütigen Zeilen, die meinem Herzen wohlgethan haben. Die Nachricht des Todes unserer vielgeliebten Luise hat mich völlig unerwartet. An Ihrem Schmerz, theure Frau, können Sie den meinen ermessen. Und nicht eine Silbe über die letzten Tage meiner hochverehrten Freundin, nicht das kleinste Detail über die Art ihres Todes habe ich erfahren! Sie starb in Berlin, berichten die Zeitungen. Das kann doch nicht sein? Vor vierzehn Tagen ungefähr, erhielt ich ihren letzten Brief, darin erwähnte sie nichts von der Absicht Weißenfels zu verlassen.

Ich schrieb sogleich an Frau Margarethe Herbst (so heißt doch wohl die Mutter Less?) und bat um einige Details, erhielt aber bis zur Stunde keine Antwort. Schreiben Sie mir was Sie von dem Tode Luisens wissen, theure Frau, ich bitte Sie inständigst darum. Und ich bitte Sie auch, schicken Sie mir Ihre Verse. Mit Freude und Dankbarkeit werde ich es begrüßen, und mit dem wärmsten Interesse lesen. Schicken Sie mir Ihr Buch, und erlauben Sie mir, Ihnen meine kleine Arbeit zu verehren, als schwachen Zeichen nur […] großen, innigen Werthschätzung udn Sympathie mit der Ihren ergeben ist […]“ - Bei der erwähnten Louise handelt es sich um Ihre Freundin Louse von Francois (1817-1893), die seit 1880/81 mit Ebner-Eschenbach in Briefkontakt stand..

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Ebner-Eschenbach, Marie von

österr. Schriftstellerin (1830-1916). Brief mit eigenh. Unterschrift „Marie Ebner“. Wien. 8vo. 1 1/2 pp. Gedr. Monogramm.
$ 523 / 500 € (87565)

„Verehrte Herren! Es macht mir große Freude daß Sie ein oder das andre Citat aus meinen Schriften, als Spruch oder Geleitwort für Ihren Historisch-Geographischen Kalender versenden wollen. Ich bin auch überzeugt, daß meine Herren Verleger gegen die Ausführung Ihrer Absicht nichts einwenden werden, bitte Sie aber dennoch auch die Zustimmung der Herren Gebrüder Paetel in Berlin einzuholen. […]“ - Div. Beilagen (Zeitungsausschnitte u. gedr. Dankschreiben zu Ihrem 80. Geburtstag.

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Ebner-Eschenbach, Marie von

Sammlung von 41 eigenh. Bild- und Portraitpostkarten, meist mit U.
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Ebner-Eschenbach, Marie von

Sammlung von 11 (9 eigenh. und 2 Diktat-) Briefen und Karten mit U.
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Ebner-Eschenbach, Marie von

Eigenh. Parabel mit U.
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