Graf Adolf von Arnim-Boitzenburg

Arnim-Boitzenburg, Graf Adolf von

deutscher Großgrundbesitzer und Politiker im Königreich Preußen (1832-1887). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Berlin. 24.2.1854. 8vo. 1 p.
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Über einen Kommissionsvorschlag, der am Abend stattfinden soll. Als Ordonnanzoffizier nahm er am Deutsch-Dänischen Krieg und am Deutsch-Französischen Krieg teil. Von 1867 bis 1873 war er Landrat im Kreis Templin. Anschließend wurde er zunächst Mitglied des Reichstages, im Jahre 1873 dann Präsident des Bezirks Lothringen. 1874 bis 1877 folgte die Tätigkeit als Oberpräsident der Provinz Schlesien. Dieses Amt gab er nach der Verurteilung seines Schwagers Harry von Arnim zu einer Haftstrafe auf.

1884 wurde er in den Preußischen Staatsrat berufen. Als Abgeordneter vertrat er den Wahlkreis Potsdam 3 (Ruppin–Templin) von August 1867 bis zur Reichstagswahl 1871 im ersten ordentlichen Reichstag des Norddeutschen Bundes. Über fünf Wahlperioden saß er von 1871 bis 1884 im Reichstag (Deutsches Kaiserreich). 1880 übernahm er für ein Jahr das Amt des Reichstagspräsidenten. Ab 1868 war er erbliches Mitglied und für einige Zeit Präsident des Preußischen Herrenhauses. Adolf von Arnim-Boitzenburg war Fideikommissherr der Grafschaft Boitzenburg (15.000 ha). Er war Mitglied des preußischen Staatsrates, von 1879 bis zu seinem Tod Präses der Generalsynode der evangelischen Kirche der älteren Provinten Preußens, 1880/81 auch Präses der brandenburgischen Provinzialsynode, und Kommendator des Johanniterordens..

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