August Gottlob Eberhard

Eberhard, August Gottlob

Schriftsteller (1769-1845). Eigenh. Brief mit U. Hamburg. 4 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo. Stark gebräunt.
$ 235 / 225 € (6012)

August Gottlob Eberhard (1769-1845), Schriftsteller. E. Brief m. U., Hamburg, 20. Juni 1837, 4 Seiten kl.-8°. Doppelblatt. Stark gebräunt. An den Buchhändler Volckmar in Leipzig: „[…] Ich sende Ihnen hier ein Exemplar von Bücher, als Manuscript zur bevorstehenden, siebenten Auflage. Alle Aenderungen und Zusätze, die ich für angemeßen hielt, habe ich mit größter Sorgfalt an den gehörigen Stellen eingetragen, so daß keine Irrung entstehen kann, wenn der Setzer und der Corrector Achtung geben […]“ – Eberhard studierte Theologie an der Univ.

Leipzig. Anschließend widmete er sich in Dresden einer künstlerischen Laufbahn, verdiente sich seinen Lebensunterhalt, indem er Zeichnungen und Kupferstiche zur Illustrierung naturwissenschaftlicher Werke anfertigte, und trat bald als Schriftsteller hervor. Nach der Veröffentlichung erster Erzählungen (seit 1792) in dem von Wilhelm Gottlieb Becker herausgebenen „Taschenbuch zum geselligen Vergnügen“ wurde er vor allem durch seine beiden Romane „Ysop Lafleurs sämtliche Werke“ (1798) und Ferdinand Warner, „der arme Flötenspieler“ (2 Bde., 1804) bekannt. 1807 übernahm er die Rengersche Buchhandlung in Halle, die er bis 1835 führte, und lebte nach ihrem Verkauf in Hamburg und Dresden sowie auf seinem Landgut bei Giebichenstein. Sein Hexameterepos „Hannchen und die Küchlein“ (1822) erschien 1865 in der 20.Auflage..

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Eberhard, August Gottlob

deutscher Dichter und Schriftsteller (1769-1845). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. ohne Ort. 4.5.1822. 8vo. 1 p.
$ 471 / 450 € (81859)

An Professor Schütz „[…] Da dies meine letzte Sortiments-Rechnung betrifft: so kann ich nicht unterlassen, Ihnen, beim Ausscheiden aus diesem Geschäft, noch meinen aufrichtigen Dank für die bisher mit mir erhaltene Verbindung zu sagen […]“ Eberhard studierte an der Universität Leipzig Theologie, wandte sich dann der bildenden Kunst und schließlich seit 1792 der Literatur zu, wurde Mitarbeiter an Wilhelm Gottlieb Beckers Taschenbuch und den Erholungen, übernahm 1807 die Rengersche Buchhandlung in Halle und gab hier mit August Lafontaine die Monatsschrift Salina (Halle 1812 und 1816) und allein Flatterrosen (Halle 1817) heraus. Auch übernahm er nach des Vaters Tode die Redaktion von dessen Jahrbuch der häuslichen Andacht.

1835 wendete er sich nach Hamburg. Eine Reise nach Italien veranlasste das Werk Italien, wie es mir erschienen ist (Halle 1839, 2 Bände), eine Widerlegung von Gustav Nicolais Italien, wie es wirklich ist. Seit 1842 in Dresden wohnend, starb er hier am 13. Mai 1845. Sein Grab befindet sich auf dem Inneren Neustädter Friedhof in Dresden. Die Grabplatte zeigt ein Motiv aus seinem Werk Hannchen und die Küchlein. Er veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Ysop Lafleur, Hilarius Reimbold und Ernst Scherzer. Seine poetischen Schriften lehnten sich an die älteren, für mustergültig erachteten Dichter des 18. Jahrhunderts an; er durfte in gewissem Sinne noch ein Schüler Gleims heißen. Bleibenden Erfolg hatte: Hannchen und die Küchlein (Halle 1822; 25. Auflage Leipzig 1875), ein Idyll, welches in jugendlichen Lebenskreisen Anteil erweckte. Eberhard ist am 31. Dezember 1806 in die Freimaurerloge Zu den drei Degen in Halle aufgenommen worden, aus der er aber wegen Streitigkeiten wieder austrat..

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