Heinrich von Angeli

Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Brief mit U. Wien. 1 S. Folio. Faltspuren.
$ 236 / 200 € (9799)

Heinrich von Angeli (1840-1925), österr. Maler. E. Brief m. U., Wien, 19. April 1870, 1 Seite Folio. Faltspuren. An Adolph von Menzel: „[…] Vor allem, erlaube ich mir Ihnen meinen wärmsten Dank auszusprechen, daß Sie unsere Ausstellung mit so wundervollen Werken bereichert haben, welche auch ungetheilte Bewunderung finden. Herr Gsell, der hier die schönste und bekannteste Gallerie besitzt, hat mich gebethen bei Ihnen geehrter Herr Professor anzufragen, welches erst der nächste Preiß ist, für welchen Sie ihn Ihr Aquarelle ([…] Soiré) überließen.

Es wäre mir sehr angenehm, wenn Sie Herrn Gsell eine kleine Concession machten, es bliebe Ihr schönes Werk in Wien in der schönsten Sammlung […]“ – Angeli begann sein Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, das er seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und 1856-59 bei Emanuel Leutze fortsetzte. Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand 1870-72 und 1906-10 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte er bevorzugt Genre- und Historienszenen wie Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg..

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Brief mit U. O. O. 2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
$ 295 / 250 € (9800)

Heinrich von Angeli (1840-1925), österr. Maler. E. Brief m. U., o. O., 8. Oktober 1877, 2 ½ Seiten gr.-8°. Doppelblatt. An Adolph von Menzel „Hochverehrter Meister“: „[…] Sie waren vor einigen Tagen bei mir. Der dumme Kellner lies Sie nicht zu mir, daß war sehr ungeschickt aber noch dümmer war es, daß er mir den Tag darauf sagte, daß Sie da gewesen wären, und, da ich schlief und um 8 Uhr geweckt sein wollte Sie […] um diese Zeit wieder nachsehen wollten. […] Es war mir immer ganz unmöglich unter Tags Sie aufzusuchen.

Leider sollte ich das Unglück Sie gestern zu verfehlen. Finde ich Sie morgen Vormittag ½ 11 Uhr? Ich kann doch nicht abreisen, ohne Sie gesehen zu haben. Daß würde ich mir nie verzeihen […]“ – Angeli begann sein Kunststudium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, das er seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und 1856-59 bei Emanuel Leutze fortsetzte. Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand 1870-72 und 1906-10 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte er bevorzugt Genre- und Historienszenen wie Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg..

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Brief mit U. ("HvAngeli"). O. O. u. D. 1½ SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to.
$ 212 / 180 € (33134/BN27925)

An einen Hofrat: "Es hat mir zu leid gethan, daß ich Ihren Besuch versäumen mußte, und beeile ich mich mitzutheilen, daß ich leider auch heute gleich nach Tisch fort muß. Von morgen an bin ich aber bis 4 Uhr gewiß zu Hause, und hoffe ich, daß Sie mir Ihren lieben Besuch nicht vorenthalten werden [...]". - Geboren als Sohn eines Gastwirts aus ursprünglich adliger venezianischer Familie, studierte der in Ödenburg geborene Angeli an der Akademie der bildenden Künste in Wien, seit 1855 an der Düsseldorfer Akademie und von 1856 bis 1859 bei Emanuel Leutze.

"Nach Studienreisen durch Italien, Frankreich und die Niederlande berief ihn König Ludwig I. an die Kunstakademie in München, wo Angeli sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß" (DBE). 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand von 1870 bis 1872 und von 1906 bis 1910 der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Portraitmalerei an der Wiener Akademie. "In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen wie ‚Maria Stuart bei Verlesung des Todesurteils' (1857). 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Portraitist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg. Angeli wurde 1907 geadelt" (ebd.)..

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Brief mit U. Wien. 2 SS. auf gefalt. Doppelblatt. 8vo.
$ 118 / 100 € (939344/BN939344)

"Übermorgen sende ich das Bild Ihrer Frau Gemalin an Ihre Adresse, und sind Sie mir hoffentlich nicht böse, daß ich so spät damit fertig würde, aber in der Kunst lasst sich eben nichts zwingen. In einem halben Jahr muß das Portrait geliefert werden, bis dahin dürfen Sie die eingeschlagenen Flecken nicht geniren, und wünsche ich mir, dass Sie an dem Bilde Freude haben mögen [...]". - König Ludwig I. berief Angeli an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß.

1862 ließ er sich in Wien nieder, stand der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen, 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg..

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Postkarte mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 94 / 80 € (943152/BN943152)

An den Maler Hans Stalzer (1878-1940): "Für Ihre und Ihrer Frau Gemalin [!] Neujahrswünsche besten Dank sagend, erwidere ich dieselben herzlichst […]". - König Ludwig I. berief Angeli an die Kunstakademie in München, wo er sich dem Kreis um Karl von Piloty anschloß. 1862 ließ er sich in Wien nieder, stand der Wiener Künstlergenossenschaft vor und erhielt 1877 eine Professur für Porträtmalerei an der Wiener Akademie. In seiner ersten Schaffensperiode malte Angeli bevorzugt Genre- und Historienszenen, 1873 begann seine erfolgreiche Karriere als Porträtist der Wiener Adels- und Finanzwelt sowie der Höfe in Wien, Berlin, London und St. Petersburg.

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). 3 eigenh. Briefe mit U. Wien. Zus. 5 SS. 8vo.
$ 412 / 350 € (943637/BN943637)

Bedankt sich bei der Adressatin für Einladungen.

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Postkarte mit U. Wien. 2 SS. Qu.-8vo.
$ 141 / 120 € (943699/BN943699)

An Hans Stalzer: "Ihrer Frau Gemahlin und Ihnen danke ich bestens für Ihre Glückwünsche und erwidere dieselben herzlichst".

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D. 70 x 106 mm.
$ 177 / 150 € (943712/BN943712)

"Erwidert Ihre freundlichen Wünsche herzlichst". - Am oberen Rand gelocht.

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Angeli, Heinrich von

Maler (1840-1925). Eigenh. Postkarte mit U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 141 / 120 € (943716/BN943716)

Sendet Neujahrswünsche an Hans Stalzer. Am oberen Rand gelocht.

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