Ernst von Destouches

Destouches, Ernst von

Schriftsteller und Archivar (1843–1916). Eigenh. Albumblatt mit U. München. 1 S. Qu.-4to.
$ 141 / 120 € (14825)

Ernst von Destouches (1843–1916), Schriftsteller und Archivar. E. Albumblatt mit U. München, „am St. Dorotheen Abend“, o. J. 1 S. Qu.-4°. – „Erlahme nicht im Kampfe dieses Lebens | Im Kampfe um das Ideale nicht! | Du kämpfest wahrlich nimmer ihn vergebens, | Dein Herz erfüllt ein Strahl vom Himmelslicht! || Und willst den schönen Glauben an die Menschheit | Du nicht verlieren, bleib’ ihr möglichst ferne! | Es dringt ja auch durch Millionen Meilen | Bis her zu uns der Glanz, das Licht der Sterne“.

– Ernst von Destouches war seit 1878 Archivar der Stadt München, 1889 wurde er Kgl. Archivrat. „Er gründete das Münchner Städtische Historische Museum, war seit 1873 dessen Konservator und wurde 1894 Vorstand des Stadtmuseums“ (DBE). Destouches veröffentlichte u. a. „Das Münchner Oktoberfest (1810–1910)“ und ein „Gedenkbuch zur Hundertjahrfeier unter Mitwirkung bayerischer Schriftsteller“ (1910). Seine Tochter war die Malerin Johanna von Destouches. – Mit alt montierten Portraits (Zeitungsausschnitte) von Destouches’ Onkeln Franz und Joseph Anton sowie von seinem Vater Ulrich..

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Destouches, Ernst von

Schriftsteller und Archivar (1843–1916). Eigenh. Brief mit U. München. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 212 / 180 € (23722)

Ernst von Destouches (1843–1916), Schriftsteller und Archivar. E. Brief mit U. München, 25. Oktober 1871. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten (d. i. Ernst Hensing), der es „vereint mit andern hochachtbaren Männern der Stadt Worms“ unternommen hatte, „die deutschen Dichtungen aus den Jahren 1870 und 1871 zu sammeln und als poetische Zeitgemälde der deutschen Ehrentage in Form eines Dichter-Albums zum Besten der Kaiser Wilhelm-Stiftung für die deutschen Invaliden in Druck erscheinen zu lassen“.

Er übersendet nun seinerseits einige seiner eigenen (hier nicht beiliegenden) Gedichte und möchte nicht verhehlen, „daß es ihm zu besondern Freude gereichen würde, wenn das eine oder andere [...] Aufnahme in das schöne Werk finden, und auch ihm somit einige Mitwirkung an dem nationalen Unternehmen gegönnt sein würde [...]“. – Ernst von Destouches war seit 1878 Archivar der Stadt München, 1889 wurde er Kgl. Archivrat. „Er gründete das Münchner Städtische Historische Museum, war seit 1873 dessen Konservator und wurde 1894 Vorstand des Stadtmuseums“ (DBE). Destouches veröffentlichte u. a. „Das Münchner Oktoberfest (1810–1910)“ und ein „Gedenkbuch zur Hundertjahrfeier unter Mitwirkung bayerischer Schriftsteller“ (1910). Seine Tochter war die Malerin Johanna von Destouches. – „Die von Ernst Hensing u. a. herausgegebene ‚Kriegspoesie der Jahre 1870–1871, geordnet in einer poetischen Geschichte’, Mannheim, 1873 u. 1874, stellt mit rund 1500 Gedichten die größte Zusammenstellung der im deutsch-französischen Kriege geschriebenen Gedichte dar; etwa 20% der hier herausgebrachten Gedichte wurden in Zeitungen und Zeitschriften erstveröffentlicht“ (William Webster: Drei Kameraden und ein Alleingänger. Vier Stuttgarter Literaten und der deutsch-französische Krieg. In: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft (2007), S. 111–134, S. 111, Fußnote 3). – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; mit zwei kleinen Eckausrissen durch alte Montage..

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