Ernst Moritz Arndt

Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Politiker (1769–1860). „Himmelauf“ und „Rausche und brause!“. 2 eigenh. Gedichtmanuskripte (14 bzw. 28 Zeilen) mit Initialen („Eigenh. M. A.“). O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,666 / 1.500 € (22418)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Politiker. „Himmelauf“ und „Rausche und brause!“. 2 e. Gedichtmanuskripte (14 bzw. 28 Zeilen) mit Initialen („E. M. A.“). O. O. u. D. [Um 1856]. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4°. Mit e. adr. Kuvert. – Zwei Gedichte aus den letzten Lebensjahren des Dichters für den Autographensammler Dr. Adolf Böttger in Leipzig. Auf der ersten Seite das 1856 entstandene, unter dem Titel „Klinglied“ abgedruckte Sonett „Himmelauf“: „Zum Himmel auf! Doch du bist mitten drinnen, | Dein Bällchen Erde rollt mit Gottes Sonnen! | O wärest du so mitten in den Wonnen, | Des höchsten Lichts mit allen deinen Sinnen! [...]“.

– Danach das hier mit „Rausche und Brause!“ überschriebene Gedicht „Rausche durch den Wald“ a. d. J. 1853: „Rausche durch den Wald, rausche durch das Herz, | Thränenzorn, du frischer Lebenswind! | Schweige nicht das Wort, schweige nicht den Schmerz, | Rausche, du des Muths erstgebornes Kind! [...]“. – Bl. 2 mit kleinem Papierdurchbruch und kleiner Siegelspur..

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Dichter (1769–1860). Eigenh. Gedichtmanuskript. O. O. [wohl Bonn]. 1 S. Qu.-12mo (80:139 mm).
$ 1,333 / 1.200 € (7098)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Dichter. E. Gedichtmanuskript, o. O. u. D. [um 1851], 1 Seite qu.-12mo (80:139 mm). – „O mein Deutschland, will dein Jammer | breiter, täglich breiter werden? | Finden deine besten Söhne | Keinen Platz auf deutscher Erden? | Klingt der bittre Fluch des Flüchtlings | Durch der Angeln Land und Hessen? | Wird so deutsche Lieb’ und Treue | Deinen Tapfern zugemessen?“ – Anfang 1851 hatte die brasilianische Regierung mehrere Tausend schleswig-holsteinische Soldaten für den Kriegsdienst in Argentinien angeworben, die zwar zum Einsatz gelangen, jedoch keinen Sold ausgezahlt bekommen sollten.

– Abgedruckt in: E. M. Arndt, Ausgewählte Werke in 16 Bänden. Bd. III. Hrsg. Heinrich Weisner und Robert Geerds. Leipzig, Max Hesse Verlag, 1908. – An den Rändern etwas knapp beschnitten und mit kl. Papierdurchbruch in der vorletzten bzw. letzten Zeile (hierdurch geringf. Buchstabenverlust)..

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Politiker (1769-1860). Eigenh. Brief mit U. ("EMArndt"). O. O. 1 S. 8vo.
$ 889 / 800 € (32019/BN22140)

"Eben bringt ein Freund aus Berlin für Sie, lieber Vetter, von Schleiermacher daselbst 24 Thlr. mit. Da ich diese nun hier nicht lange will schimmeln lassen, so sende ich Sie [!] Ihnen hier sogleich unter einem Wirrwarr von Geschäften [...]". - Etwas gebräunt und mit alten Tintenwischern.

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Politiker (1769-1860). Autograph quotation signed. Bonn. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 944 / 850 € (32335/BN23395)

"Von der Erde immer himmelwärts | Wende, liebes Kind, dein Aug und Herz. | Dann wird dir Alles schön und licht. | Beßre Freude blüht auf Erden nicht. | So sei, so werde, so bleibe! | Dies wünscht dir, liebe kleine Elisabeth | Dein ältester Freund und Nachbar EM Arndt".

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Arndt, Ernst Moritz

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Politiker. E. Brief mit U. („EMArndt“). O. O., [wohl Dezember 1856 od. Januar 1857]. 3 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An den Schriftsteller und Publizisten Bernhard Endrulat (1828–1886), der ihm sein Erstlingswerk – einen Band „Gedichte“ – übersandt und ihn um sein Urteil gebeten hatte: „[...] Ohne Zweifel, Sie haben einen Anhauch der göttlichen Klarine und zuweilen den rechten Anhauch; auch ist meistens schon eine rechte Gewandtheit der Form da. Nun hören Sie von dem älteren, ja von dem überalten Mann eine freundliche Mahnung und Weisung. Ich sitze nicht in Ihrer Brust, und kann daraus also nicht weissagen, was alles Liebes und Leides Sie erlebt haben, aber durch manche Ihrer Reime geht und weht fast viel Wehmut. Nun haben Sie als Dichter sich vorzüglich vor zwei Abwegen zu hüten: 1) daß Sie nicht zu weich und schmelzig werden, kein weibelnder Mann nach der süßlichen Redwitzweise, 2) daß Sie vor geistigem Skepticismus und Trotz sich hüten; wobei die einfältige Dichtkunst auch keine Seide spinnt[.] – Also vor allen Dingen ein gesundes festes Leben, und solche Lebensansicht [...]“. – In Dühr Nr. 1546 nur ein fehlerhafter Auszug nach Loh I 212.


Arndt, Ernst Moritz

Eigenh. Brief mit U. („EMArndt“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Politiker. E. Brief mit U. („EMArndt“). Bonn, 25. August 1841. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An die Gewerkschaft der Kohlenzeche Wiesche in Mühlheim a. d. Ruhr: „Einer Verehrten Gewerkschafts Deputation sage ich für das liebe mir übersendete Geschenk der Melodien zu den Grubenklängen meinen verbindlichsten und herzlichsten Dank, und schließe daran den treuen Wunsch, daß Gott, von dem alle gute und vollkommene Gabe kommt, wie den König und das ganze Vaterland, so Ihr Werk und Gewerk fort und fort segnen wolle [...]“. – Bei dem Geschenk handelte es sich um den 1841 erschienenen Notenband „Melodien zu den Grubenklängen, einer Liedersammlung für Bergleute, bergmännische Sänger-Chöre und Freunde des bergmännischen Gesanges, hrsg. von der Gewerkschaft der Zeche Wiesche. Zwei-, drei- und vierstimmig für den Männerchor“ (156 S. Noten. Mülheim an der Ruhr, Nieten, 1841); der Textband „Grubenklänge“ war erstmals 1838 erschienen. – Etwas fleckig und gebräunt und mit einigen Ein- und Ausrissen sowie Papierdurchbrüchen (tls. alt mit Transparentpapier hinterlegt).