Chirurg (1846-1916). Gedruckte Postkarte mit eigenh. Unterschrift. Tübingen.
$ 139 / 120 €
(94792)
Mit einer Absage, da er „durch Gesundheitsrücksichten verhindert“ sei. – Bruns habilitierte sich für Chirurgie und wurde 1877 a.o.Prof. und 1882 Nachfolger seines Vaters. Er bildete viele hervorragende Chirurgen aus und war Leibarzt des württembergischen Königs und Obergeneralarzt des württembergischen Sanitätskorps. Seine Untersuchungen über die Wirkung von Dum-Dum-Geschossen führten zum Verbot dieser Waffen auf der Haager Friedenskonferenz. Das 1903 erlassene Gesetz über das Verbot von Phosphorstreichhölzern ist Bruns Forschungen über die Phosphornekrose zu verdanken.
Sein wissenschaftliches Interesse galt neben anderem der Kropfbehandlung und -operation (u.a. „Die Laryngotomie zur Entfernung intralaryngealer Neubildungen“, 1878). Er war Begründer und Herausgeber der „Beiträge zur klinischen Chirurgie“ und des „Handbuches der praktischen Chirurgie“ (1899-1901)..
