Ludwig von Doczi

Doczi, Ludwig von

Schriftsteller (1845-1919). Eigenh. Zitat mit U. Wien. 1 S. 8vo.
$ 141 / 120 € (936556/BN936556)

"Im Schreiben übe ich vor Allen In Autografen Geiz, doch Unbekannten zu gefallen hat einen eignen Reiz […]".

buy now

Dóczi, Ludwig von

Schriftsteller (1845-1919). Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 141 / 120 € (943732/BN943732)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten zur Übersendung zweier Sitzplatzkarten. - Ludwig von Doczi redigierte 1866 die "Kleine Kriegschronik" und ging dann als Korrespondent der Wiener "Neuen Freien Presse" nach Budapest. Nach der Einrichtung des ungarischen Ministeriums unter Gyula Andrassy wurde er dessen Stenograph und Sekretär; als Andrassy die Leitung des Außenministeriums übernahm, folgte ihm Doczi nach Wien und wurde dort Leiter des Pressebüros, 1871 auch Sektionschef. 1901 in den Freiherrnstand erhoben, schied er aus dem Staatsdienst aus und widmete sich seiner schriftstellerischen Tätigkeit.

Durch Übersetzungen klassischer Texte in die ungarische und in die deutsche Sprache vermittelte er zwischen beiden Literaturen; er selbst verfaßte Schauspiele sowie das Libretto zu Strauß’ Operette "Ritter Pázman" (1892). Vgl. Kosch III, 353f..

buy now