Andreas Alfred von Abendroth-Obentraut

Abendroth-Obentraut, Andreas Alfred von

Geodät (1865–1938). Eigenh. Postkarte mit U. („Abendroth“). Berlin. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 166 / 140 € (21534)

Andreas Alfred von Abendroth-Obentraut (1865–1938), Geodät. E. Postkarte mit U. („Abendroth“). Berlin, 21. September 1924. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Buchhändler Robert Steurer in Linz: „Soll das deutsche Volk wieder zu der alten Kulturhöhe zurückfinden, die es vor seiner gewaltsamen Zivilisi[e]rung durch römisches Söldnertum aller Art sein eigen nannte, so muß es gemäß seiner umfassenden Veranlagung – Jeder in seinem Fache, in seiner ethischen und politischen Gesinnung – zur inneren, völkischen Zusammenfassung zurückkehren und die Zersplitt[e]rung seines Wissens, Könnens und Wirkens aufgeben, durch die es nicht zuletzt zu einer Heerde [!] von eigensinnigen, eigenwilligen und nur bürokratisch lenkbaren Eigenbrötlern geworden ist [...]“.

– Nach einem Studium der Geodäsie und Kulturtechnik für einige Zeit beim Eisenbahnbau in Schlesien und bei der Stadterweiterung in Berlin-Schönefeld beschäftigt, wurde Abendroth-Obentraut 1895 Stadtvermessungsdirektor in Hannover; 1907 wurde er zur Landesaufnahme des Großen Generalstabs abgeordnet und kam 1919 zum Reichsministerium des Innern. „Nach der Versetzung in den Ruhestand (1925) war er bei der Ostlandsiedlung und bei der obersten Bauleitung der Reichsautobahnen tätig. Abendroth-Obentraut strebte seit 1895 eine Vereinheitlichung des bürgerlichen und militärischen Vermessungswesens in Deutschland an; er veröffentlichte u. a. ‚Der Landmesser im Städtebau (1901)’“ (DBE). – Papierbedingt etwas gebräunt und leicht (die Adreßseite stärker) fleckig..

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