Paul Celan

Celan, Paul

Lyriker (1920-1970). Autograph letter signed. Paris. 4to. 1 Seite.
$ 8,528 / 7.500 € (47376)

To Hans Rudolf Hilty (1925–1994), editor of the literary magazine „Hortulus“, whom he wants to send either a poem or a translation, and inviting him to visit him at Paris. - Accompanied by Paul Celan. Von Schwelle zu Schwelle. Gedichte. Stuttgart 1955. – Folded twice, and with actioned remark.

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Celan, Paul

Schriftsteller (1920-1970). Masch. Brief mit eigenh. Unterschrift. Paris. 4to. 1 Seite. Gelocht. 
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$ 1,819 / 1.600 € (60671)

An die Galeristin Dorothea Löhr in Frankfurt am Main, die eine Ausstellung mit Radierungen von Celans Frau Gisèle Celan-Lestrange veranstaltet hatte: „[...] Nach Ihrem Brief vom 27.7., für den wir Ihnen bestens danken, hatten wir, zumal nach dem Zuendegehen der Ausstellung Mitte August, auf weitere Nachrichten bzw. nähere Einzelheiten auch hinsichtlich des Verkaufs gehofft. Leider ist eine solche Nachricht bis heute ausgeblieben [...] und so möchte ich Sie heute ersuchen, uns postwendend Bescheid zu geben, sowohl über den Verlauf der Ausstellung, d.

h. über etwaige Verkäufe, als auch über den Zeitpunkt, zu dem wir die Ihnen überlassenen Radierungen zurückerwarten können [...]“ - Am Kopf mit Eingangsvermerk. - Beiliegend ein Durchschlag des Antwortbriefes..

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Celan, Paul

Schriftsteller (1920-1970). 3 autogr. letters signed. Paris bzw. o. O. Zusammen (2+2+1 =) 5 SS. auf 3 Bll. Gr.-4to und (qu.-)8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert.
$ 17,057 / 15.000 € (47601/BN32338)

To the German publisher Joseph Melzer, on being distressed by Melzer's fate, which he had to go through during these days. He had spoken to Margarete Susman in Zurich on that case, and recommends the German writer Paul Schallück to whom Melzer should turn to as the only one "who has a hand to help and an ear to listen [...] You see: I have just a word of helplessness to say ... and only a little hope searching for a space in what we have in common [...]" (7. VI. 1963; transl. from the German original). - Each with punched holes (not touching text).

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Celan, Paul

Schriftsteller (1920-1970). Eigenh. U. in: Atemwende. Erstes bis viertes Tausend. Frankfurt a. M. 103 SS., (4) Bll. Originalleinenband mit Schutzumschlag. 8vo.
$ 910 / 800 € (72640/BN46519)

Am Titel die eigenhändige Unterschrift, datiert Dezember 1967, dem Erscheinungsjahr von Celans erstem Gedichtband bei Suhrkamp.

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Celan, Paul

Schriftsteller (1920-1970). Autograph poem signed ("Unkel Paol"). O. O. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 8,528 / 7.500 € (73936/BN47863)

An attractive and touchingly humorous poem for Jakob Demus (born on 9 June 1959), the son of the art historian and writer Klaus Demus, one of Celan's closest friends. Jakob would go one to become a celebrated artist, noted for his diamond drypoint etchings. One of his earliest teachers was the graphic artist Gisèle Celan-Lestrange, who married Celan in 1952.

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Celan, Paul

Albumblatt m. e. U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Paul Celan (1920–1970), deutscher Lyriker. Albumblatt mit eigenh. Namenszug und montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). [Göttingen, 18. VI. 1963). 1 S. Qu.-8°. Selten.


Celan, Paul

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Paul Celan (eig. Antschel) (1920-1970), Schriftsteller. E. Brief m. U., Genf, 19. März 1956, zwei Seiten gr.-4°. Mit e. adressiertem Umschlag mit voller Absenderangabe. An die Verlegerin Ruth Klein in Baden-Baden, die Frau Woldemar Kleins, die verschiedentlich Almanache herausgab, in die sie Gedichte von Celan aufnahm: „[…] Seien Sie mir, bitte, nicht allzu böse, weil ich so lange nichts von mir hören ließ: nicht an Dankbarkeit fehlte es, nur an Worten. Mit meiner Genfer Adresse hat es, wie Sie sehen, seine Richtigkeit – leider. Ich lebe seit Anfang des Jahres hier, als Übersetzer beim Internationalen Arbeitsamt, mit anderen Worten: im Herzen des Dichterischen… Wir haben uns sehr gefreut, als ‚Schi Kunst Schi’ kam – darf ich nun, da Sie so freundlich sind, meiner Frau ein Honorar in Aussicht zu stellen, eine Bitte äußern? Wir hätten gerne ein Buch aus Ihrem Verlag: könnte es der Kandinsky-Band oder das Buch über den ‚Sturm’ sein? Wir wären Ihnen sehr dankbar. Gerne würde ich diesen Zeilen ein Gedicht für Ihren Almanach beischließen, aber – ich habe kaum etwas Veröffentlichbares geschrieben. Aber wenn es im Sommer dafür nicht zu spät ist, will ich mich wieder einfinden – hoffentlich mit etwas Vernünftigem […] Ich denke gern an Ihr schönes Haus zurück, an die vielen schönen Bilder and den Wänden, an die Bücher, an die Freundlichkeit, mit der Sie mich, den Eindringling, aufnahmen […]“ – In den Jahren 1956 bis 1958 erschien kein Gedichtband Celans, er arbeitete damals vor allem an Übersetzungen (Rimbaud, Blok et al). – Briefe Celans sind von größter Seltenheit.


Celan, Paul

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Paul Celan (eig. Antschel) (1920-1970), Schriftsteller. E. Brief m. U., Paris, 9. März 1958, zwei Seiten gr.-4°. Mit e. adressiertem Umschlag mit voller Absenderangabe. An die Verlegerin Ruth Klein in Baden-Baden, die Frau Woldemar Kleins, die verschiedentlich Almanache herausgab, in die sie Gedichte von Celan aufnahm: „[…] Ich muß mir sagen, daß ich ihn gar nicht verdient habe, da ich so lange nichts von mir hören ließ. Immer wieder dachte ich, es würde sich mir eine Gelegenheit bieten, Sie persönlich darum zu bitten, mir mein Schweigen zu entschuldigen, aber leider brachte mich keine meiner Deutschlandreisen in die Nähe von Baden-Baden. Meine Adresse ist (und bleibt) die oben vermerkte […]. Im Mai sollte ich nach Frankfurt fahren – vielleicht kann ich dann Sie und Ihren Herrn Gemahl in Baden-Baden besuchen […]“ – Celand lebte seit 1948 in Paris, studierte 1949-50 Germanistik und Sprachwissenschaft und unterrichtete bis zu seinem Freitod 1970 Deutsche Sprache und Literatur an der École Normale Supérieure. 1958 erhielt Celan den Bremer Literaturpreis. – Briefe Celans sind von größter Seltenheit.