Hugo von Abercron

Abercron, Hugo von

Militär und Ballonfahrer (1869–1945). Eigenh. Postkarte mit U. Bocholt. 1 S. Qu.-8vo.
$ 158 / 150 € (21535)

An den Buchhändler Robert Steurer in Linz: „Gerne sende ich Ihnen hiermit meine Unterschrift [...]“. – Hugo von Abercron trat nach seiner Schulzeit in ein Infanterie-Regiment in Oldenburg ein, wurde 1899 zur Luftschiffer-Abteilung in Berlin abkommandiert und war von 1903 bis 1910 Hauptmann und Kompaniechef in Düsseldorf. „1900 wurde er Freiballonführer, war 1906–27 Vorsitzender der Freiballon-Abteilung des deutschen Luftfahrt-Verbandes, seit 1909 auch Führer von Zeppelin-, Parseval- und Militärluftschiffen.

Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem Abercron als Regimentskommandeur teilnahm, war er beim Wiederaufbau der deutschen Luftfahrt tätig. Mit über 500 Aufstiegen hielt [er] Ende der zwanziger Jahre den Rekord für die meisten Freiballonfahrten“ (DBE). – Stärker gebräunt und etwas fleckig..

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Abercron, Hugo von

Offizier, Ballonfahrer und Autor (1869-1945). Ms. Sentenz mit eigenh. U. Berlin-Charlottenburg. 24.10.1927. 1 S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 368 / 350 € (85157/BN55703)

"In der Gegenwart ist Hindenburg das deutsche Symbol für Unparteilichkeit, Arbeit und Pflichterfüllung. Wenn jeder Deutsche sich in gleicher Art einstellt, glaube ich an einen Wiederaufstieg Deutschlands [...]". Geschrieben als Beitrag für die von Friedrich Koslowsky im Berliner Eigenbrödler-Verlag herausgegebene Faksimile-Anthologie "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928). - Hugo von Abercron hielt Ende der 1920er Jahre mit über 500 Aufstiegen den Rekord für die meisten Freiballonfahrten, deren Eindrücke er in seiner Buchreihe "Der Luftwanderer" (1932) festhielt. - Mit ms. Briefkopf und größerem Randeinriss.

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