Max Dreyer

Dreyer, Max

Schriftsteller (1862–1946). Brief mit eigenh. U. („MDreyer“). Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 188 / 180 € (24676)

Max Dreyer (1862–1946), Schriftsteller. Brief mit e. U. („MDreyer“). Berlin, 14. Mai 1904. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4°. – An eine Dame: „Sie würden mich zu besonderem Dank verpflichten, würden Sie die Güte haben, mir mitzuteilen, auf welche Weise Sie in den Besitz meiner Photographie gelangt sind. Ich muß annehmen, daß der Photograph die Bilder verkauft, wozu er kein Recht hat, und möchte die Angelegenheit weiter verfolgen [...]“. – Max Dreyer war anfangs Lehrer, widmete sich aber nach Differenzen mit der Schulleitung der Schriftstellerei, war bis 1898 Redakteur bei der „Täglichen Rundschau“ in Berlin und wurde Mitglied der „Freitagstisch“-Runde, in der er u.

a. mit Richard Dehmel und den Brüdern Hart in Verbindung trat. Unter seinen Theaterstücken rief u. a. „Der Probekandidat“ (1900) als Anklageschrift gegen das wilhelminische Bildungswesen öffentliche Kontroversen hervor. Dreyer gründete und leitete den „Verband der deutschen Bühnenschriftsteller und -komponisten“. Nach seiner Übersiedelung an die Ostsee befaßte er sich zunehmend mit regionalen Themen und schrieb teilweise mundartlich gefärbte Unterhaltungsliteratur, so daß er über das Jahr 1933 hinaus ohne Behinderung publizieren konnte. Vgl. Kosch III, 551f. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf..

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Dreyer, Max

Schriftsteller (1862-1946). Eigenh. Brief mit U. Gohren. 08.10.1909. 2 SS. 8vo.
$ 157 / 150 € (936554/BN936554)

An den Redakteur Heinrich Hink (geb. 1866): "Du bist mir nicht böse, wenn ich Deine Aufforderung, über die ich mich freue und für die ich dir danke, mit einem ehrlichen Nein beantworten muss. Ich kann mich nun einmal nicht selber lesen. Immer mehr erscheint mir das als eine Geschmacklosigkeit […]. Und darum - - - nicht untröstlich sein […]". - Dreyer gründete und leitete den "Verband der deutschen Bühnenschriftsteller und -komponisten.

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Dreyer, Max

Schriftsteller (1862-1946). Eigenhändige Sentenz mit U. O. O. u. D. ½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 366 / 350 € (85304/BN55850)

"Immer denkt an unsere Jungen: sie sollen einmal, sei es mit dem Geist, sei es mit dem Schwert den grossen deutschen Freiheitskrieg führen [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Max Dreyer, zunächst in Berlin Redakteur der "Täglichen Rundschau", lebte ab 1920 als freier Schriftsteller ständig in seinem Sommerhaus (heute "Drachenhaus" genannt) auf der Insel Rügen, wo er u. a. den Roman "Das Himmelbett von Hilgenhöh" (1928) schrieb.

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