Ludwig Cramolini

Cramolini, Ludwig

Major und Enkel des gleichnamigen Sängers (1879-nach 1946). Eigenh. Schriftstück mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-gr.-folio.
$ 163 / 150 € (33949/BN29620)

Stammbaum der Familie Cramolini, beginnend mit Pietro Cramolini (1670-1723) aus Genua. - Der Verfasser kam 1899 als Fahnenjunker zum Preußischen Heer. Im 1. Weltkrieg wurde er als Ordonnanzoffizier des Generalkommandos eingesetzt. Nach dem Krieg diente er als Rittmeister im Reichsheer. 1941 zum Generalmajor befördert, quittierte er 1942 den Dienst. 1946 wurde er von der russischen Besatzungsmacht verhaftet, obwohl er nie in Rußland eingesetzt war. - Etwas angestaubt und knittrig und mit Randläsuren.

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[Cramolini, Ludwig

Sänger (1805-1884)]. 2 Telegramme an Cramolini. Dresden und München. 25.02.1864. Je 1 S. 4to.
$ 163 / 150 € (33951/BN29622)

Glückwunschtelegramme zu Cramolinis 40jährigem Bühnenjubiläum aus Dresden (u. a. von Tichatscheck, Devrient, Dawison, Mitterwurzer u. a.) und aus München (von Franz Lachner, Kindermann, Sigl, Grill, Diez, Dahn, La Roche, Niemann, Härtinger, Hausmann u. a.). - Blaustift auf Vordruck; etwas fleckig und knittrig und mit kleinen Randläsuren.

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[Cramolini, Ludwig

Sänger (1805-1884)]. - Rogge, Amalie von, geb. Cramolini, Schwester der Sängers Ludwig Cramolini, (1817-1887). Eigenh. Brief mit U. Wien. 24.03.1840. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Farbig lithographiertes Schmuckpapier.
$ 109 / 100 € (33954/BN29625)

An ihre Schwägerin Emma, die Gattin des Sängers Ludwig Cramolini: "Durch Ihr herzlich liebes Schreiben an meine Ältern haben wir Sie alle so liebgewonnen, daß wir unsern Louis gewiß sehr glücklich glauben; Er verdient aber auch das höchste Glück, denn keinen zweyten Sohn und Bruder gibt es auf Erden wie er ist, und er wird auch der beste Gatte seyn. Möge Gott nur geben, daß uns bald die Freude wird Sie liebe Schwägerin persönlich kennen zu lernen und unsern Louis wieder einmal zu umarmen.

So viel Freude ich habe Sie beyde zu sehen, eben so viel Schmerz macht mir die Erinnerung an die baldige Trennung. Ach! warum ist uns nicht vergönnt euch für immer bey uns zu haben! kommen Sie nur recht bald, und bleiben Sie bey uns, wir und Wien wollen Ihnen schon Ihre Vaterstadt vergessen machen [...]"..

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