Wilhelm Busch

Busch, Wilhelm

Mediziner (1826-1881). Eigenh. Schriftstück mit U. Berlin. ½ SS. Gr.-4to. Doppelblatt.
$ 102 / 90 € (7616)

Wilhelm Busch (1826-1881), Mediziner. E. Schriftstück m. U., Berlin, 30. September 1856, ½ Seite gr.-4°. Doppelblatt. Busch erteilt die Zustimmung, dass sein Sohn ein “Wohnhaus zu dem Preise von 450 M verkaufen kann”. – Busch studierte an der Berliner Univ. Medizin. Anschließend nahm er als Lazarettchirurg an den schleswig-holsteinischen Kämpfen teil, wurde 1849 in Berlin approbiert und begab sich auf längere Studienreisen, deren Ergebnisse er in mehreren wissenschaftlichen Schriften darlegte.

Seit 1851 chirurgischer Assistent, wandte er sich der Chirurgie zu, für die er sich 1852 habilitierte. 1855 nahm er einen Ruf als Ordinarius für Chirurgie in Bonn an, veröffentlichte 1857 den ersten Teil seines Lehrbuchs der Chirurgie (2. Teil 1860) und erhielt 1860 die chirurgische Hospitalarztstelle am Bonner Johannishospital. 1866 und 1870 war B. als Feldarzt tätig und beschäftigte sich danach insbesondere mit Beobachtungen zu Schußverletzungen sowie mit Heilmöglichkeiten von Krebserkrankungen..

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Busch, Wilhelm

Mediziner (1826-1881). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-4to. Gebräunt.
$ 102 / 90 € (7618)

Wilhelm Busch (1826-1881), Mediziner. E. Brief m. U., Berlin, 10. Oktober 1851, 1 Seite gr.-4°. Doppelblatt. Gebräunt. Eine juristische Angelegenheit betreffend. – Busch studierte an der Berliner Univ. Medizin. Anschließend nahm er als Lazarettchirurg an den schleswig-holsteinischen Kämpfen teil, wurde 1849 in Berlin approbiert und begab sich auf längere Studienreisen, deren Ergebnisse er in mehreren wissenschaftlichen Schriften darlegte. Seit 1851 chirurgischer Assistent, wandte er sich der Chirurgie zu, für die er sich 1852 habilitierte.

1855 nahm er einen Ruf als Ordinarius für Chirurgie in Bonn an, veröffentlichte 1857 den ersten Teil seines Lehrbuchs der Chirurgie (2. Teil 1860) und erhielt 1860 die chirurgische Hospitalarztstelle am Bonner Johannishospital. 1866 und 1870 war B. als Feldarzt tätig und beschäftigte sich danach insbesondere mit Beobachtungen zu Schußverletzungen sowie mit Heilmöglichkeiten von Krebserkrankungen..

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Busch, Wilhelm

Dichter und Zeichner (1832-1908). Autograph quotation signed ("Wilhelm Busch"). O. O. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 2,837 / 2.500 € (936348/BN936348)

The opening stanza from his well-liked epigram "Beschränkt", which was first published in 1904.

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Busch, Wilhelm

E. Brief mit U.
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Wilhelm Busch (1832-1908), Dichter, Zeichner und Maler. E. Brief mit U. (Bleistift). Wolfenbüttel, 15. Mai 1888. 4°. 1 Seite. An seinen Onkel, den Pfarrer Georg Kleine, über den Tod seines Bruders Gustav: "[...] Da Alwine nicht gut dazu im Stande ist, so muß ich dir eine recht traurige Mittheilung über meinen lieben Bruder Gustav machen. Schon voriges Jahr klagte er über seine Augen, versuchte es mit verschiedenen Brillen, aber keine wollte paßen. Am Anfange des Frühlings war die Sache schlimmer geworden; er sah nur den oberen Theil der Gegenstände und zog einen Spezialaugenarzt zu Rathe [...] Allerlei Mittel wurden verschrieben. Es stellte sich Appetitlosigkeit, Schlafsucht und solche Schwäche ein, daß er sich der Geschäftsarbeiten enthalten mußte. Dann erholte er sich [...] Vorgestern ißt er noch mit gutem Appetit, geht vergnügt im Garten spatzieren und schläft die Nacht darauf ruhig und fest. Morgens beim Waschen muß er niesen, faßt plötzlich mit der Hand auf die linke Brustseite, setzt sich aufs Bett, klagt über die zu dumpfe Kammerluft, geht in die Stube aufs Sopha, der Seitenschmerz wiederholt sich, er geht auf den Hausflur, ruft laut nach seiner Frau, und als Alwine zu ihm eilt, sinkt er ihr sofort todt in die Arme. Das war gestern um halb sechs [...] Für A[l]winen, die ja ganz nur in und für Gustav lebte, ist's ein harter Schlag, wohl der härteste, der sie treffen konnte. - Mir sieht Wolfenbüttel auch nicht mehr so aus, wie ehedem [...]" - Bohne 732. - Die Längsfalte mit Japan hinterlegt.


Busch, Wilhelm

Eigenh. Postkarte mit Initialen
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Wilhelm Busch (1832–1908), Dichter, Zeichner und Maler. E. Postkarte mit Initialen. Ebergötzen, [19. Mai 1904]. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An seinen Schwager, den Pastor Hermann Nöldeke in Hattorf am Harz: „Am Sonntag holten mich Bachmanns von Wulften ab, so daß ich die Fahrkarte nach Gieboldehausen nicht nöthig gehabt hätte. Das Wetter blieb wunderschön bis jetzt. Wir konnten viel im Garten sitzen. Mehr Regen ist aber erwünscht. – Nächsten Sonnabend Nachmittag denke ich wieder in Mechtshausen zu sein [...]“. – In Bleistift; papierbedingt etwas gebräunt und mit einigen Knickfalten.


Busch, Wilhelm

Eigenh. Brief mit U.
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Wilhelm Busch (1832-1908), Dichter, Zeichner und Maler. E. Brief m. U., Wiedensahl, 27. September 1887, zwei Seiten 4°. Faltspuren. An einen alten Freund „lieber Günther“, der im warmen Süden weilt, während Busch sich auf den Winter vorbereitet: „[…] So haben Sie dann, was vermeintlich Helden vor Ihnen vergeblich versucht, den Stall des Angias, wohl der Meister der Unordnung von vier Königen, nun endlich gesäubert, indem Sie den Strom einer beneidenswerthen Geschicklichkeit durch denselbigen hindurch geleitet. Wär ich irgend ein Zeus und müßt ich nicht befürchten, daß Sie in der Vorliebe für schlichtmenschliche Freiheit schon zu sehr verhärtet sind, beim Styx - !, ich gäbe Ihnen den höchsten Finanzposten in meinem Olymp. In Ermangelung deßen gratulir ich. Und da Ihnen die Sach Spaß gemacht, so wird sie Ihnen auch sicher gesund sein. Und hatt’s Sie auch gleich darauf gen Süden gerissen, statt nach Dresden, wie ich gewünscht, so kann ich Ihnen das doch wahrlich nicht verdenken, denn uns hier zu Lande durch schaudert der Herbst bereits. Sie aber sitzen in Hemdsärmeln im heiteren Bozen und wollen dann weiter in das sonnige Land, wo die vernünftigen Träume großer Männer in allen Winkeln, von allen Wänden herab, jeden traumfähigen Wanderer ergebenst zu sich einladen. Leider bin ich zu reisegraulich, sonst käm’ ich mit. Kaßel wird nun heuer wohl mein weitester Kunstritt sein. Drauf muß ich meinen lieben alten Onkel in Lüethorst besuchen; drauf wintere ich mich ein; still bescheidentlich; wie die braven Frösche im Sumpfe. Gut, daß große todte Kerls auch in Büchern liegen. Man braucht den Kasten bloß aufzuklappen; sie steigen heraus, sauberer und höflicher vielleicht, wie bei Lebzeiten, sie setzen sich um den warmen Kachelofen, unterhalten uns mit dem Besten, was sie je gewußt haben, und schieben wieder ab, so wie es uns paßt […]“