Georg Ebers

Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837–1898). Eigenh. Brief mit U. sowie eigenh. Billett mit U. Leipzig. Zusammen ca. 2 SS. 8vo.
$ 166 / 150 € (15569)

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. sowie eigenh. Billett mit U. Leipzig, 7. Januar bzw. 20. Juni 1881. 8°. Zus. ca. 2 Seiten. An einen Herrn Doktor: "[...] Das [Mark] Twain'sche Buch ist höchst ergötzlich, und der kurze Abschnitt über die deutsche Sprache enthält mancherlei, das leider wahr ist. Meine Tochter läßt Ihnen bestens danken. Sie werden mir erlauben, das Vergnügen an dem hübschen Opus zu theilen. Ganz gewiß! Denn, daß Sie mir eine gute Stunde gönnen, das beweist mir die Übersendung des meine 'Uarda' behandelnden Abschnittes aus dem Briefe Ihrer Freundin.

Solche Worte aus der Feder einer hochgebildeten Dame liest man gern. Sie ermuntern zu neuem Schaffen und geben, daß es der Forscher nicht bereut sich in das bunte, sonnige Reich der Phantasie verirrt zu haben [...]" - Kleiner Papierschaden ohne Textberührung. - In dem Billett dankt er einem Herrn Mendelssohn für ein Autogramm von Passini..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837–1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. Mit eigenh. Umschlag.
$ 89 / 80 € (15619)

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. Ohne Ort u. Jahr. Kl.-8°. 1/2 S. Doppelblatt. Mit eigenh. Umschlag. An Julius Hönig in Wien: "Wahrheit mit Strenge - ein Beil, | Wahrheit mit Liebe - das Heil [...]".

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837–1898). Eigenh. Brief mit U. Suez. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 553 / 500 € (18587)

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. Suez, 17. Februar 1870. 1 S. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl sein Freund und Gönner, der Rittergutsbesitzer Philipp Fiedler: „[...] In Cairo hatte ich meine letzte Hoffnung auf den letzten Tag gesetzt, – aber Mariette kam nicht zurück [...] Als ich [...] zurückkam [...] war der Maulwurf von Saggara (Mariette) nach Abydos gegangen. Weitere Anfragen um Erlaubniß führten zu nichts.

Brugsch [d. i. der Ägyptologe Heinrich Karl Brugsch( Pascha), 1827–1894] konnte nicht helfen, weil er mit dem Erzherzoge reiste [...] Ich habe mir bei einem Falle [...] den linken Arm gebrochen, reise aber doch über den Sinai nach Jerusalem. In wenigen Minuten brechen wir von Suez auf [...]“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. Diese erste von Ebers’ Reisen, von der er hier schreibt, war auf Betreiben des Eisenbahnkönigs Bethel Henry Strousberg hin zustande gekommen, dessen Sohn Arthur gemeinsam mit dem Premierleutnant v. Falken eine große Reise zu unternehmen beabsichtigte. Die Reise führte die Gesellschaft „von Paris aus nach den normannischen Inseln, dann über Chalons, wo François Chabas besucht wurde, in die französische Schweiz, an die Riviera, durch die Provence, nach Corsica und zurück nach Südfrankreich, dann durch die spanische Halbinsel und weiter nach Oran, Algier, Tunis, Malta, Alexandrien. In Aegypten nahmen die Reisenden Theil an der Eröffnungsfeier des Suezcanals Daran schlossen sich die Nilfahrt bis Assuan und zurück nach Kairo vom 30. November 1869 bis 15. Januar 1870, ein Ausflug ins Delta und vom 17. Februar bis März 1871 die Wüstenreise nach dem Sinai, dann von Alexandrien die Fahrt nach Triest. Von hier aus wurde die Reise weitergeführt über Udine nach Venedig, in der üblichen Weise durch Italien nach Sicilien und nochmals nach Tunis. Dann ging es zurück nach Deutschland. Von der Tour nach dem Sinaikloster entwarf Ebers 1872 eine fesselnde Schilderung ‚Durch Gosen zum Sinai’ [...]“ (ADB LV, 471). – Etwas unfrisch, im ganzen jedoch wohlerhalten..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837–1898). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
$ 243 / 220 € (21074)

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. Leipzig, 19. April 1885. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – An die Witwe des Mundartdichters und Publizisten Karl Stieler (1842–1885), der wenige Tage zuvor verstorben war: „[...] Vor Jahren suchte er mich ein Mal auf, und wenn er schon früher durch seine Dichtungen mein Herz gewonnen, so hat mich die persönliche Berührung mit ihm auf’s Sympathischste zu ihm hingezogen. Nur zwei Mal sind wir zusammengetroffen, aber wie oft bin ich sein heiterer Gast gewesen, wenn ich seine frischen, herzerwärmenden Lieder las und die Meinen mit ihnen vertraut machte.

Er hatte mir versprochen, mich mit Ihnen, verehrte Frau, in meinem Tutzing aufzusuchen, aber es ist leider nicht dazu gekommen; denn wie mich mein Würmsee festhält, so hat ihn sein Tegernsee an sich gefesselt [...]“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von Ebers’ viel gelesenen historischen Romanen. – Die Verso-Seite von Bl. 2 mit kleinen Montagespuren..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Brief mit U. Salzburg. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Trauerrand.
$ 166 / 150 € (4761)

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief m. U., Salzburg, 14. Oktober 1886, eine Seite gr.-8°. Trauerrand. Doppelblatt. An Herrn de Perrot, wegen der Übersetzung seines Buches ‚Serapis’: „[…] Mit großer Spannung seh’ ich der Übersetzung meines ‚Serapis’ in’s französische entgegen. Ich werde Ihr Werk genau prüfen u. mir später erlauben Ihnen ganz redlich zu sagen, wie es mir zusagt. In jedem Fall bin ich Ihnen dankbar für den Fleiß, den Sie an meine Dichtung gewandt haben, u.

es soll mir Vergnügen bereiten, Ihnen ein Exemplar des neuen Romans von mir zu übersenden, der in etwa 3 Wochen erscheinen wird […]“ – Sein historischer Roman „Serapis“ erschien 1885..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. 1 S. Gr.-Folio.
$ 149 / 135 € (6018)

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller, Ägyptologe. E. Albumblatt m. U., o. O. u. D., 1 Seite gr.-Folio. Zweifache Abschrift des Gedichts auf einem Blatt mit zweimaliger Unterschrift. „Ja legt nur in die ewige Natur | Aus Geist und Herzen Euer Bestes nieder, - | Sie gibt Euch alles, alles – wartet nur! - | Mit vollen Händen hundertfältig wieder. […]“ – Darunter der Zusatz „Um Ihrem Wunsche zu entsprechen, durch Benutzung der Linien eine gewisse Gleichförmigkeit zu erzielen, schrieb ich meine Verse noch einmal ab. Das oben Stehende gibt freilich meine Handschrift treuer wieder […]“

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Brief mit U. Dubbeln (Lettland). 2½ SS. 8vo. Montagespuren auf dem Respektblatt.
$ 332 / 300 € (8569)

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller, Ägyptologe. E. Brief m. U., Dubbeln (Lettland), 13. August 1875, 2 ½ Seiten 8°. Montagespuren auf dem Respektblatt. An einen befreundeten Kollegen („Mein lieber Johannes“). „[…] Warum in aller Welt schreibst Du nicht? Hast Du meinen Papyrus nicht erhalten? Wann gehst Du nach Aegypten? Hat Dir mein Liebling Bädener geschrieben? […] Ich bin hier in Dubbeln bei Riga bei den Meinen und bade See. Vormittags arbeite ich, u. zwar ohne übergroße Qual […]“

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837–1898). Eigenh. Brief mit U. Wiesbaden. 1¾ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 199 / 180 € (9927)

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. Wiesbaden, 7. [?] II. 1889. 1¾ Seiten auf Doppelblatt. 8°. – Lt. beiliegendem Umschlag an den Altphilologen und Germanisten Alfred Biese (1856–1930): „Anbei die Correcturen zurück. Ich habe auf dem sonst nicht durchgesehenen Bogen eine neue Bemerkung geschrieben, die Sie gewiß interessieren wird, u. die ich gleich in Briefform hielt [...]“. – Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2.

Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von mehreren historischen Romanen, die sich großen Interesses in der Leserschaft erfreuen konnten. – Alfred Biese war anfangs Altphilologe, wandte sich später aber mehr der deutschen Literaturgeschichte und besonders dem Werk des mit ihm befreundeten Theodor Storm zu. „In Bieses philologischen und pädagogischen Arbeiten verbanden sich, ganz im Geist der Zeit, humanistisch-idealistisches und nationales Denken; Hauptwerk ist seine ‚Deutsche Literaturgeschichte’“ (DBE)..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 66 / 60 € (31400/BN16454)

"Bitte Du nie um ein Gut, nein stets nur allein um das Gute; | Denn was den Sterblichen frommt, ist nur den Göttern bewußt". - Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch "Papyros Ebers" aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. "Eine ägyptische Königstochter" war der erste von Ebers' viel gelesenen historischen Romanen.

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 66 / 60 € (31401/BN16455)

"Nicht wie wir schreiben, | Nein, wie wir's treiben - Weib oder Mann - | Darauf kommt's an". - Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch "Papyros Ebers" aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. "Eine ägyptische Königstochter" war der erste von Ebers' viel gelesenen historischen Romanen.

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. Tutzing. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 111 / 100 € (32195/BN23075)

"Die Natur ist überall schön und rein, wo der Mensch sie nicht berührt. Wie ist sie so hoch erhaben und wie zierlich weiß sie sich zur rechten Zeit und wo es angeht mit Blumen und Kräutern zu schmücken. Wie wahr, wie gesetzmäßig ist ihr Leben. Alles, Alles kann der Mensch von ihr lernen. Sie ist ein großes Buch, und auf jeder seiner Seiten steht geschrieben, daß es einen Gott Gibt. | Georg Ebers".

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. ½ S. 8vo.
$ 66 / 60 € (32196/BN23076)

"Ja legt nur in die ewige Natur | Aus Geist und Herzen euer Bestes nieder, | Sie gibt euch Alles, Alles - wartet nur! - | Mit vollen Händen hundertfältig wieder". - Die Tinte stellenweise leicht verlaufen.

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 277 / 250 € (32198/BN23079)

An eine Dame mit dem Ausdruck seines innigen Dankes für "Ihre herrlichen Blumen, wundervoll - wahre Paradieskinder, und übermorgen werden sie schon welk sein! Aber mögen sie verdorren u. abfallen, in meinem treuen Gedächtniss blühen und duften sie fort und werden sie mich bis an's Ende an Ihre liebenswerthe, gütige Geberin erinnern u. den innigen Dank, den ich ihr schulde. Ich weiß recht wohl, daß diese zauberhafte Gabe nur halb meiner Person und vielleicht zum größeren Theil meinem Leiden gegolten hat.

Beiden that sie gleich wohl, und ich habe am gestrigen, sehr bewegten Tage wieder erfahren, daß sich freudige Erregungen hundertmal leichter ertragen lassen als traurige [...]". - Auf Briefpapier mit schwarzem Trauerrand..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Autograph letter signed. Leipzig. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 498 / 450 € (32199/BN23080)

To an unnamed addressee, extensively relating his feelings. - Fol. 2 slightly spotty; folds somewhat dusty.

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 133 / 120 € (32988/BN27721)

An eine "liebe und hochverehrte Freundin": "Heute Abend um 6 Uhr brechen meine Frau und ich auf und sagen Ihnen von Herzen 'Lebewohl'! Hoffentlich finden wir Sie im Mai in der alten schönen Frische des Geistes und Körpers wieder [...]".

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. ½ S. Qu.-8vo.
$ 133 / 120 € (49406/BN33784)

"Leben heißt abwarten | Georg Ebers". - Auf Trägerpapier montiert.

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). 2 eigenh. Briefe mit U. Leipzig und Bad Oeynhausen. Zusammen (4+3 =) 7 SS. auf 4 (= 2 Doppel)Blatt. Kl.-8vo.
$ 221 / 200 € (49559/BN33997)

An einen Bekannten, der sich bei Karl Hallbergers Zeitschrift "Über Land und Meer" beworben hatte und auf Empfehlung Ebers hofft: I. "[…] Gewiß erinnere ich mich Ihrer und kann Sie auch in Stuttgart mit gutem Gewißen empfehlen; aber mit welchem Erfolg - das ist eine andere Frage. Wären Sie wenigstens 3 Wochen früher gekommen! Nun hab’ ich schon einem alten Bekannten das Wort geredet; aber Carl Hallberger und die anderen maßgebenden Herren gehen ganz selbständig und behutsam vor, und ich habe nur gehört, - als Antwort auf meinen Vorschlag - daß man meinen Schützling mit berücksichtigen wolle.

Wer bewirbt sich nicht alles um diese Stelle! Jedenfalls werde ich sogleich nach Stuttgart schreiben und Freund Carl Hallberger auch auf Sie aufmerksam machen. Es ließe sich vielleicht eine Theilung des Zollerschen Postens zwischen Ihnen und meinem älteren oder beßer früheren Empfohlenen denken. Natürlich thut mir die Verlagsanstalt als ihren besten oder doch nützlichsten Autor gern einen Gefallen, aber über diese Angelegenheit haben mehrere zu entscheiden u. jeder redet seinem Manne das Wort. Ich fürchte daß das süddeutsche Element siegen wird; aber entschieden ist noch nichts. Von Berlin aus werden allerlei Hebel für einen Herrn Schlenther in Bewegung gesetzt, den besonders Rodenberg warm empfiehlt; für den Carl Hallberger aber zum Glück keinerlei Sympathieen besitzt […]". - II. Ebers teilt seinem Bekannten die Ablehnung seiner Bewerbung bei der Zeitschrift "Über Land und Meer" mit: "[…] Leider ist mein erster Candidat u. nach ihm auch mein zweiter - das sind Sie - in Stuttgart nicht berücksichtigt worden. Nun, Herr Baisch soll ein tüchtiger Mann sein und den Ausschlag gab, wie mir H. Hallberger schrieb, daß er als früherer Maler Kunstverständniß habe, worauf es ja in der That bei einem Blatte wie 'Über Land und Meer' viel ankommt […]"..

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Brief mit U. Leipzig. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 133 / 120 € (936637/BN936637)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Die Stuttgarter Verlagshandlung hat wieder den Auftrag erhalten Ihnen ein Exemplar meines neuen Romans zu übersenden. Ich führe diesmal meine Leser nach Holland, ein Land dessen glorreiche Geschichte mich seit vielen Jahren in den Mußestunden beschäftigt und das mich mehr als einmal angezogen und längere Zeit festgehalten hat [...]".

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Ebers, Georg

Schriftsteller und Ägyptologe (1837-1898). Eigenh. Albumblatt mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-kl.-8vo (77:109 mm).
$ 89 / 80 € (936638/BN936638)

"Der Unterzeichnete ist Ihnen gern gefällig, indem er Ihnen diese Zeilen sendet [...]".

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Ebers, Georg

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. „Dahabiah [d. i. Hausboot] Toni a. d. Nil b/Kenneh“, 1. Januar 1873. 4 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten – wohl sein Freund und Gönner, der Rittergutsbesitzer Philipp Fiedler – über kleine Begebenheiten der jüngeren Vergangenheit: „[...] Ich empfing Ihren Gruß aus der Heimat [...], als ich mit meinem Stern [d. i. der Ägyptologe und spätere Direktor der Handschriftenabteilung der Königlichen Bibliothek zu Berlin, Ludwig Christian Stern, 1846–1911] von einem sehr anstrengenden Ausfluge in das Fayum heimkehrte. Das wäre doch auch was für Sie gewesen!? Lassen Sie sich das Nähere aus meinen Mittheilungen an meine Frau vorführen. Da gab es köstliche arabische Pferde zu reiten, mit u. bei Arabern zu leben, ja auch unter freiem Himmel zu nächtigen [...] Hinter Miniek [?] hatten wir abwechselnd guten u. schlechten Wind. Wir haben noch ein anderes Denkmal als den Tempel zu Abdylos besucht u. uns dort über die famose Thätigkeit des Maulwurfs Mariette gefreut. Das ganze Memnonium Seti I liegt jetzt bloß u. läßt sich in seiner Anordnung klar erkennen. Auch viel interessantes Einzelnes bietet sich der Forschung, was noch 1869 vom Sande bedeckt war. Mit meinem Stern bin ich (unberufen) recht gut daran. Er ist ein entschieden begabter Mensch, mit dem ich ganz gut auskomme; schon darum, weil wir gleiche Interessen besitzen u. auf gleicher Basis zu arbeiten u. zu denken gewohnt sind. Außerdem ist er entschieden anständig gesinnt und besitzt die köstliche Fähigkeit herzlich zu lachen. Jedes Witzchen, das mir begegnet, ich meine das mir zustößt, findet in ihm ein eben so dankbares Publicum, als die ernstesten sprachlichen u. kunsthistorischen Erörterungen [...]“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von Ebers’ historischen Romanen, die sich eines großen Interesses in der Leserschaft erfreuen konnten. Die Ägyptenreise, auf der Georg Ebers sich hier befand, geschah im Auftrag Baedekers zur wissenschaftlichen Vorbereitung eines Reisehandbuchs. – Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; papierbedingt etwas gebräunt.


Ebers, Georg

E. Albumblatt mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Albumblatt mit U. O. O. u. D. Visitkartenformat. – „Das ganze Leben ist abwarten“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von Ebers’ historischen Romanen, die sich eines großen Interesses in der Leserschaft erfreuen konnten. – Alt auf Trägerpapier mit umlaufendem Goldschnitt montiert; leicht fleckig, die Verso-Seite mit alten Montagespuren.


Ebers, Georg

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. München, 5. Mai 1891. 1 S. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Um Sie nicht so lange warten zu lassen, sandte ich meinen Sohn nach Tutzing, und er brachte die beifolgenden Stibiumproben, die Sie in diesem Couvert finden. Ich lege auch den Brief der Miss Amelia Edwards dazu [...]“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von Ebers’ historischen Romanen, die sich eines großen Interesses in der Leserschaft erfreuen konnten. – Ohne die erwähnten Beilagen.


Ebers, Georg

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Georg Ebers (1837–1898), Schriftsteller und Ägyptologe. E. Brief mit U. Tutzing bei München, 10. Mai 1892. 1½ SS. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten über einen wegen einer Frühlingsreise versäumten Besuch und schon früher versäumte: „[...] Ein böses Ungefähr hat es nicht haben wollen, daß ich Ihnen im vorigen Winter am dritten Ort begegnen durfte. Zweimal wollte ich Sie bei gemeinsamen Bekannten treffen, und beide male hielten mich Ischiasschmerzen, an denen dieser Winter überreich war, zu Hause zurück [...]“. – Georg Ebers war Professor für Ägyptologe in Leipzig und unternahm 1869/70 und 1872/73 Reisen nach Ägypten, wo er auf letzterer das nach ihm benannte und von ihm edierte medizinische Handbuch „Papyros Ebers“ aus der Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. entdeckte. „Eine ägyptische Königstochter“ war der erste von Ebers’ historischen Romanen, die sich eines großen Interesses in der Leserschaft erfreuen konnten.


Ebers, Georg

Gedruckte Visitenkarte m. Zusatz
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Georg Ebers (1837-1898), Schriftsteller, Ägyptologe. Gedruckte Visitenkarte m. Zusatz, München, 11. Januar 1890, 1 Seite Visitformat. Kann leider keine Besuche machen, würde sich aber freuen, „wenn Sie einmal bei ihm vorsprechen wollten“.


Ebers, Georg

Kabinettphotographie mit eigenh. Widmung und U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar