Rosette Anday

Anday, Rosette

Mezzo-Sopranistin (1903–1977). Eigenh. Briefkärtchen mit U. O. O. 1 S. Qu.-12mo.
$ 59 / 50 € (8039)

Rosette Anday (1903–1977), Mezzo-Sopranistin. E. Briefkärtchen mit U. O. O., 17. September 1936. 1 S. Qu.-12mo. – „Herzlichste Glückwünsche“ an den namentlich nicht genannten Erwin Kerber (von 1936 bis 1940 Direktor der Wiener Staatsoper, 1891–1943). – Rosette Anday war von Franz Schalk in Budapest entdeckt und von ihm sogleich nach Wien engagiert worden, wo die damals gänzlich unbekannte 18jährige bei ihrem Debüt 1921 die schwierigsten Arien von Bizets „Carmen“ mühelos beherrschte.

Gefördert von Schalk und Richard Strauss, sang sie nur fünf Jahre später bereits einer der großen Rollen des Mezzo-Sopran, die der Dalila in Saint-Saëns „Samson et Dalila“. Hernach viele Jahre an sämtlichen großen europäischen Opernhäusern gastierend, wurde sie nach Machtübernahme der Nationalsozialisten mit Berufsverbot belegt; nach Kriegsende kehrte sie an die Wiener Staatsoper zurück und sang u. a. in der Uraufführung von Gottfried von Einems „Dantons Tod“ bei den Salzburger Festspielen 1947; 1961 nahm sie mit der Klytemnästra ihren Abschied von der Bühne der Wiener Staatsoper..

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Anday, Rosette

Mezzo-Sopranistin (1903–1977). Portraitphotographie mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 94 / 80 € (8738)

Rosette Anday (1903–1977), Mezzo-Sopranistin. Porträtfotografie mit e. Namenszug auf der Bildseite. O. O. u. D. 1 Seite 8°. – Brustbild im ¾-Profil im Rollenkostüm eines nicht identifizierten Stückes, „zur Erinnerung an den ‚Mulatschak’ [?]“. – Rosette Anday, ehedem eine der jüngsten Kammersängerinnen der Geschichte, zählte zu den meist engagierten Sängerinnen der Opernwelt.

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Anday, Rosette

Sängerin (1903-1977). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. Qu.-8vo.
$ 59 / 50 € (79733/BN51822)

In Bleistift. - Mit kleinen Läsuren am oberen Rand und Montageresten.

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