Simone de Beauvoir

French writer and philosopher, 1908-1986

Though de Beauvoir did not consider herself a philosopher, she had a significant influence on both feminist existentialism and feminist theory. De Beauvoir wrote novels, essays, biographies, autobiography and monographs on philosophy, politics and social issues. She is known for her 1949 treatise The Second Sex, a detailed analysis of women's oppression and a foundational tract of contemporary feminism; her novels, including She Came to Stay and The Mandarins. She is also known for her open relationship with French philosopher Jean-Paul Sartre.

Source: Wikipedia

Beauvoir, Simone de

Schriftstellerin und Philosophin (1908–1986). Autograph quotation signed. O. O. u. D. 1 S. Gr.-4to. Mit montiertem Portrait und biographischen Angaben.
$ 1,791 / 1.500 € (24430)

Beauvoir pens a brief quote from her important feminist work The Second Sex. In full: “On ne nait pas femme, on le devient—(Deuxieme Sexe),” which famously translates to “One is not born, but rather becomes, woman.” In fine condition, with trivial soiling.

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Beauvoir, Simone de

Philosophe, romancière et essayiste Française (1908-1986). Autograph manuscript in blue ink. s.l.s.d. 1 page ¼ in-folio.
$ 2,984 / 2.500 € (44292)

Très amusant manuscrit d’une version grecque probablement un devoir d’étude de la jeune étudiante Simone de Beauvoir.   « Près de la flamme du feu, ensuite il remplit un cratère qui tenait environ 10 amphores… ».

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Beauvoir, Simone de

Schriftstellerin und Philosophin (1908–1986). Eigenh. Manuskript. O. O. Folio. 11 1/4 pp. auf 6 Blättern.
$ 5,372 / 4.500 € (81675)

Bedeutendes Manuskript aus den späten 1920er Jahren, mit durchgestrichenen Passagen und eigenhändigen Ergänzungen. Kleiner Randriss am ersten Blatt, Faltspuren, gebräuntes Papier, kleiner Fleck auf einem Blatt. Es ist ein Versuch autobiografischen Schreibens, wie es Simone de Beauvoir immer wieder unternommen hat, ehe sie zwischen 1956 und 1959, die Mémoires d'une jeune fille rangée (Memoiren einer Tochter aus gutem Hause) verfasste. Die hier vorliegenden Seiten könnten Teil des Projekts "Essays on Life" sein, das Simone de Beauvoir 1927 startete.

Anfang der 1930er Jahre arbeitete sie auch an einer Sammlung von Kurzgeschichten mit dem Titel Primauté du spirituel, die sie 1938 abschloss und den Titel Quand prime le spirituel gab (die Sammlung wurde von Gallimard und Grasset abgelehnt). Das Manuskript analysieren die Beziehung zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, die kurz vor ihrer Hochzeit steht. Der Bräutigam trägt den Vornamen Robert (hier sind Parallelen zu Beauvoirs „reichem Verlobten“, ihrem Cousin Jacques Champigneulles, möglich, den sie heiraten sollte). Einige Absätze befassen sich mit Roberts Problem, andere sind Hélène gewidmet, einer Figur, die stark an Simone de Beauvoirs gleichnamige Schwester erinnert. Die Erzählerin lehnt Robert ab und die Hochzeit wird abgesagt. Ende der 1920er Jahren lebt Simone de Beauvoir in Paris, wo sie unter anderem Vorlesungen im Fach Literatur an der Sorbonne besucht. In dieser Zeit lernt sie junge Pariser Intellektuelle kennen. 1928 erwirbt sie die Licence an der Sorbonne und beginnt, sich auf die Agrégation vorzubereiten, um Gymnasialprofessorin zu werden. 1929 erhält sie eine Einladung, sich der Lerngruppe rund um Jean-Paul Sartre anzuschließen. Bei der mündlichen Prüfung in Philosophie landet Sartre auf dem ersten, Beauvoir auf dem zweiten Platz. Beauvoir ist erst die neunte agrégée in Philosophie. Im Oktober 1929 schlägt er ihr den berühmten "Pakt" vor, der auf Nähe und Abstand sowie fein ausbalancierten Freiheiten besteht: Ihre sei eine notwendige Liebe, erklärt Sartre Beauvoir, ein amour nécessaire. Daneben gebe es aber auch die Zufallslieben oder amours contingents – davon sollen beide, Sartre und Beauvoir, Gebrauch machen, aber nicht sofort. Das Paar vereinbart außerdem, sich einander immer alles zu sagen und sich nie anzulügen. Ausgelegt ist der Pakt zunächst auf zwei Jahre, doch schon bald wird er verlängert, letztendlich auf unbestimmte Zeit..

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Beauvoir, Simone de

Schriftstellerin und Philosophin (1908–1986). Sammlung von 41 eigenh. Briefen mit Unterschrift an Bianca Bienenfeld. O. O. Verschiedene Formate. 4to u. 8vo. 101 pp.
$ 21,487 / 18.000 € (81676)

Umfassende Korrespondenz, bestehend aus 41 Briefen an Bianca Bienenfeld. Die Briefe geben Einblicke in die intellektuelle Freundschaft, beleuchten die damals aktuellen Debatten und liefern private Informationen, insbesondere über das Leben von Simone de Beauvoir an der Seite von Jean-Paul Sartre. Bianca Bienenfeld (später Lamblin, 1921-2011) war 17 Jahre alt. als sie Simone de Beauvoir traf. De Beauvoir war die Philosophielehrerin der in Polen geborenen Jüdin Bienenfeld am Gymnasium in Paris.

Bei Reisen übers Land kamen sich die beiden nahe. In den Jahren 1939 und 1940 war das Mädchen die dritte im Bunde in einem Dreiecksverhältnis mit Beauvoir und Jean-Paul Sartre - so wie zuvor Olga Kosakiewicz. "Die Keuschheit verlor ihre Wichtigkeit", schrieb Bianca Bienenfeld 50 Jahre später in "Memoiren eines verwirrten Mädchens“,"auch verlor ich meine Vorurteile gegenüber den Homosexuellen.“ In den Schriften Beauvoirs taucht Bianca immer wieder als "Louise Védrine" auf. Bienenfeld arbeitete später als Philosophielehrerin in Paris. Im Februar 1940 beendet Sarte die Beziehung abrupt, im Oktober 1940 tat es ihm Simone de Beauvoir gleich. Nach dem Krieg nahm sie jedoch die Beziehungen zu Bianca Bienenfeld wieder auf und die beiden Frauen blieben bis 1982 in Kontakt. In den Jahren vor Simone de Beauvoirs Tod schrieb Bianca Bienenfeld: „Il est vrai que vous m’avez fait beaucoup de mal, que j’ai beaucoup souffert par vous, que mon équilibre mental a failli être détruit, que ma vie entière en a été empoisonnée, mais il est non moins vrai que sans vous je ne serais pas devenue ce que je suis. Vous m’avez donné d’abord la philosophie, et aussi une plus large ouverture sur le monde, ouverture que je n’aurais sans doute pas eue de moi-même. Dès lors, le bien et le mal s’équilibrent.“ Bienenfeld verweist darauf, dass sie während der Beziehung mit de Beauvoir sehr unter ihr gelitten habe, so sehr, dass beinahe ihre psychische Gesundheit zerstört und ihr ganzes Leben vergiftet worden sei. Nicht weniger wahr sei aber, dass sie ohne de Beauvoir nicht geworden wäre, die sie geworden sei. Die Briefe enthalten aufschlussreiche Informationen über die Reisen des Ehepaars Sarte-Beauvoir und ihre Sicht auf die Politik der 1950er bis 1970er Jahre, insbesondere den Algerienkrieg. Zudem beleuchten sie die Entstehungsgeschichte des Buchs „Das andere Geschlecht“, erschienen 1951 (Original: Le Deuxième Sexe, 1949). Simone de Beauvoir zieht sich komplett zurück und taucht voll und ganz in die Arbeit ein: „[…] Je travaille vraiment du matin au soir, le matin chez moi, l’après-midi chez Sartre, et nous passons les soirées chez moi à boire des jus de fruit, c’est te dire ! […]“ Sie arbeite wirklich von morgens bis abends, morgens zu Hause, nachmittags bei Sartre, und die Abende verbrächten sie in ihrem Haus damit, Fruchtsäfte zu trinken. Das Schreiben selbst scheint de Beauvoir Freude zu bereiten: „[…] Mon livre sur la femme m’amuse follement et je souhaite qu’il amuse aussi les autres. C’est plein d’histoires que j’ai prises dans des livres de psychiatrie […] tu ne peux pas imaginer toutes les stupidités que j’ai lues. […]“ Das Buch über die Frauen amüsiere sie sehr und sie hofft, dass sich auch die anderen darüber amüsierten. Sie habe dabei viele Geschichten aus Psychiatriebüchern übernommen. Sie habe sich dabei dumm und dämlich gelesen..

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Beauvoir, Simone de

Eigenh. Manuskript.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Simone de Beauvoir (1908-1986). E. Manuskript, o. O. u. D., zwei Seiten 8°. Eng beschrieben. Konzept zu einem Abschnitt („thème 5 – le visage de soi“) einer größeren literarischen Arbeit über die Beziehungen zwischen Mann und Frau, beginnend: „[…] au ch[apitre] 1 ce que la croient ses parents et amies […] au ch[apitre] 2 et 3 à propos de ses pudeurs et de ses désirs de plaire. elle commence par ne pas se rendre compte de l’indifférence entre l’être et le paraître […] très important. mon moi est comme le noumène et les autres ne saisissent que des phénomènes, et moi même quand je me regarde, mais non quand je m’éprouve, quand j’ai l’intention de moi […]“ – Sehr selten.