Alfred Döblin

Döblin, Alfred

Schriftsteller (1878-1957). Autograph inscription signed in: Georg Kaiser, Das Frauenopfer. Schauspiel in drei Akten. Berlin. 157, (1) SS. Originalleinen mit schwarzgepr. Rücken- und Deckeltitel. 8vo.
$ 3,965 / 3.500 € (49697/BN34171)

First edition. - Inscribed by Döblin on the front flyleaf, a full-page quotation to Elsa Franke, dated Berlin, 30 May 1923: "Wir haben viele Seelen / und eine soll die andere / kennen. Laß Deine linke / Hand wissen, was Deine / rechte tut [...]" ("We have many souls, and one shall know the other. Let thy left hand know what thy right hand doeth"). Signed as "Linke Poot" and with his real name. The novelist, essayist, and physician Döblin, one of the principal figures of German literary modernism, is best known for his 1929 novel "Berlin Alexanderplatz".

Georg Kaiser (1878-1945) was the Weimar Republic's most widely performed playwright until he was banned by the Nazis. - Slight brownstaining; extremeties somewhat bumped..

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Döblin, Alfred

Schriftsteller (1878-1957). Eigenh. Brief mit U. Paris. 1 S. Gr.-4to. Die andere Seite mit einem ganzseitigen eh. Schreiben von Döblins Gattin Erna.
$ 7,364 / 6.500 € (59705/BN44188)

An Elvira und Arthur Rosin in New York mit der Bitte um die genaue Adresse von Elviras Schwester, Fr. Dr. Rosenthal, die gleichfalls in Paris lebt: "[...] Hier herrscht die alte politische Spannung und Unsicherheit, man weiß nicht, was wirklich gespielt wird; nicht einmal der anglo-russe pacte ist unter Dach. Eben erhalte ich den Kirkegaard Band von Herrn Rosin, schönsten Dank! Ich las drüben auf Ihrer Chaiselounge mittendrin ein paar wunderbare Passagen über Plato. - Apropos Plato: Herr Olschki senior ist nun schon en route, - ihn kennen gelernt zu haben, gehört ja zu den Gewinnen meiner Amerikareise.

- Es ist doch eine schöne Stadt, ein gutes reiches kräftiges Land, in dem Sie jetzt sind, Frau Rosin, - schrecklich wie man hier zerkrampft wird und die Lügen einen umringen, man kann nur die Türe zumachen [...]"..

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Döblin, Alfred

Schriftsteller (1878-1957). Ms. Brief mit eigenh. U. ("Döblin"). Mainz. 1 S. 4to. Mit einer Beilage (s. u.).
$ 1,699 / 1.500 € (73999/BN47952)

An den Schriftsteller und Übersetzer Hellmut Draws-Tychsen (1904-1973) in Pappenheim/Mittelfranken, dem er "die in der ehemaligen Redaktion des 'Goldenen Tors' noch lagernden Manuskripte" sendet: "Sie stellen an das nicht vorhandene Liquidierungsbüro der ehemaligen Zeitschrift 'Das Goldene Tor' einen finanziellen Anspruch in Höhe von DM 100.- und nennen ihn ein Ausgleichshonorar, weil Sie im Sommer 1950, damit die Redaktion später keine Devisenschwierigkeiten hätte, dem Lyriker Babiczky seinen Honoraranteil für Stücke ausgezahlt [hätten], die noch nicht erschienen waren.

Das ist eine völlig private Aktion. Die Redaktion wurde darüber nicht befragt, hat auch bis heute nichts darüber erfahren. Sie schreiben von dem Nachlass von Ernst Wilhelm Lotz und regen an, ihm in der Schriftenreihe der Akademie 'Verschollene und Vergessene' einen Band zu widmen. Da die Finanzlage der Akademie noch ungeklärt ist, wird nichts daraus werden […]". - Im linken Rand gelocht (keine Textberührung). Beiliegend der vorangegangene ms. Brief Draws-Tychsens mit eh. Paraphe..

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Döblin, Alfred

Schriftsteller (1878-1957). Eigenh. Schriftstück mit Paraphe. [Hollywood. 2 SS. 8vo.
$ 2,832 / 2.500 € (79828/BN52010)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "P. S. Eben erhielten wir auch Ihren freundlichen Brief, Antworten auf die Anfragen m. Frau. Ich wußte es ja gleich so, aber Sie wissen ja, eine Mutter giebt nicht nach. - Haben Sie à propos mein Confuciusbändchen erhalten, das ich Ihnen zugehen ließ? Von dem Agenten Harold Ober, den Sie mir nannten [...] (40east, 49th. str.) bekam ich Antwort, wo er mich um Details fragt, 'have you anything to offer now which we could see?' etc. Ich dachte, er würde sich bei Ihnen […] über mich erkundigen.

Jedenfalls will ich ihm selbst schreiben, an was ich denke. - Noch immer schreibe ich an meinem 'Robinson in Frankreich' Fakten und Gedanken, - keine Ahnung, ob man hier was damit anfangen kann, aber ich schreibe es. - Es ist Dezember, schönes Wetter, das sich jetzt langsam abzukühlen und feucht zu werden beginnt, angeblich kommt bald die Regenzeit [...]". -"Robinson in Frankreich" sollte 1949 bei Knecht in Frankfurt a. M. unter dem Titel "Schicksalsreise" erscheinen; es ist Döblins umfangreichstes autobiographische Werk und umfaßt die Jahre 1940 bis 1948. - Der Brief ist augenscheinlich ein auf einem separaten Blatt verfasstes Postskriptum zu einem Brief..

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Döblin, Alfred

Eigenh. Albumblatt mit U.
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