Ferrucio Busoni

Italian pianist and composer, 1866-1924

"Busoni was a virtuoso pianist, and his works for piano are difficult to perform. His Piano Concerto, Op. 39 (1904) is one of the largest such works ever written. Performances generally last over seventy minutes, requiring great stamina from the soloist. The concerto is written for a large orchestra with a male voice choir that is hidden from the audience's view in the last movement. British pianist John Ogdon, one of the champions of the work, called it ""the longest and grandest piano concerto of all""."

Source: Wikipedia

Busoni, Ferruccio

Pianist und Komponist (1866-1924). Eigenh. Brief mit U. [Weimar. 2 SS. auf 2 Bll. Kl.-4to.
$ 1,764 / 1.500 € (74334/BN48349)

An den Weimarer Hoforganisten Alexander Wilhelm Gottschalg, einen engen Freund Liszts, der ihm drei Werke widmete: "Wir, nämlich Herr Da Motta [d. i. der portugiesische Pianist und Komponist José Vianna da Motta, 1868-1948] und ich, beabsichtigen eine kleine musikal. Feier zu Liszts Todestag zu veranstalten. Unter anderem soll Heroide Funèbre u. Faust Symphonie zu 2 Clavieren gespielt werden. Dürften wir Sie dazu freundlichst im Tempelherrenhause einladen und zugleich Sie um gütige Überlassung der Noten auf 2 Wochen bitten? - Von den Heften, die ich von Lisztschen Clavierwerken bei Ihnen zurücklegte[,] haben Sie die folgenden in doppelten und mehrfachen Exemplaren [zählt 6 Titel auf] Ich erlaube mir Ihnen dafür 50 Mk zu offeriren, wobei ich Ihnen noch herzlichst verpflichtet bleibe [...] also warum Ihre edle Künstlergesinnung verläugnen und mir diese große Freude im Andenken an den lieben und gewaltigen Meister vorenthalten? [...]".

- Da Gottschalg Liszt auch bei der Herausgabe von Kompositionen half, nannte dieser ihn einmal seinen "Fahnen- und Fackelträger". Auch meinte Liszt angeblich: "Wenn ich einmal selbst zur Legende geworden bin, wird Gottschalg mit mir fortleben"..


Busoni, Ferruccio

Komponist (1866-1924). Eigenh. Brief mit U. O. O. 1 S. auf Doppelblatt. 4to.
$ 882 / 750 € (79215/BN51214)

An Martin H. Hanson, Busonis Manager in den USA: "Mich traf der Blitz aus heiterem Himmel, als ich las, dass Sie den Kontrakt anticipirten u. vor dem 15. Jan. Daten angesetzt hatten. Das war nicht recht. Ausserdem hatte ich die Freude, die wohlgemeinten Arzneien Abell's zu schlucken. Als er heute zu dreist wurde, mußte ich ihm schreiben, dass ich Belehrung bei Goethe und Bach hole. Er schlägt das Basler Liszt Programm vor. Vielleicht Chopin - Liszt waere besser. Z. B. die 4 Balladen und das Basler Liszt Programm, ohne die Sonate [...]". - Mit einigen teils hinterlegten Falteinrissen und kleinen Randläsuren; Eingangsstempel mit Datum vom 19. XII. 1910.

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Busoni, Ferruccio

Komponist (1866-1924). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. [Zürich]. 229:168 mm auf etwas größerem Untersatzkarton.
$ 1,764 / 1.500 € (79216/BN51215)

Sehr schöne und künstlerische Portraitaufnahme des 50jährigen Komponisten (sitzend von rechts, mit Zigarre). Die Widmung "an die verehrte u. liebenswürdige Frau Zuppinger-Fischer zur Erinnerung an ihren freundlichst ergebenen Ferruccio Busoni". - Im März und April 1916 gab Busoni mehrere Konzerte als Solist und Dirigent in der Zürcher Tonhalle; 1917 gelangten in Zürich (wo der Komponist von 1915 bis 1920 lebte) seine Opern "Turandot" und "Arlecchino oder die Fenster" zur ersten Aufführung. - Der Untersatzkarton etwas gebräunt.

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Busoni, Ferruccio

Komponist (1866-1924). Eigenh. Brief mit U. Zürich. 1 S. 4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,059 / 900 € (79217/BN51216)

An Hanny Buff in Zürich: "Liebes Fräulein, ich bin zwar kein Klavierpädagoge, kann Ihnen aber aus eigener Erfahrung heraus sagen, daß beim Klavierspielen verschiedene Arten der Kraftfunktion zur Anwendung kommen. Niemals soll man sich auf eine einzige Spielweise stellen: - sie passt für einen Menschen und für den anderen nicht; ist für die eine Schwierigkeit - und gegen die andere geschaffen. Jedenfalls ist immer die zu wählen, die jeweilig am leichtesten fällt".

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Busoni, Ferruccio

Lettre autographe signée au Professeur Philipp.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Monsieur Philipp, a teacher at the Paris Conservatory, asking to thank Béla Bartok for his "very interesting and original compositions, especially for piano".


Busoni, Ferruccio

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unnamed addressee, telling him from being utterly exhausted and tremendously in need of recreation, and hence he is asking to release him from participating in a music festival. - Such early letters of Busoni are quite rare. - Small tear at lower centerfold.


Busoni, Ferruccio

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar