Gottfried Benn

German poet and physician, 1886-1956

Benn had a great influence on German poetry immediately before World War I (as an expressionist), as well as after World War II (as the 'Static' poet). He began his literary career as a poet when he published a booklet titled Morgue and other Poems in 1912, containing expressionist poems dealing with physical decay of flesh, with blood, cancer, and death. His poetry projects an introverted nihilism, that is, an existentialist outlook that views artistic expression as the only purposeful action. In his early poems Benn used his medical experience, often using medical terminology, to portray humanity morbidly as just another species of disease-ridden animal.

Source: Wikipedia

Benn, Gottfried

Schriftsteller (1886-1956). Eigenh. Postkarte mit Unterschrift „G. Benn“. Stuttgart, Hotel Banzhaf. 17.5.1952. 1 p. 8vo. Mit Adresse. Kugelschreiber.
$ 2,371 / 2.200 € (83135)

An den Journalisten Fred Hildenbrandt (1892-1963 ) in Stuttgart über die Einladung vom Vortag: „bevor ich diese reizende Stadt verlasse, erlaube ich mir, Ihnen für die unterhaltende Stunde zu danken, gestern in Ihrem Haus, Ihnen und Ihrer verehrten Frau Gemahlin. Es nahten sich die schwankenden Gestalten aus dem alten Berlin u. siehe, sie waren alle schön und gut, sie waren unser Leben [...]“ - Benn paraphrasiert die Zueignung aus Goethes Faust "Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten".

- Frank Maraun verschaffte Benn den Kontakt zum Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart, der im Lauf der Jahre 30 Tonaufnahmen mit Benn machte. So kam Benn am 15. April 1952 auf der Rückreise von Meran nach Stuttgart, wohin ihn der Rundfunk zu einer Hörspiel-Konferenz ins Studio Villa Berg eingeladen hatte. An der Konferenz nahmen u. a. auch Heinrich Böll, Wolfdietrich Schnurre, Wolfgang Weyrauch und Max Bense teil. Vormittags am 18. April fuhr er weiter nach München. - Minimal gebräunt, oberer Rand mit schmalem Abschnitt..

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Benn, Gottfried

Schriftsteller (1886-1956). Eigenh. Brief mit Unterschrift. „Benn“. Berlin-Schöneberg. 6.10.1952. 2 pp. Kl.-8vo. Mit Briefkopf „Dr. med. | Gottfried Benn“. Kartonblatt.
$ 2,694 / 2.500 € (83136)

An Emerich Reeck in Frankfurt am Main: „[...] nach Göttingen werde ich sofort höflich abschreiben. Ich reise so ungern u[nd]. meinem Ruf kann es nur dienen, wenn ich nicht persönlich erscheine, ich bleibe immer eine verlegene u[nd]. peinliche Figur, wenn ich vor Publikum trete. Ich habe mich gefreut, wieder von Ihnen zu hören was machen die Leiden usw? Was Sie von der E[lse] L[asker] Sch[üler] schreiben, ist interessant - 1869! [...]" - Kugelschreiberfarbe verblasst zu einem hellen Grau.

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Benn, Gottfried

Dichter (1886-1956). Eigenh. Brief mit U. ("Ihr Be.). O. O. 21.11.1933. ¾ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 3,772 / 3.500 € (84232/BN54732)

An die befreundete Journalistin Käthe von Porada in Paris: "Dank für Nachrichten. Wenn Sie am 27 od 28 abreisen, werden Sie am 30. hier sein! Sie vergessen vollkommen, dass wir uns schon im Juli sahen, wir vergessen es beide u. betrachten uns von Neuem. Sie reizender Mensch, ich freue mich riesig Sie wiederzusehn! [...] Schreiben Sie mir bitte noch, wo Sie wohnen werden. Alles andere mündlich. Viel zu erzählen! Jules sandte mir sein neues Buch. Ich verstehe zu wenig français, um es zu beurteilen. Der Prospekt ist reichlich infantil. Adieu u. auf Wiedersehn, cheré, cheré Käthe! [...]". - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.

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Benn, Gottfried

Dichter (1886-1956). 4 Widmungsexemplare: „Ausgewählte Gedichte“ (1936), „Drei alte Männer“ (1949), „Fragmente“ (1951) und „Monologische Kunst – ?“ (1953). Berlin. Erste Ausgaben. Wohlerhaltene Exemplare mit minimalen Gebrauchsspuren.
$ 10,237 / 9.500 € (87961)

Widmungsexemplare für Leonharda „Muschelkalk“ Gescher: 1. „Ausgewählte Gedichte / 1911 – 1936“. Stuttgart und Berlin, Deutsche Verlags-Anstalt, (1936). „Gedichte aus den Jahren 1912 – 1937, unserem gemeinsam verlebten Vierteljahrhundert, Frau Julius Gescher in memoriam vieler geliebter Lebender und Toter. / Gottfried Benn. / 24.VI 1939. / Berlin.“ 2. „Drei alte Männer / Gespräche“. Wiesbaden, Limes-Verlag, (1949). „Frau Leonarda [sic]Gescher zur Erinnerung an Unterhaltungen zu Viert in der Brückenallee und in der Bozenerstrasse.

/ Gottfried Benn. / Januar 49, / Berlin.“ 3. „Fragmente / Neue Gedichte“. Wiesbaden, Limes-Verlag, (1951). „Gedichte um den Bayerischen Platz herum! / Frau Leonarda Gescher / mit Dank und Gruss. / 2 V 1951 / Gottfried Benn“. 4. „Monologische Kunst – ? / Ein Briefwechsel zwischen Alexander Lernet-Holenia und Gottfried Benn“. Wiesbaden, Limes-Verlag, (1953). „Frau Leonarda Gescher mit herzlichem Gruss / 23 II 53. Gottfried Benn.“ Beiliegt: Gottfried Benn, „Primäre Tage. Gedichte und Fragmente aus dem Nachlaß“. Wiesbaden, Limes-Verlag, (1958). Mit Widmung von Ilse Benn an Leonharda Gescher, 2.V.1958, dazu eine e. Briefkarte m. U. Ilse Benns an Gescher vom selben Tag..

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Benn, Gottfried

Eigenh. Brief mit U. ("Benn").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To an unnamed addressee, sending a contract and the letter of one Dr. Michael. - The great German poet, essayist, and physician was nominated for the Nobel Prize for Literature five times, but never received it. - On headed paper.