Eugen d' Albert

Albert, Eugen d'

Komponist (1864–1932). 4 (davon 3 eigenh.) Postkarten und 3 (davon 1 eh.) Briefe mit U. Berlin, Zürich und Meina (Lago Maggiore). Zusammen 7½ SS. (Qu.-)8vo. Die Karten bis auf eine mit eh. Adresse.
$ 707 / 600 € (10610)

An den Musikverlag C. F. Kahnt Nachf. in Leipzig. I: „Selbstverständlich bin ich mit der Monographie aus der Feder des Herrn A. Smolian [d. i. der Musikschriftsteller, Dirigent und Komponist Arthur Smolian, 1856–1911] vollständig einverstanden. Zu gleicher Zeit möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich unter meinen Noten vor kurzer Zeit die Originalpartitur der Liszt’schen Bearbeitung u. Instrumentierung zum Barbier v. Bagdad vorfand. Sollten Sie sich dafür interessieren? [...]“ (Br. v. 6.

Oktober 1906). – II: „Anbei sende ich Ihnen die gewünschte Photographie [...] Was das Listz’sche Manuscript anbelangt, so werde ich Ihnen das nähere darüber binnen kurzem mitteilen oder gelegentlich meiner Anwesenheit in Leipzig mündlich sagen [...]“ (Br. v. 14. Oktober 1906; ohne die erwähnte Photographie). – III: „Die gewünschten Correcturen Liszt Lieder Band I gehen in diesen Tagen an Sie ab [...]“ (Postkarte v. [17. Februar 1908]). – IV: „Entschuldigen Sie tausendmal die Verzögerung. Spätestens bis 30. Mai soll Ihnen die Liszt-Sache zugeschickt werden [...]“ (Postkarte v. 15. Mai 1908). – V: „Es wurde von hiesigem Postamt bei mir nachgefragt, wegen einem Paket von Ihnen, welches ich nicht erhalten haben soll. Wollen Sie mir gef. angeben, was das Paket enthielt, damit ich mich des Sachverhalts zu erinnern vermag [...]“ (Postkarte v. [Oktober 1912]). – VI: „Wollen Sie so gut sein, mir mitzuteilen, ob ich das Aufführungsrecht des Liedes ‚Zierlichkeit des [Name unlesbar]“ von mir als mir gehörig in die Liste der ‚Gema’ eintragen kann [...]“ (Postkarte v. 27. Mai 1917). – VII: „Leider wurde versäumt das heute abgesandte Vorspiel zur ‚heiligen Elisabeth’ einschreiben zu lassen u. ersuche ich Sie daher gef. mir den Empfang anzeigen zu wollen“ (Br. v. 3. Juni, Jahr unlesbar)..

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864–1932). Vertrag mit eigenh. U. Meina. 1 S. Gr.-4to.
$ 212 / 180 € (17509)

Bestätigung darüber, daß er der Schlesinger’schen Buch- und Musikalienhandlung Robert Lienau „das unbeschränkte Urheberrecht an meinem nachbenannten Werke für Deutschland und alle übrigen Länder übertragen habe: Neubearbeitung und Neubezeichnung des Klavierkonzertes in Esdur von Franz Liszt und der Chants polonais von Chopin-Liszt“. – Papierbedingt etwas gebräunt und mit kleinen Faltspuren; die Verso-Seite mit kleinem zeitgenössischem Eingangsvermerk.

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864–1932). Eigenh. Brief mit U. [Wien]. ¾ S. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert und einer Beilage (s. u.).
$ 212 / 180 € (18366)

An F[riedrich] H[ermann] Schneider, einen in Berlin ansässigen Verfertiger von Opernklavierauszügen: „Anbei noch einige Kleinigkeiten für die Partitur. – Ich habe jetzt die Durchsicht der Klavierauszüge vollendet – sobald ich eine reine Correktur erhalte, sende ich sie Ihnen [...]“. – Etwas unfrisch und mit kleinen Randläsuren; die mit blauem Farbstift geschriebene Anrede mit Tinte nachgezogen; beiliegend ein weiteres e. an Schneider adr. Kuvert.

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864–1932). Eigenh. Postkarte mit U. („E. d’Albert“). [Mannheim. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 141 / 120 € (18367)

An den Sänger Joachim Kromer (1861–1939): „Ich habe kein Bild hier bei mir – Sie erhalten aber eines bestimmt, so bald ich in Berlin bin [...]“. – Joachim Kromer war seit 1895 Mitglied im Ensemble des Mannheimer Hoftheaters, wo er 1896 in der Rolle des Tio Lukas an der Uraufführung von Hugo Wolfs Oper „Der Corregidor“ mitwirkte. „Außerdem wurde er als Wagner-Interpret bekannt und trat bei den Bayreuther Festspielen auf. Gastspiele führten Kromer nach London, Amsterdam und Lissabon sowie an verschiedene deutsche Opern. 1927 nahm [er] seinen Abschied von der Bühne und wirkte als Pädagoge an der Musikhochschule in Mannheim“ (DBE). – Etwas angestaubt und unfrisch.

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Albert, Eugen d’

Komponist (1864–1932). Eigenh. Brief mit U. Stettin. 1½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 295 / 250 € (23134)

An den Musikkritiker und Musikpädagogen Otto Leßmann (1844–1918), mit dem er sich überworfen hatte: „Ihre liebenswürdigen Zeilen haben mir eine sehr große Freude bereitet und bin ich sehr glücklich, daß unser altes Verhältnis wieder hergestellt ist. Das drückende Gefühl, mit Ihnen, als dem Ersten, der mein Talent erkannte und mein Streben stets zu fördern trachtete, was mich Ihnen zu ewigem Danke verpflichtet, entzweit zu sein, ist nun von mir genommen und möchte ich der Hoffnung Ausdruck geben, daß etwas derartiges nie wieder zwischen uns treten möchte [...]“.

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864-1932). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. 51:89 mm.
$ 94 / 80 € (44711)

Mit alt montierter Portraitphotographie (spätere Reproduktion).

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864-1932). Albumblatt mit eigenh. U. O. O. u. D. 40:89 mm.
$ 94 / 80 € (44712)

Zusammen mit einer Portraitphotographie (spätere Reproduktion) alt auf Trägerpapier montiert.

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Albert, Eugen d’

Komponist (1864–1932). Eigenh. Brief mit U. Rom. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Hotelbriefkopf.
$ 177 / 150 € (44924)

An Herrn Friedenthal: „Heute früh gehen wir schon um 9 Uhr mit einigen Freunden in Bildergalerien und dann geht es fort [...]“.

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864-1932). Eigenh. Brief mit U. Frankfurt a. M. 1 S. Gr.-8vo.
$ 188 / 160 € (6526)

An seinen Freund, den Dirigenten Otto Lohse (1858-1925) in Leipzig: „[…] Ja, ich fürchtete sehr das Material würde fehlervoll sein. Nun, ich hoffe, daß Sie vielleicht jemanden dort haben, der an den probenfreien Tagen korrigiren kann – auf Kosten des Verlags natürlich […]“. – Der Sohn eines Komponisten studierte seit 1874 in London, Wien und Weimar, u.a. bei Ernst Pauer und Franz Liszt, war 1895 vorübergehend Opernkapellmeister in Weimar und wurde dann einer der gefeiertsten Klaviervirtuosen seiner Zeit, der vor allem als Interpret der Werke Beethovens geschätzt wurde.

Später widmete er sich überwiegend der Komposition und schuf einundzwanzig, zum Teil sehr erfolgreiche Opern (u.a. „Die Abreise“, 1898; „Tiefland“, 1903 „Flauto solo“, 1905; „Die toten Augen“, 1916) sowie Klavierkonzerte, eine Symphonie und Lieder. Er veröffentlichte auch Bearbeitungen von Johann Sebastian Bachs Orgelwerken und eine Ausgabe des Wohltemperierten Klavier (1906/07)..

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864-1932). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit U. Breslau. 1 S. Gr.-8vo.
$ 212 / 180 € (6528)

Drei Takte im Klaviersatz aus seiner Symphonie F-dur op. 4, bezeichnet „mässig bewegt“. Mit eh. Widmung „Fräulein Mimi Henschel“. – Der Sohn eines Komponisten studierte seit 1874 in London, Wien und Weimar, u.a. bei Ernst Pauer und Franz Liszt, war 1895 vorübergehend Opernkapellmeister in Weimar und wurde dann einer der gefeiertsten Klaviervirtuosen seiner Zeit, der vor allem als Interpret der Werke Beethovens geschätzt wurde. Später widmete er sich überwiegend der Komposition und schuf einundzwanzig, zum Teil sehr erfolgreiche Opern (u.a.

„Die Abreise“, 1898; „Tiefland“, 1903 „Flauto solo“, 1905; „Die toten Augen“, 1916) sowie Klavierkonzerte, eine Symphonie und Lieder. Er veröffentlichte auch Bearbeitungen von Johann Sebastian Bachs Orgelwerken und eine Ausgabe des Wohltemperierten Klavier (1906/07)..

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Albert, Eugen d'

Komponist (1864–1932). Gedr. Programm eines Klavierabends. [Hildesheim]. 1 S. 8vo.
$ 118 / 100 € (8318)

Am Programm des Konzertes im Unionhaus standen Werke von Beethoven, Chopin, Tausig, Alkan und Liszt. – Angestaubt und mit mehreren Ein- bzw. Ausrissen,

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Albert, Eugen d'

Komponist und Pianist (1864-1932). Eigenh. Brief mit U. Morcote (Schweiz). 1 S. 4to.
$ 306 / 260 € (79017/BN50618)

An einen namentlich nicht genannten Direktor: "Des Weiteren möchte ich Ihnen über meine neue Oper 'Der Golem' mitteilen, daß dieselbe im Oktober in Frankfurt/M mit Dr. Wallerstein u. Prof. Clemens Krauss ihre Uraufführung erleben soll. Wenn Sie sich noch dafür interessiren, würde ich Ihnen das Textbuch von den Verlegern Universal-Edition Wien zusenden lassen [...]".

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Albert, Eugen d'

Komponist und Pianist (1864-1932). Eigenh. Postkarte mit U. [Coburg. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 212 / 180 € (79018/BN50619)

An den Photographen und Galeristen Alfred Stieglitz, der zu jener Zeit an der Technischen Hochschule in Berlin studiert hatte: "Die Zeit meines Aufenthaltes in Amerika ist noch gar nicht bestimmt; jedenfalls wird es nicht nächsten Winter sein [...]". - Mit einer kleinen vertikalen Knickfalte; die Adreßseite mit kleinen Montagespuren.

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Albert, Eugen d’

Komponist und Pianist (1864-1932). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf. Doppelblatt.
$ 295 / 250 € (83633)

„Sie wissen sicheer - ich beschäftige mich sehr viel mit Ihrem Festbuch. Wollen Sie es mir bis Ende Januar noch lassen“ Sie sollen dann eine definitive Antwort erhalten. Hoffentlich sind Sie so freundlich mir noch diese Frist zu gewähren […]“ Eugen d´Alberts bekanntestes Werk ist seine Oper „Tiefland“ bekannt. Dabei zählte er seinerzeit zu den am meisten gespielten Komponisten. Tiefland hatten so gut wie alle großen Sänger im Repertoire und die Oper lief an den meisten deutschsprachigen Bühnen.

Beliebt waren auch „Die schwarze Orchidee“ oder „Der Rubin/Der Stier von Toledo“. Eugen d’Albert zählte zu einem illustren Kreis der Moderne wie Richard Strauss, Gustav Mahler, und Arnold Schoenberg, Hans Pfitzner, Max Reger, Max von Schillings und Franz Schreker. D’Albert war aber auch ein gefragter Pianist. Als solcher trat er mehrmals als Solist unter dem Dirigat von Gustav Mahler auf. Am 5 März 1906 sogar bei einer Aufführung in Antwerpen, bei der auch Stücke von d’Albert auf dem Programm standen. Zu d’Alberts Freunden zählten Franz Werfel, Gerhard Hauptmann und Hermann Hesse, er war auch Teil der Künstlerkolonie, die sich in den 1920er Jahren in Rapallo traf. Alma Mahler-Werfel erinnert sich: „[…] D’Albert war sternhagelvoll. Im Anfang hatte er schön brav mit Franz Werfel diskutiert, Verdi, Wagner, Beethoven. Die mangelnde ‚Ökonomie‘ Wagners, der ‚undramatische‘ Beethoven, die Impotenz der Atonalen, die ‚Musikfabrik‘ Bachs. Alles musste herhalten, und der kleine Gnom d'Albert kicherte in sich hinein, blinzelte mit seinen müden schlauen Äuglein, rieb sich die Hände und war ganz von sich hingerissen. […]“.

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Albert, Eugen d’

Komponist und Pianist (1864-1932). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 8 pp. Doppelblätter.
$ 648 / 550 € (83634)

Großer und ausführlicher Brief an die Altistin Luise Schärnack (1857-1910): „[…] Schön heringefallen bin ich mit dem dommen Contract! 0 dass ich ihn niemals unterschrieben hätte! Jetzt muß ich mir den Kopf zerbrechen, wie ich mich von ihm losmachen kann. Nur mündlich kann ich Ihnen alles erklären; es war sehr dumm von mir die Etuden zu spielen; es war ein Theaterpublikum u. verstand sie nicht. Wie gesagt, ich habe grossen Erfolg gehabt, aber es war sehr riskirt. Pollini hat sich furchtbar geärgert: er sagt, wenn er nur die Geschichte unternommen hätte, wäre der Erfolg grossartig gewesen.

Es ist alles Wolff’s Schuld. Pollini, sagt er, will doch meine Careere machen und will mich im Januar in Hamburg spielen lassen. […]“ Beiliegt: Mit einer Volltexttranskription. 2 Zeitungsausschnitte. Eugen d´Alberts bekanntestes Werk ist seine Oper „Tiefland“ bekannt. Dabei zählte er seinerzeit zu den am meisten gespielten Komponisten. Tiefland hatten so gut wie alle großen Sänger im Repertoire und die Oper lief an den meisten deutschsprachigen Bühnen. Beliebt waren auch „Die schwarze Orchidee“ oder „Der Rubin/Der Stier von Toledo“. Eugen d’Albert zählte zu einem illustren Kreis der Moderne wie Richard Strauss, Gustav Mahler, und Arnold Schoenberg, Hans Pfitzner, Max Reger, Max von Schillings und Franz Schreker. D’Albert war aber auch ein gefragter Pianist. Als solcher trat er mehrmals als Solist unter dem Dirigat von Gustav Mahler auf. Am 5 März 1906 sogar bei einer Aufführung in Antwerpen, bei der auch Stücke von d’Albert auf dem Programm standen. Zu d’Alberts Freunden zählten Franz Werfel, Gerhard Hauptmann und Hermann Hesse, er war auch Teil der Künstlerkolonie, die sich in den 1920er Jahren in Rapallo traf. Alma Mahler-Werfel erinnert sich: „[…] D’Albert war sternhagelvoll. Im Anfang hatte er schön brav mit Franz Werfel diskutiert, Verdi, Wagner, Beethoven. Die mangelnde ‚Ökonomie‘ Wagners, der ‚undramatische‘ Beethoven, die Impotenz der Atonalen, die ‚Musikfabrik‘ Bachs. Alles musste herhalten, und der kleine Gnom d'Albert kicherte in sich hinein, blinzelte mit seinen müden schlauen Äuglein, rieb sich die Hände und war ganz von sich hingerissen. […]“.

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