Richard Benno Adam

Adam, Richard Benno

deutscher Porträt- und Pferdemaler (1873-1937). Eigenh. Brief mit Unterschrift. München. 4to. 1 p.
$ 106 / 90 € (75113)

An den deutschen Porträt- und Blumenmaler Anton Müller Wischin (1865-1949), dem er zu einer Auszeichnung gratuliert.

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Adam, Richard Benno

deutscher Porträt- und Pferdemaler (1873-1937). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Schloss Klingenburg bei Jettingen. 8vo. 2 pp.
$ 141 / 120 € (75209)

An den deutschen Porträt- und Blumenmaler Anton Müller Wischin (1865-1949), dem er zum Geburtstag gratuliert. - Richard Adam stammte aus der Malerfamilie Adam, war der Sohn von Emil Adam und dessen Ehefrau Josefine Marie, geb. Wurmb, und der Urenkel des bayerischen Schlachtenmalers der napoleonischen Ära, Albrecht Adam. Er wurde seit seiner Kindheit von seinem Vater in Malerei unterrichtet und erhielt dann an der Kunstgewerbeschule München seine Ausbildung. Er studierte bei Nicolas Gysis an der Akademie der Bildenden Künste bei Sigmund Strähuber und Ludwig von Langenmantel (1854–1922), sowie in der von Heinrich Knirr (* 1862) geleiteten Privatschule.

Von 1892 bis 1894 studierte er bei Hermann Baisch an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Graf Wilczek war 1893 bis 1895 sein erster namhafter Auftraggeber, den er vom Vater Emil Adam vermittelt bekommen hatte. Seit 1896 schuf er seine ersten Pferdeporträts für den deutschen, österreichischen, böhmischen und ungarischen Adel. Etwa um 1897 war er Sommergast im bayrischen Possenhofen und schuf ein Gruppenbild mit Kaiserin Elisabeth, der populären Sissi. 1899 malte er die Budapester Jagdgesellschaft, eine Serie, die 47 Pferdeporträts umfasste. Berühmt wurden seine zahlreichen Reiterbildnisse, darunter vor allem jenes von Kaiser Wilhelm II., das als Kriegspostkarte in Massenauflage gedruckt wurde. Während des Ersten Weltkriegs war er Kriegsmaler des k.u.k. Kriegspressequartiers in Galizien und im kaiserlichen Hauptquartier in Frankreich. Nach 1918 setzte er seine Tätigkeit als Porträt- und Pferdemaler für Adelskreise erfolgreich fort. Zwischen 1928 und 1931 hatte er mehrere Arbeitsaufenthalte in den USA, während der er Porträts amerikanischer Spitzensportler fertigte. Später hatte er eine Professur in München inne. Sein Nachlass findet sich im Stadtarchiv München (NL Adam)..

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