Karl August Böttiger

German archaeologist and classicist, 1760-1835

Karl August Böttiger was a German archaeologist and classicist, a prominent member of the literary and artistic circles in Weimar and Jena, and one of the most influential personalities of the Goethe era. Under the influence of Johann Gottfried Herder, he was for 13 years headmaster at the gymnasium and consistorial councillor in Weimar, from 1790 to 1804. For the remaining 31 years of his life, he resided at Dresden as director of the Museum of Antiquities, and was active as a journalist and public lecturer.

Source: Wikipedia

Böttiger, Karl August

Philologe und Archäologe (1760-1835). Eigh. Manuskript m. U. Weimar. Folio. 4 SS.
$ 4,061 / 3.500 € (47400)

Unveröffentlichter, drehbuchartiger Entwurf zu einem Singspiel mit dem Titel Die Ilmgrotte , gedacht zu einer Aufführung am sogenannten „Luisentag“. Der Geburtstag der Herzogin Louise von Weimar (1757-1830) am 30. Januar wurde traditionsgemäß mit einer besonderen Aufführung gefeiert, darunter Ur- und Erstaufführungen von Werken Goethes, Schillers, Ifflands, Calderons und Voltaires. - Der mit Wieland und Bertuch befreundete Böttiger lebte seit 1791 in Weimar, überwarf sich jedoch mit Goethe und Schiller und ging 1804 nach Dresden, wo er 1813 Inspektor der Antikensammlungen wurde.

Bekannt ist er heute hauptsächlich wegen seiner posthum erschienenen Erinnerungen Literarische Zustände und Zeitgenossen , die ein farbiges, zuweilen freilich klatschgefärbtes Bild des klassischen Weimar geben..

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Böttiger, Karl August

Archäologe (1760-1835). Eigenh. Brief mit U. Teplitz. 4 SS. auf Doppelblatt. 4to.
$ 1,740 / 1.500 € (940624/BN940624)

An einen Herrn Schulz mit einem Bericht über die unzufriedenstellenden Verhältnisse seines Quartiers: "Indem ich schreiben will, hab ich keine Dinte. Man bringt mir Wasser statt Dinte. Zweimal erinnert, haben Sie doch die Dintenflasche nicht mitgegeben. Das ist äußerst ärgerlich. Sie mögen nun zusehn, ob Sie lesen können. Der heutige Tag war ein[er] der schlechtesten in diesem Jahr. Unaufhörlich Regengüsse u. Stürme. Alls wurde naß. Mein weißer Hut ist ganz verdorben, weil er nicht überzogen war.

Als wir endlich hier ankamen, fanden wir uns in unsrer theuren Logis ganz getäuscht. Ein Vorgemach ohne Licht, kaum für einen Bedienten bewohnbar, soll das Zimmer für meine arme Natalie seyn. Wer zu mir will, muß durchgehen. Ich begreife nicht, wie sie da mit Anstand schlafen oder sich ankleiden kann. Es ist ein Loch, kein Zimmer und dafür 6 Thaler wöchentlich. Wir müssen - hier hab ich nun Dinte bekommen - durchaus an ein andres Quartir denken. Wie Fräulein Mathilde Haupt schrieb, sollten es zwei Zimmer nebeneinander seyn. Hier muß ein großes Misverständniß vorwalten. Fragen Sie doch gleich Montags früh bei Hr. Canonicus Tiedge, dem ich mich bestens empfele, Fräulein Mathilde u. Mad. Pappermann, wie es sich damit verhält, und schreiben mir mit der Post (an Hofrath Böttiger im schwarzen Roß in der Kirchengasse) [...]". - Bl. 2 verso stärker fleckig und gebräunt..

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