Heinrich Brauns

Brauns, Heinrich

deutscher Zentrums-Politiker und katholischer Theologe (1868-1939). Albumblatt mit eigenh. Unterschrift. Lindenberg. 8vo. 1 p. Mit Kuvert.
$ 212 / 180 € (76936)

Namenszug auf Albumblatt. Beiliegt: Portraitpostkarte o. U. - Heinrich Brauns wurde als einziges Kind eines Schneidermeisters geboren. Nach dem Studium der Theologie und der Priesterweihe im Jahr 1890 war er zunächst Kaplan an der Pfarrei St. Josef in Krefeld und ab 1895 in Borbeck. In Borbeck förderte er den örtlichen katholischen Bergarbeiterverein und stand daraufhin im Ruf, ein „roter Kaplan“ zu sein. Im Jahre 1900 wurde er zum Leiter der Organisationsabteilung in der Zentralstelle des Volksvereins für das katholische Deutschland in Mönchengladbach ernannt.

Nebenher studierte er ab 1903 in Freiburg und in Bonn Volkswirtschaft und Staatswissenschaften. 1905 wurde er mit einer Dissertation über die Entwicklung von der handwerklichen Weberei zur maschinellen Textilproduktion promoviert. Im selben Jahr wurde er Direktor der Zentralstelle des Volksvereins für das katholische Deutschland, der bedeutendsten Organisation des deutschen Katholizismus im Kaiserreich. Im Gewerkschaftsstreit setzte er sich für interkonfessionelle christliche Gewerkschaften ein. 1929 wurde er Vorsitzender der (katholischen) Internationalen Arbeitskonferenz. 1933 wurde er zusammen mit Wilhelm Marx und Adam Stegerwald im Prozess gegen den Kölner Volksverein-Verlag in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Volksvereins angeklagt, der Prozess wurde aber 1934 eingestellt..

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Brauns, Heinrich

deutscher Zentrums-Politiker und katholischer Theologe (1868-1939). Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Lindenberg. 32mo. 1 p.
$ 141 / 120 € (77022)

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Brauns, Heinrich

deutscher Zentrums-Politiker und katholischer Theologe (1868-1939). Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Berlin. 32mo. 1 p.
$ 141 / 120 € (77023)

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