Valdemar Ammundsen

Ammundsen, Valdemar

Theologe (1875–1936). Eigenh. Brief mit U. Hadersleben. ¾ S. Gr.-8vo.
$ 213 / 180 € (19553)

Valdemar Ammundsen (1875–1936), Theologe. E. Brief mit U. Hadersleben, 27. Juni 1923. ¾ S. Gr.-8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten, wohl der Gießener Kirchenhistoriker Gustav Krüger (1862–1940): „Endlich komme ich dazu Ihnen die Notizen zu schicken. Ich hatte erwartet, dass die Arbeit grösser geworden wäre [...]“. – Valdemar Ammundsen war Professor für Kirchengeschichte und wurde mit Arbeiten über Luther und Kierkegaard und mit seiner „Kirchengeschichte des 19.

Jahrhunderts“ bekannt. „1910 nahm Ammundsen an der Weltmissionskonferenz in Edinburgh teil und erlebte 1914 in Konstanz die Gründung des ‚Weltbundes für internationale Freundschaftsarbeit der Kirchen’ (World Alliance for Promoting International Friendship through the Churches). Im Herbst 1919 unterstützte Ammundsen auf einer Tagung des Weltbundes in Oud Wassenaar bei Den Haag die Pläne des Erzbischofs Nathan Söderblom, die Bewegung für ‚Praktisches Christentum’ zu gründen und eine Weltkirchenkonferenz durchzuführen. So wurde Ammundsen im Lauf der Jahre ein führender Mann in der ökumenischen Arbeit der Kirche“ (BBKL I, s. v.). Nach der Abtretung Nordschleswigs an Dänemark und der Errichtung des Bistums Hadersleben wurde er zum dortigen Bischof berufen. „1925 vertrat Ammundsen Dänemark auf der Weltkirchenkonferenz in Stockholm und erhielt auch einen Sitz im Fortsetzungsausschuß, im ‚Ökumenischen Rat für Praktisches Christentum’ (Life and Work). Er wurde 1934 Vorsitzender der europäischen Abteilung des Ökumenischen Rates und 1935 Präsident des ‚Weltbundes für internationale Freundschaftsarbeit der Kirchen’“ (ebd.). – Der Adressat gilt als „die einflußreichste Gestalt der Gießener Theologie in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus [als] eine der dominierenden Figuren der Universität überhaupt“ (Gießener Elektronische Bibliothek). – Mit kleinen Randläsuren..

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