Otto Abt

Abt, Otto

Schweizer Maler (1903-1982). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Basel. 8vo. 1 p.
$ 129 / 120 € (78093)

An Frau Arbeth: „Ihr Brief vom vergangenen Februar blieb bis gestern in einer fast geordneten Unordnung verschollen. Ich bin froh, dass ich wenigstens heute mit vile Verspätung Ihr Anliegen an mich für Sie erfüllen kann. […]“ Im Bemühen um die Anerkennung der modernen, abstrakt-konkreten und surrealistischen Malerei in der Schweiz, gründeten Abt und einige andere Basler Künstler 1933 die antifaschistisch ausgerichtete «Gruppe 33». 1936 schloss er sich der «allianz» an, einer Vereinigung moderner Schweizer Künstler, die sich ebenfalls für die Propagierung der ungegenständlichen Kunst einsetzte.

Die Jahre des Zweiten Weltkrieges verbrachte Abt, ein entschiedener Gegner des Faschismus und des Krieges, im Tessin. Seit den 1950er-Jahren betätigte sich Abt zunehmend auf verschiedenen künstlerischen Gebieten; neben der Tafelmalerei schuf er Wandmalereien und Glasbilder an öffentlichen Gebäuden, Majolika und Mosaike. Er beteiligte sich zudem, neben anderen Künstlern der «Gruppe 33», seit den 1920er-Jahren im Larvenatelier Tschudin an der Entwicklung und Gestaltung der Basler Künstlerlarven. Einige Werke von Abt gingen aus Wettbewerben des Kunstkredits Basel-Stadt hervor..

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