Vicki Baum

Baum, Vicki

Schriftstellerin (1888–1960). Albumblatt mit eigenh. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 51 / 50 € (16336)

Vicki Baum (1888–1960), Schriftstellerin. Albumblatt mit e. U. und alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. – Vicki Baum war bekannt als Autorin von Gesellschaftsromanen im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ „und verzeichnete mit ihren 1929 erschienenen und später mit Greta Garbo verfilmten ‚Menschen im Hotel’ ihren größten internationalen Erfolg. 1931 ging sie als Drehbuchautorin nach Hollywood“ (DBE), nahm 1938 die amerikanische Staatsbürgerschaft an und schrieb fortan in englischer Sprache. – Beiliegend einige Zeitungsausschnitte.

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Baum, Vicki

Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960). Eigenh. Brief mit U. O. O. 12.06.1904. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 183 / 180 € (941658/BN941658)

An den Maler Hans Stalzer: "Theile Ihnen, hoffentlich noch rechtzeitig, - mit, dass ich Dienstag d. 14. von 3h Nachmittag an ganz zu Ihrer Verfügung stehe. Sollten Sie Dienstag keine Zeit haben, so bitte mich gütigst zu verständigen [...]". - Auf lithographiertem Briefpapier mit der Darstellung einer elegant gekleideten Dame, auf einer Mauer sitzend, mit Tauben und Gießkanne.

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Baum, Vicki

Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960). Eigenh. Brief mit U. O. O. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 285 / 280 € (941659/BN941659)

An den Maler Hans Stalzer: "Bitte, erschrecken Sie nicht zu sehen, dass Sie anstatt einer anständigen kurzen Karte einen langen Brief bekommen. Ich möchte nämlich einen guten Rath von Ihnen haben, und die Sache ist zu compliciert, um auf einer Karte Platz zu finden. Ich würde nämlich zu einem Geschenk eine kleine Statuette von mir brauchen und zwar -, falls Sie glauben dass dies keine zu arge Geschmacklosigkeit ist, - als Mignon oder so ähnlich angezogen. Nun möchte ich Sie fragen, ob Sie vielleicht einen Kollegen an der Akademie wissen, der so etwas übernehmen würde, und wie hoch so ein Spass kommen könnte; die Geschichte geht nämlich von meiner, sehr traurig bestellten Cassa.

Bitte wollen Sie mir da einen guten Rath geben? - Ich bin schon in Wien. Wann kommen Sie zurück? Ich schäme mich eigentlich bei dem Gedanken, dass Sie den ganzen Sommer so fleißig sind und ich so faul. Mein Portrait ist reizend, nur sehe ich jetzt viel besser, und viel gemeiner aus. Wie sind die 'mährischen Gefilde' in landschaftlicher Beziehung? Oder nehmen die Portraits Ihre ganze Zeit in Anspruch [...]"..

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Baum, Vicki

Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960). Eigenh. Brief mit U. O. O. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 285 / 280 € (941660/BN941660)

An den Maler Hans Stalzer, den sie als "Herr Pinselschwinger" adressiert: "Wehe, wenn sie losgelassen, - Sie wissen, dass citieren meine schwache Seite ist -, Sie haben sich's jetzt selbst zuzuschreiben, wenn Sie statt einer schönen kurzen Karte einen ellenlangen Brief kriegen. Ich bin furchtbar neugierig, wie der 'Tag des Gerichtes' ausfällt; Sie müssen mir gleich schreiben. Übrigens werde ich Ihren Namen gewiss auch in der Zeitung finden. Was ist's mit der Planetenverkäuferin? Von ihrem Schicksal schreiben Sie gar nichts.

Und wie geht's Ihnen selbst? Sind Sie mit der Wallfahrt fertig worden, und wie ist's ausgefallen? Sie sehen, dass ich auf eine große Menge Sachen neugierig bin und Sie könnten sich wirkich auch zu einem Brief aufschwingen - wie länger, wie besser, - ich habe hier ohnedies keine andere Gesellschaft als die Brife, die ich bekomme. Übrigens thut mir die absolute Ruhe hier recht gut, von den gewünschten 3 Kilo habe ich schon ein halbes zugenommen, und abgebrannt bin ich, -!- pickfein! Sonst gibt's von hier nichts zu berichten, ich faulenze und lese und umgekehrt [...]"..

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Baum, Vicki

Musikerin und Schriftstellerin (1888-1960). Eigenh. Brief mit U. O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 285 / 280 € (941661/BN941661)

An den Maler Hans Stalzer: "Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr mich Ihre Nachricht gefreut hat. Der Preis ist Ihnen heuer wohl ganz unerwartet gekommen? Nun, verdient war er jedenfalls und ich gratuliere recht herzlich. Sie müssen mir noch schreiben, auf welches Bild Sie den Preis bekommen haben. Jetzt werde ich Sie also im Herbst gar nicht mehr sehen und mich mündlich für mein Portrait bedanken können, wie ich dies jetzt recht herzlich thue. Vor 27. d. ist es nicht möglich es in die Wohnung zu geben, da Papa erst am 26.

nach Wien kommt. Vielleicht könnte man das Bild, im Falle Sie nicht so lange in Wien sind, einstweilen zum Schuldiener oder Portier der Akademie geben und dann von dort holen lassen? Sie werden da ja Rath wissen [...]"..

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