Bertolt Brecht

German playwright and poet, 1898-1956

"From his late twenties Brecht remained a lifelong committed Marxist who, in developing the combined theory and practice of his ""epic theatre"", synthesized and extended the experiments of Erwin Piscator and Vsevolod Meyerhold to explore the theatre as a forum for political ideas and the creation of a critical aesthetics of dialectical materialism. He is considered as one of the most important dramatists and poets of the 20th century."

Source: Wikipedia

Brecht, Bertolt

einflussreicher deutscher Dramatiker, Librettist und Lyriker des 20. Jahrhunderts (1898-1956). Eigenh. Postkarte m. Unterschrift „b“. Paris. Bleistift. Leicht gebräunt.
$ 3,020 / 2.800 € (78886)

An Helene Weigel, die aus dem Schweizer Exil einer Einladung ihrer Freundin Karin Michaelis nach Thurø (Dänemark) gefolgt war. Brecht war zunächst nach Paris gereist, wo am 7. Juni „Die 7 Todsünden der Kleinbürger“ uraufgeführt wurde. – Brecht und Weigel waren am 28. Februar, einen Tag nach dem Reichstagsbrand, aus Berlin geflohen. „[…] das ballett ging ganz hübsch, war allerdings nicht […] so bedeutend. ich denke in etwa 8 tagen zu kommen; vielleicht bekomme ich Filmauftrag (auch eventuell rolle für dich für herbst, es ist nicht unmöglich!) dann verhandle ich mit aufricht wegen Spitzköpfen in Paris.

wann kommen ottwalds? das auto? […]“ Ernst Josef Aufrich bemühte sich vergeblich um Geldgeber für eine Theaterproduktion oder Verfilmung der „Spitzköpfe“. Große Berliner und Frankfurter Ausgabe Band 28 Nr. 483..

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Brecht, Bertolt

einflussreicher deutscher Dramatiker, Librettist und Lyriker des 20. Jahrhunderts (1898-1956). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift „Ihr | brecht“ (Kugelschreiber). Berlin. 1 p. folio. Auf seinem personalisierten Briefpapier des „Berliner Ensembles“.
$ 2,696 / 2.500 € (78887)

An den Schauspieler Karl Paryla in Wien, der vier Tage später in der Wiener Premiere des „Leben des Galilei“ die Hauptrolle spielte. „[…] wenn nur die geringste Möglichkeit bestünde, dass ich Ihren Galilei an der Skala sehen könnte, käme ich, aber Engel“ (Erich E., Oberspielleiter des Theaters am Schiffbauerdamm) „wird Ihnen erzählen, wie wacklig ich noch bin. Jetzt eine Frage: hätten Sie Lust, bei uns in der nächsten Saison den Fedja im lebenden Leichnam zu spielen […] Besonders gut wäre es, wenn die Raky“ (Parylas Ehefrau, die Schauspielerin Hortense R.), „die Gegenrolle spielen könnte.

Termin und alles weitere müssten wir noch gemeinsam bestimmen. Hat Heinz die Aufführung inszeniert, dann wäre schön, wenn er es auch hier täte […] ich halte den Daumen für Freitag […]“ Brecht sollte sich von seiner Grippe-Erkrankung nicht mehr erholen, er starb zwei Monate später am 14. August. Große Berliner und Frankfurter Ausgabe Band 30 Nr. 2348..

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Brecht, Bertolt

Schriftsteller (1898-1956). "Texte für Kanon". Typoskript (Durchschlag) mit zwei eigenh. Korrekturen. O. O. ¾ S. Folio.
$ 4,853 / 4.500 € (72988/BN47233)

"Marx und Engels lebten in den finstersten und grausamsten Zeiten. Sie waren die heitersten und zuversichtlichsten Menschen". - Darunter der Vierzeiler "Du der du sitzend im Buge des Bootes […]" aus den "Svendborger Gedichten" (Berliner und Frankfurter Ausgabe, Bd. 12, S. 81): "Du, der du sitzest im Buge des Bootes | Siehst du am unteren Ende das Leck | Wende lieber den Blick nicht weg | Denn du bist nicht aus dem Auge des Todes". - Der daran anschließende (1950 entstandene) Vierzeiler ist unter der Überschrift "Rätsel" ebendort (Bd.

15, S. 220) zu finden: "Was ist das: es ist weiss | Wie die Wolke dort am Himmel. | Und sieht hinten grad so gut wie vorn? | Toter Schimmel". - Auf Durchschlagpapier; etwas gebräunt und mit kleinen Randläsuren; die Überschrift mit rotem Farbband, die zwei Korrekturen mit rotem Kugelschreiber verändert aus: "Und sieht vorn so gut wie hinten?"..

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Brecht, Bertolt

"Maria". Gedichttyposkript (Durchschlag) mit eigenh. Korrekturen, Namenszug ("bertbrecht") und Datum.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

"Maria | die nacht ihrer ersten geburt war | kalt gewesen | in späteren jahren aber | vergass sie gänzlich | den frost in den kummerbalken | ochsenpissegeruch und rauchenden ofen | und das würgen der nachgeburt gegen morgen zu | aber vor allem vergass sie die bittere scham | nicht allein zu sein | die den armen eigen ist | hautsächlich deshalb | ward es in späteren jahren zum fest bei dem | alles dabei war | das rohe geschwätz der hirten | verstummte | später | wurden aus ihnen könige in den geschichten | der wind der sehr kalt war | wurde zum engelsang | ja von dem loch im dach das den frost einliess blieb nur | der stern der hindurchsah | alles dies | kam vom gesicht ihres sohnes der leicht war | gesang liebte | arme zu sich lud | und | die gewohnheit hatte unter | königen zu leben | und einen stern über sich | zu sehen zur nachtzeit". - One of the most significant poems of his early times, retelling the Saint Luke's Christmas story. - Corrections in pencil, signature and date in ink; slightly browned and stained; some defects to edges.


Brecht, Bertolt

Eigenh. Brief mit U. ("bertolt").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the unnamed Ruth Berlau. - The Danish actress, director, photographer and writer Ruth Berlau (1906-1974) was known for her collaboration with Bertolt Brecht and for founding the Bertolt-Brecht-Archiv in Berlin.