Ernst Bloch

German Marxist philosopher, 1885-1977

Bloch was influenced by Georg Wilhelm Friedrich Hegel and Karl Marx, as well as by apocalyptic and religious thinkers such as Thomas Müntzer, Paracelsus, and Jacob Boehme. He established friendships with György Lukács, Bertolt Brecht, Kurt Weill, Walter Benjamin, and Theodor W. Adorno. Bloch's work focuses on the thesis that in a humanistic world where oppression and exploitation have been eliminated there will always be a truly revolutionary force. He became very influential in the course of the student protest movements in 1968 and in liberation theology.

Source: Wikipedia

Bloch, Ernst

deutscher Philosoph (1885-1977). Eigenhändige Unterschrift auf Kärtchen. o. O. u. D. 32mo. 1 p.
$ 217 / 200 € (84054)

Altersunterschrift auf Kärtchen. Dabei ein reproduziertes Portrait.

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Bloch, Ernst

Philosoph (1885-1977). Autograph manuscript (fragment). O. O. u. D. 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to.
$ 2,710 / 2.500 € (60811/BN44622)

The final paragraph of his essay "Die Angst des Ingenieurs", first published in 1929, revised for the collection entitled "Verfremdungen I" (Frankfurt, 1962), showing several corrections and departures from the published text. Includes two typescripts: a complete copy of the present text with corrections by a different writer (setting copy, 1 p., large 4to) and a discarded short version (¼ p., large 4to) with Bloch's autograph note "weiter auf gleicher Seite [...]".

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Bloch, Ernst

Philosoph (1885-1977). Eigenh. Postkarte mit U. und Typoskript "Jüdische Jugendbewegung?" mit eh. Widmung, eh. U. und zahlreichen eh. Korrekturen. Köln. 19.08.1924. 1½ SS. (Qu.-)8vo. 7 SS. Typoskript. Folio. Mit Beilage (s. u.).
$ 7,047 / 6.500 € (82566/BN53737)

An seine Sekretärin Erna Klug in Ludwigshafen zur gemeinsamen Arbeit für die sozialistisch-zionistische Jugendbewegung: "Ich kann mir Deine jetzige Arbeitsüberhäufung (Hausfrau in Vertretung usw.) sehr gut vorstellen und fühle mich Dir gegenüber umso mehr für die tadellose Erledigung der Schreibmaschinenarbeit zu Dank verpflichtet. Hoffentlich wird unsere gemeinsame Arbeit in diesem Falle wirklich Erfolg haben [...] Was das Hebräische angeht, so hoffe ich, dass du in den 4 Wochen allerhand Fortschritte machen wirst [...]".

Das Typoskript ist "Erna Klug, meiner Sekretärin zum Dank für geleistete Hilfe [...]" gewidmet. Inhaltlich übt Bloch Kritik an der Jugendarbeit der jüdischen Jugendbünde, dem Vorgehen ihrer Führergestalten und der vernachlässigten Hebraisierung. Er betont die Wichtigkeit der Überbrückung der Unterschiede zwischen Ost- und Westjuden durch "Chaluziuth" und ruft eine übergeordnete Jugendgruppe, "Hechaluz Hazair" ("Den jungen Pionier"), ins Leben. Die Vorbereitung der Jugendlichen zu Pionieren (Chaluzim) zum Aufbau eines jüdischen Lebens in Palästina (Erez Israel) sei oberstes Ziel, die Zahl der Einwanderungen jedoch zu gering. Die Jugendbünde sollten auf das tatsächliche Ziel hinarbeiten und nicht mittels Wanderfahrten durch deutsche Natur- und Kulturlandschaften die Verbundenheit zu Deutschland noch verstärken. Auch könne der jüdische Nationalismus nicht mit dem anderer Völker verglichen werden: "Das ist eine völlige Verkennung der Tatsachen. Jüdisches Nationalbewusstwerden ist nur eine Reaktion auf die Assimilation eines früheren Zustandes, nicht aber der übliche Vorwand zur Ausnützung der Ellbogenfreiheit eines Volkes [...] wir möchten eine Bewegung schaffen, die kein anderes Endziel als dieses hätte, das heissen könnte: Hechaluz Hazair [...]". - Beiliegend ein zweiseitiges Programm der Jugendgruppe "Hechaluz Hazair" mit einer hs. Korrektur, erarbeitet von Carl Cohen und Ernst Bloch..

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