Gustinus Ambrosi

Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Dichter (1893–1975). Eigenh. Portraitpostkarte mit U.(„Ambrosi | Bildhauer in Wien“). [Wien]. 1 S. (Qu.-)8vo. Mit eh. Adresse.
$ 71 / 60 € (16617)

Gustinus Ambrosi (1893–1975), Bildhauer und Dichter. E. Portraitpostkarte mit U. („Ambrosi | Bildhauer in Wien“). [Wien], 7. April 1940. 1 S. (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – An Adolf Leichtle in Lenzfried bei Kempten i. A.: „[...] Sie haben mir so freundlich geschrieben, daß ich Ihnen eben ein Buch Dichtungen von mir einsandte. Das fand ich ganz in Ordnung, da ich trotz meiner 40jährigen Taubheit ein sehr feines Gehör für menschliche Regungen habe [...]“. – Die Bildseite mit einem Portrait des Künstlers in seinem Atelier, umgeben von einigen überlebensgroßen Skulpturen. – Mit kleineren Randläsuren.

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Dichter (1893-1975). „Einer Toten. Ein Zyklus des Erinnerns“. Widmungsexemplar. Wien. 56 SS. Schwarzer OPpbd. mit weißem Schildchen. 8vo.
$ 118 / 100 € (2348)

Ambrosi Gustinus. Einer Toten. Ein Zyklus des Erinnerns. Wien: Georg Prachner 1937. EA. Aus d. Besitz d. Contessa Laetitia Loredano – 8°; 56 S.; schwarzer OPpbd. mit weißem Schildchen; sehr gut erhalten. Mit e. 8zeiligen Gedicht (‚aus der Bucht: Gesang von Irgendher’) Widmung u. U. an Ulrich Steinmann, Wien, 10. Mai 1941.

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer (1893-1975). Brief mit eigenh. U. („Ambrosi, Bildhauer in Wien“). Wien. 1 S. 4to. Mit bedrucktem Briefkopf. Minimal knittrig.
$ 130 / 110 € (351)

Gustinus Ambrosi (1893-1975), österr. Bildhauer u. Dichter. Brief m. e. U., „Ambrosi, Bildhauer in Wien“, Wien, 4. April 1941, eine Seite 4°, mit bedrucktem Briefkopf. Minimal knittrig. An einen „Herr Doktor“: „... mein Wunsch ... Ihnen ein gutes Bild der Büste des unsterblichen Dr. Ernst Steinmann für Ihr Zimmer einzusenden ...“ Ambrosi bedauert die Verzögerung: „... allein die Flut meiner Arbeit und andere Umstände (mein 77 jähriger Lichtbildner wurde am Schlag gestreift und konnte viele Monate nichts leisten und hätte ich ihm die Arbeit weggenommen, wäre der gute Mann vor Schmerz gestorben, denn er hat über ein Vierteljahrhundert für mich gearbeitet) ...“

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Dichter (1893-1975). 3 eigenh. Bild- bzw. Portraitpostkarten mit U. Wien. Zusammen 3 SS. auf 3 Bll. Qu.-8vo. Tls. mit eh. Adresse.
$ 71 / 60 € (31824/BN21075)

An die Bildhauerin Margarethe Feslinger mit Wünschen zu Neujahr, Dank für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und betr. der Zusendung eines Drucks für ihren Sohn, "der mit gleicher Post an Sie abgeht" (Bildpostkarte v. 17. I. 1956; die Bildseite mit einer Abbildung der von Ambrosi geschaffenen Büste von Eduard Heinl, von 1946 bis 1948 Bundesminister für Handel und Wiederaufbau. ).

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 71 / 60 € (49416/BN33794)

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre freundlichen Wünsche zu meinem 63. Geburtstag. Ich vermag 120 Kilo zu heben und 80 Kilo schwere Lasten 200 m. weit zu tragen, ohne zu ermüden und wünsche Ihnen dasselbe für diese Jahreszahl Ihres Daseins […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule.

In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt eine von Ambrosi geschaffene Marmorbüste von Mrs. Campbell-Fairfax..

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Innsbruck. 1 S. 8vo.
$ 71 / 60 € (49417/BN33795)

An Josef Wesely: "[…] Seit Mitte Juni arbeite ich hier am Wiltener Friedhof am Aufbau eines großen Grabmals. Es wird ein Halbtempel aus 27 Tonnen polierte Granitsteine mit einer Gruft und Fundamenten 35 Tonnen Beton und 2 Tonnen Eisenarmierungen. 1957 bis 1958 schaffe ich dafür die 22 Tonnen schwere Auferstehungsgruppe in Marmor! - Der Tempel wird wohl am 20. Oktober fertig! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen.

Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi und Arbeiter beim Aufbau eines Gerüstes..

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
$ 71 / 60 € (49418/BN33796)

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für die Äpfel! - Das erinnert an gute alte Zeiten! Auch Michelangelo bekam Birnen, Äpfel, Märzkäse und dergleichen, wie es aus seinen Dankbriefen ersichtlich ist! […]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k.

Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi in seinem Atelier..

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Eigenh. Bildpostkarte mit U. Wien. 1 S. 8vo.
$ 59 / 50 € (49419/BN33797)

An Josef Wesely: "Herzlichen Dank für Ihre Osterwünsche! - Diesmal war es ein zu kaltes Osterfest, aber was alles habe ich in meinem nicht kurzen Dasein mitgemacht! Man muß sich alle Tage am Morgen schon glücklich sagen: welches Glück, daß man nicht blind ist! - Hier sehen Sie den Anatomen bei einem präparierten Skelett eines Riesen 2 m 17![…]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen.

Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock. - Die Bildseite zeigt Ambrosi neben dem erwähnten Skelett des Riesen..

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer und Lyriker (1893-1975). Ms. Brief mit eigenh. U ("Ambrosi, Bildhauer in Wien). Wien. 1 S. 4to.
$ 94 / 80 € (49420/BN33798)

An Josef Wesely: "[…] Ich habe diese drei letzten Jahre so unvorstellbar mühsälige (sic) Aufbauarbeit geleistet, daß ich müde bin. Zudem ist am 15. März 1948 mein letzter am Leben gewesener Bruder gestorben und ich bin so gänzlich der Letzte eines 466 jährigen Geschlechtes. Gänzlich vereinsamt. - Hätte ich nicht meine gute Frau und meine riesenhafte Arbeitslust, wäre mein Leben das Trostloseste, das ein Mensch zu tragen hätte … bald sind es 49 Jahre, daß ich gänzlich taub bin… Leben Sie wohl und stecken Sie diesen üblen Brief in den Ofen, doch üble Gedanken hat, wer ununterbrochen bedrückt ist ….".

- Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Er machte eine Lehre in einer Steinmetz- und Bildhauerwerkstatt und einen Modellierkurs in der Kunstgewerbeschule. In Graz, wo er seit 1909 ansässig war, setzte er seine Lehre fort und besuchte außerdem die Meisterschule für Modelleure an der k.k. Staatsgewerbeschule. Nach Abschluß der Lehre ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z.B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914). 1913 erhielt er das Staatsatelier im Prater auf Lebenszeit und unterhielt später auch Ateliers in Rom, Paris und Köln. Seine Arbeiten orientierten sich größtenteils an Auguste Rodin, Michelangelo und dem italienischen Barock..

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Ambrosi, Gustinus

Bildhauer (1893-1975). Eigenh. Gesprächszettel mit Namenszug. O. O. u. D. 1½ SS. 8vo. Bleistift.
$ 141 / 120 € (936213/BN936213)

"Das wollte ich wissen! Die Verarbeitung braucht 5-6 Wochen, also müßte spätestens 2. III in Graz sein [...]". - Seit dem siebten Lebensjahr infolge einer Meningitis völlig taub, erlernte Ambrosi in der Taubstummenanstalt in Prag Modellieren und Schnitzen. Nach Abschluß der Lehre in Prag und Graz ging er 1912 nach Wien, wo er kurze Zeit die Akademie der bildenden Künste besuchte. Er fertigte Büsten von bedeutenden Zeitgenossen, wie z. B. Friedrich Nietzsche (1910), Stefan Zweig (1913) oder Gerhart Hauptmann (1914).

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