Matthias Claudius

Claudius, Matthias

Dichter (1740-1815). Autograph letter signed („Claudius“). Wandsbek. ¾ S. 8vo.
$ 3,775 / 3.500 € (13219)

To the unnamed Heinrich Christian Boie (1744–1806): “Concerning your letter to H. Voß I want to say that Voß is in Flensburg now, he will come back in 14 days and most probably stay in Wandsbeck [!] during the winter. The almanac is finished, and will be published the other week […]”. – Small provenance note on verso: „Durch die Güte von Sara Boie in Kiel (16. Juni 1869)“. Accompanied by a small picture card with the photograph of a portrait showing Chamisso.

buy now

Claudius, Matthias

Dichter (1740-1815). ALS ("Matthias Claudius"). Wandsbeck. 2 1/3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 5,177 / 4.800 € (31497/BN18184)

To a "dear professor": "Hier kommen die verlangten 30 Exemplaar [probably vol. 5 of his "Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen", published the previous year]. Wenn etwa eins auf der lange[n] Reise beschädiget würde, habe ich ein 31stes beygelegt. Ihr Herr Zettele hat bezahlt, und ich danke für gute Zahlung. Dieser Herr Zettele gefällt uns nicht übel, und wir spiegeln uns an seiner Bescheidenheit, Mäßigkeit pp Gott erhalte ihn dabey - denn es ist viel oft schwerer dergleichen zu bleiben als zu seyn - so kann ein guter Erzieher aus ihm werden.

Aber wir haben lachen müßen, daß seine Eleven zum Theil erst gebohren werden sollen. Der Graf Tupper macht es sans Comparaison wie der liebe Gott, der seine Kinder liebt und sorgt schon ehe sie sind. Grüßen Sie die Ruesche samt und sonders herzlich von uns, und den guten alten Beeke, und sich selbst; Wir lieben und achten Euch unbekannter Weise, und wünschen Euch alles Gutes. [I]ch danke auch vielmahl für die Bücher. Gott sey mit Ihnen [...]". - The "Ruesch" mentioned is probably Johann Baptist von Ruoesch (1744-1832), "Beeke" is probably the composer and pianist Ignaz von Beecke (1733-1803), who kept company with Gluck and Mozart and enjoyed their esteem. - Not in Hans Jessen, Matthias Claudius. Briefe an Freunde, Berlin 1938. - Reverse of fol. 2 with insignificant traces of mounting..

buy now

Claudius, Matthias

Dichter (1740-1815). Eigenh. Brief mit Monogramm "MC". W[andsbek]. 1 S. (230:185 mm). 4to. Mit Siegelrest und Adresse.
$ 4,853 / 4.500 € (76329/BN49105)

An Caroline Ilsabe Perthes (1774-1821), seine mit dem Verleger Friedrich Christoph Perthes verheiratete jüngere Tochter, in Hamburg, "Breitgiebel": "Liebe Caroline, der heßliche Nordwind wehet noch, und wir sind bange, daß d[er] H[err] Doctor Coppenberg eine Sentenz zu unserm Aerger abgebe. Nun, wir werden sehen. Wenn Du kommst, und reichlich mit Butter versehen bist, bittet Mama, daß Du ein paar £ mitbringest, bis sie gekauft hat. Und noch eine Commißion. Der Baron Gravenstein hat eine Kinderwärterinn die nicht taugt.

Wenn die Frau Schreck nicht engagirt wäre und Lust hätte; so wollten sie wohl diese Frau Schreck engagiren. Die Frau Baronesse stillt bis dato selber, und die Frau Schreck hat nichts zu thun als das Kind zu warten und zu pflegen. Sind noch nicht Briefe aus Quedlinburg angekommen? Theile sie doch mit, wir sind sehr begierig darauf, um Perthes und Johannes willen [...]". - Leicht knittrig und mit kl. Randdefekten, an den Faltspuren gering gebräunt und wenige kl. Fehlstellen. - Provenienz: Laut beiliegender Bleistiftnotiz ein Geschenk von Elisabeth Perthes, einer Urenkelin von Caroline Perthes, datiert Gotha, 14. Sept. 1948. Elisabeth hatte gemeinsam mit ihrer Schwester Magdalena in den 1940er und 1950er Jahren einen Großteil des Nachlasses ihres Großvaters Andreas Perthes (1813-90) verschenkt oder verkauft (vgl. D. Moldenhauer, Geschichte als Ware: Der Verleger Friedrich Christoph Perthes, S. 49, Anm. 209)..

buy now