Angelica Catalani

Catalani, Angelica

Sängerin (1780–1849). Eigenh. Albumblatt mit U. („Angélique Valabrègue née Catalani“). Ségur. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
$ 326 / 300 € (14310)

Angelica Catalani (1780–1849), Sängerin. E. Albumblatt mit U. („Angélique Valabrègue née Catalani“). Ségur, 3. Juli 1844. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – Zitat nach Bellinis gleichnamiger Romanze für Klavier und Singstimme (1835): „Le souvenir présent céleste, | Ombre de biens, que L’on n’a plus | Est encore, un plaisir, qui reste | Après touts ceux, qu’on a perdu“. – Nachdem die aus Senigallia bei Ancona gebürtige Sängerin 1795 in Venedig am Teatro La Fenice debütiert „und hier sowie in den anderen großen Städten Italiens glänzende Erfolge errungen hatte, erhielt sie 1801 ein Engagement in Lissabon, wo sie fünf Jahre hindurch das Publikum entzückte“ (Wikipedia, Abfrage v.

21. VIII. 2008). Nach ihrer Hochzeit mit dem ehemaligen Kapitän Paul de Valabrègue reiste sie u. a. nach London, wo ihr Eindruck „alles je Dagewesene [übertraf], und ihr Gesang begeisterte fortdauernd die höchsten wie die untersten Stände. Nach einem achtjährigen Aufenthalt, während dessen sie sich ungeheure Summen Geldes erworben hatte, wandte sie sich wieder nach Paris, wo sie eine Zeitlang die Direktion der Italienischen Oper übernahm. Während Napoleons Herrschaft der Hundert Tage ging sie nach Belgien, kehrte dann nach Paris zurück und übernahm zum zweiten Mal die Leitung des italienischen Theaters, konnte sich aber mit den ihr vorgesetzten Behörden nicht vertragen und legte deshalb nach kurzer Zeit ihr Amt nieder“ (ebd.). Bis in die späten 1820er Jahre hinein als Sängerin auf Konzertreisen, nahm sie 1827 ihren Abschied von der Bühne und lebte hernach abwechselnd auf ihrem Gut bei Florenz – wo sie auch eine Gesangschule stiftete, in der sie jungen Mädchen unentgeltlichen Unterricht erteilte – und in Paris, wo sie 1849 an der Cholera verstarb. – Auf Briefpapier mit gedr. Vignette; gering fleckig. – Alt auf Trägerpapier montiert zusammen mit einem vom selben Tag datierenden Brief ihrer Tochter an einen Friedrich Gustav Schultz in Stuttgart (1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. Adresse)..

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