Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller (1870–1938). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Güstrow. Gr.-8vo. 1 3/4 pp.
$ 4,074 / 3.500 €
(94609)
An einen Redakteur. „[…] die beiläufigen und mir schon nicht mehr gegenwärtigen Begebenheiten, wenn sie Ihrer Anregung entsprechend Gegenstände eines Nachttagebuches vom 1/2 Dez. d.J. sein sollten, können bei dem, Gott sei Dank, außerordentlich hohen Niveau Ihrer Leser keineswegs aufgehoben werden und Irgendwem zur Unterhaltung dienen. Ich bin also leider in die Lage versetzt, meine Ausschaltung zu beantragen, indem ich denke, daß es sich nicht lohnt, ohne den Antrieb eines willigen Gemüts und die Gunst auffordernder Umstände auch nur das bescheidenste Häuflein Zeilen zu senden […]“
Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller (1870–1938). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Güstrow. 8vo. 1 p. Doppelblatt.
$ 4,074 / 3.500 €
(97855)
An den namentlich nicht genannten Dramaturgen des Theaters in Freiburg, Ernst Pyhrr: „ich bedauere sehr, Ihnen nichts anbieten zu können, außer Stücken dann u wann unterläuft mir nichts Schriftstellerisches und habe auch früher Beiträge für Zeitschriften u. drgl. nicht geleistet. […]“
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E. Postkarte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Ernst Barlach (1870–1938), Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller. E. Postkarte mit U.(„EBarlach“). Sonderburg, 25. Dezember 1915. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse und Absender. Mit einer Beilage (s. u.). – An Kurt Frey vom Flensburger Kunstgewerbemuseum: „Ich kann Ihnen nur kurz für Ihre Sendung danken, die mir nach hier nachgeschickt wurde, wo ich seit 2 Wochen das eigentümliche Dasein als Rekrut erlebe [...] Mir scheint die Leute laufen Gefahr, daß ihre Sachen beschlagnahmt werden, das wäre doch sehr schade. Vielleicht könnten Sie mir einen Wink geben, wie ich Ihnen darin helfen kann. Es sind schöne Sachen dabei [...]“. – Beiliegend eine Kunstpostkarte mit einer Abbildung von Barlachs Skulptur „Lesende Mönche“ mit Briefmarke desselben Motivs und Ersttagsstempel v. 10. Juli 1980.
Eigenh. Brief mit U. („EBarlach“).
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Ernst Barlach (1870–1938), Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller. E. Brief mit U. („EBarlach“). Güstrow, 11. April 1930. 2/3 S. Folio (330:260 mm). – An einen Herrn Jaretzki: „Seien Sie bitte nachsichtig und nehmen meine Versicherung an, daß kein anderer Grund meinen Dank für Ihren Glückwunsch zu dem bewußten Tage verzögerte als Unkenntnis Ihrer Adresse, die mir zwischen sträflich ungeordneten Papieren abhanden gekommen ist. Was läßt sich auf so manches – wohl übergewogenes Wort erwidern? Es ruht an seinem Ort und schmückt ihn, der sich willig schmücken läßt [...]“. – Bei Friedrich Dross (Hrsg.): Ernst Barlach. Die Briefe II. 1925–1938 (München, Piper, 1969) nicht abgedruckt und somit wohl bisher unveröffentlicht. – Auf festem Vélinpapier. – Kleine Einrisse im breiten Rand.
Eigenh. Brief mit U.
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Ernst Barlach (1870–1938), Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller. E. Brief m. U. Güstrow, 7. April (19)21. 1 1/2 S. Kl.-4°. An den Kunstsammler und Kaufmann Leo Lewin (1881-1965) wohl in Zusammenhang mit der Ausgestaltung von dessen neuerworbener Villa in Breslau. Barlach erinnert ihn daran, ihm ein Foto von den Innenräumen zuzuschicken. "[…] Ich glaube eine Ausgestaltung des Raumes gefunden zu haben, möchte aber, ehe ich mein Projekt Herrn Kaufmann und Ihnen vorlege, meine Ideen an einer besseren Wirklichkeit prüfen, als meine Erinnerung und immerhin oberflächliche Skizzierung des Raumes bedeuten […]" - Lewin hatte die Villa von dem Berliner Architekten Oskar Kaufmann nach seinen Wünschen und Bedürfnissen umbauen lassen, und Ernst Barlach sollte ursprünglich zwei Holzplastiken (Ruhe auf der Flucht und Die lesenden Mönche ) für die Diele beisteuern. Zur Ausführung des Auftrages kam es nicht mehr, und Barlach schuf die Plastiken als eigenständige Werke. - Mit schwachem postalischen Farbstempel unterhalb der Unterschrift.
Eigenh. Brief m. U.
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Apparently to Alexander Dorner, curator of the Lower Saxony State Museum and head of the Kestner Society, making some remarks on his dramatic work. – On Colambo-paper; small traces of folding.
Eigenh. Postkarte in Bleistift mit Unterschrift „Ernst“.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

