Otto Dix

German painter and printmaker, 1891-1969

"Otto Dix is noted for his ruthless and harshly realistic depictions of Weimar society and the brutality of war. Along with George Grosz, he is widely considered one of the most important artists of the Neue Sachlichkeit. When the Nazis came to power in Germany, they regarded Dix as a degenerate artist and had him sacked from his post as an art teacher at the Dresden Academy. Dix, like all other practising artists, was forced to join the Nazi government's Reich Chamber of Fine Arts, a subdivision of Goebbels' Cultural Ministry (Reichskulturkammer). His paintings that were considered ""degenerate"" were discovered among the 1500+ paintings hidden away by an art dealer and his son in 2012."

Source: Wikipedia

Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). Signierte Kunstpostkarte. o. O. u. D. 150 : 100 mm. Mit eigenh. Kuvert.
$ 341 / 300 € (73640)

„Karte 9 der Postkartenserie ,Künstler unserer Zeit’.“ - Darstellung von Carl J. Burckhardt, 1961.

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Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). 29 autograph messages and one autograph letter signed ("Dix"), two of which have hand drawings. O. O. Verschiedene Formate.
$ 10,810 / 9.500 € (48373/BN30810)

Highly perfunctory letter, probably to the violinist Hanni Rocco (1896-1990), whom Dix had met in the 1940s in the Höri artists' colony and who had lived in Hemmenhofen with her friend Maria Proells until 1953. Dix informs her that she can obtain his work from the Klihm Gallery and requests her not to bother him with trifling matters, in view of his laziness and copious correspondence. - The messages, most of them rather short, are probably to Roccos companion, the pianist and painter Maria Proelss (1892-1962), and concern forthcoming visits, various requests, etc.

(with occasional references to "Miss Rocco"). Some of these are written on clipped slips of paper (including 3 military letters and 2 fragments of cigarette boxes); one postcard bears the drawing of a little girl with a flower..

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Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). 10 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten. Radolfzell, Hemmenhofen und o. O. Zusammen 13¾ SS. auf 10 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo.
$ 5,121 / 4.500 € (60815/BN44628)

An seinen Biographen Otto Conzelmann, den Herausgeber zahlreicher Dix betreffender Werke, vielfach in Ausstellungs- bzw. Veröffentlichungsfragen. A) "[...] Falls L[utz] & M[aier] die Kassler Kollektion nicht will / Ich weiß nicht, ob man im Osten Wert drauf legt dortliegendes Ost-Geld zu nehmen, ich glaube daß ihnen Devisen lieber sind. Dr. Passarge [d. i. Walter P., Leiter der Kunsthalle Mannheim] dem ich wegen der Kasseler Kollektion schrieb, meint er wolle 1951 eine große Schau der ganzen Entwicklung zeigen.

Das wäre also / I. die Nationalgalerie / II. Moritzburg in Halle und III. Mannheim. Das gibt auch wieder eine komplizierte Organisationsarbeit [...]" (18. I. 1950). - B) "[...] Wir haben keine Neujahrsfreude gehabt, denn Nelly ist schwer erkrankt und mußte am Sylvester nach Singen ins Krankenhaus fortgebracht werden [und verstarb zwei Tage darauf]. Dr. Löffler schrieb mir daß er gern das Buch von Melichar = 'Überwindung des Modernismus' [hätte]. Da Sie es wahrscheinlich in Stuttgart besser kaufen können wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie es ihm schickten [...]" (7. I. 1955). - C) Über den ungarischen Maler Rudolf Diener-Dénes: "[...] Die Bilder von Diener erinnern mich an den Stil meiner Arbeiten in den frühen 20iger Jahren. Ich habe auch damals versucht die Wirklichkeit in präzisen Formen u. in wenigen Farben schwarz weiß braun grau auszudrücken. Aber auch das tragischgroteske gemischt mit dem erotischen deutet auf eine innere Verwandtschaft mit mir hin [...]" (27. II. 1964). - D) "[...] Ich malte ein Aquarell Roussillon in Totalansicht von links. Das Blatt ist längst verkauft weiß nicht mehr, wer es hat. 'Vaucluse' ist aus der Erinnerung in Dresden auf den Stein gezeichnet [...]" (6. X. 1964). - E) Über seinen bevorstehenden 75. Geburtstag: "[...] Ich muß am 20. Nov. nach Dresden u. Gera, denke daß ich am 28. zurück bin. Am 2. Dez. ist hier ein Empfang im Hause, aber am 1. Dez ein feines Essen mit nahen Freunden in der Alten Rheinmühle in Büsingen. Sie sind dazu eingeladen[...] Wir kommen am 7. November nach Stuttgart wo am 8. ein Essen bei Herrn Kießinger stattfindet, darauf Ausstellungseröffnung um 18 Uhr und dann Premiere des russischen Staatszirkus [...]" (12. X. 1966). - F) Verärgert über einen Zeitungsbericht zur Gesamtschau seiner Werke in Hamburg: "[...] Saumäßig, so eine Kritik, ob das eine Neonazischweinerei ist? man weiß nie, von woher es wieder losgeht da ja Nazismus keine Parteiangelegenheit ist sondern eine Charaktereigenschaft der Deutschen (vielen Deutschen) [...]" (16. I. 1967). - G) Den Versand einiger Werke betreffend: "[...] Wenn Sie nicht alle Fotos schicken (auch die welche Sie von mir haben) geht es überhaupt nicht. Sie schreiben z. B. 'Felsen auf Sardinien' da gibt es mindestens 3 Stück oder mehr. Ich bin gerade beim Malen (Gott sei Dank wieder mal) und kann das Zeug nicht machen [...]" (12. IX. 1967). - H: "[...] Besten Dank für Ihren Brief. Jetzt weiß ich nun ganz genau daß ich niemals in England ausstellen darf [...]" (22. X. 1968). - Meist gelocht..

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Dix, Otto

Eigenh. Manuskript mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Otto Dix (1891–1969), Maler und Graphiker. E. Manuskript mit U. O. O. u. D. 2 SS. 4°. – Persönliche Betrachtung über Kunst in 19 aphoristischen Sentenzen: „1) Frühe deutsche und italienische Meister 2. Ich mache einen Plan (Skizzen) trotzdem ‚gestaltet’ sich das Bild während der Arbeit dann selbst 3. Ismen sind Schubfächer für Dumme 4. Abstrakte Elemente sind in jeder Kunst, sog. gegenstandslose Kunst ist ein neues Kunstgewerbe 5. Es gibt nur realistische Kunst [...] 13. Es gibt in der Kunst keinen Entwicklung Fortschritt [...] 16. Die moderne Kunst versucht den ‚Urbildern’ näher zu kommen [...]“. – In Tinte (die Unterschrift in anderer Tinte) und mit einer (wohl etwas späteren) Korrektur in Kugelschreiber. – Mit kleiner Rostspur einer alt entfernten Heftklammer, sonst wohlerhalten.


Dix, Otto

Portraitpostkarte mit eigenh. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Otto Dix (1891–1969), Maler u. Graphiker. Portraitpostkarte mit e. U. O. O. u. D. 1 S. 8°. – Portrait en face in S/W.


Dix, Otto

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Otto Conzelmann, Dix's biographer: "Enclosed please find some remarks which Larese recorded on tape one evening. Obviously, the by-product of a large quantity of alcohol. Now Larese wishes to publish this in the book edition of the wartime etchings [...]".


Dix, Otto

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Otto Dix (1891-1969), Maler, Graphiker. E. Brief m. U., o. O. u. D., 2/3 Seite 4°. „Anbei ein Brie fon Frau Lissitzky-Krigger. Die Adresse steht am Kopf des Briefes. Schreiben Sie ihr mal vielleicht wissen Sie auch, wo sich irgenwo in Deutschland Arbeiten von L[issitzky]. befinden […]“