Adelbert von Chamisso

Chamisso, Adelbert von

Dichter (1781-1838). Autograph letter signed. "Sonnabend". 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse (Faltbrief) und papiergedecktem Siegel.
$ 3,177 / 2.800 € (72784/BN46838)

To his friend, the German writer and critic Friedrich Wilhelm Gubitz in Berlin and editor of a magazine named "Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz", recommending a student. - Slight defect to fol. 2 due to opening the seal.

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Chamisso, Adelbert von

E. Schriftstück mit U.
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Adelbert von Chamisso (1781–1838), Naturforscher und Dichter. E. Schriftstück mit Namenszug in der Kopfzeile. O. O. u. D. ½ S. auf Doppelblatt. 8°. – Notiz zweier Buchtitel: „Adelbert v. Chamisso. / Uebersicht der nutzbarsten und der schädlichsten Gewächse welche wild oder angebaut in Norddeutschland vorkommen – nebst Ansichten von der Pflanzen Kunde und dem Pflanzen Reiche. / Berlin 1827 Dümmler“ und „Ruthe Flora der Mark Brandenburg“. – Die Verso-Seite von Bl. 1 mit kl. zeitgenössischen, alt montiertem Provenienzvermerk: „Durch d. Güte des Herrn Professors F. Buchenau, der diese Handschrift von Frau Schneider Chamissos Tochter erhielt“. – Beiliegend ein kleines Sammelbildchen mit der Photographie eines Portraits von Chamisso. – Stellenweise leicht fleckig; papierbedingt etwas gebräunt.


Chamisso, Adelbert von

E. Gedichtmanuskript mit U.
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Adelbert von Chamisso (1781-1838), Schriftsteller und Naturforscher. E. Gedichtmanuskript (16 Zeilen) mit U. „AdvCh“ (Paraphe). Ohne Ort und Jahr [Berlin, Herbst 1837]. Gr.-8°. 1 Seite. „Der erste Schnee.“ Niederschrift mit Korrektur im dritten Vers der zweiten Strophe: „Der leise schleichend euch umsponnen | Mit ewgem Trug, eh' ihr's gedacht, | Seht, seht den Unhold! über Nacht | Hat er sich andern Rath ersonnen. | Seht, seht den Schneenmantel wallen! | Das ist des Winters Herrscherkleid; | Die Larve lässt der Grimme fallen; - | Nun wißt ihr doch, woran ihr seid. || Er hat der Furcht euch überhoben, | Lebt auf zur Hoffnung und seid stark; | Schon zehrt der Lenz an seinem Mark, | Geduld! und mag der Wüthrich toben. | Geduld! schon ruft der Lenz die Sonne, | Bald weben sie ein Blumenkleid, | Die Erde träumet neue Wonne, - | Dann aber träum' ich neues Leid!“ - Der Druck dieses stimmungsvollen Wintergedichtes erfolgte erstmals im 9. Jahrgang des von Chamisso und Gustav Schwab hrsg. "Deutschen Musenalmanachs für das Jahr 1838" auf Seite 317. Unser Manuskript bildete die Druckvorlage hierzu. - Chamisso litt seit 1833 an den Folgen eines Lungenoedems. „So war er nun ein Kranker geworden, plötzlich gealtert und rechnete mit dem Leben ab [...] in den Jahren 1835-37 entstand kaum soviel, daß sein Name im Musenalmanach nicht überhaupt zu fehlen brauchte.“ (Goedeke VI, 142). Im Mai 1837 starb seine Frau und ließ ihn vereinsamt zurück, bis er am 21. August 1838 selbst seiner Krankheit erlag. So zählt unser Gedicht zu Chamissos letzten dichterischen Schöpfungen. - Neben der Unterschrift der redaktionelle Vermerk „Neue Seite“. - Rückseitig geringe Klebespuren.


Chamisso, Adelbert von

Eigenh. Brief mit U.
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In German, to Baron Franz Gaudy: "How ever shall I show my gratitude for all the love that is rendered me! Your kind and loving letter, my very dear friend, reached me at the house of Count Schlippenbach, who had abducted me and my wife to his country estate so as to nurse me during the last days of autumn. I have recuperated somewhat through sweet idleness [...]".


Chamisso, Adelbert von

Eigenhändiges Gedicht, 9 Verse, am Fuss signiert „Ad v Chamisso“.
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