Historiker und sächsischer Minister (1787-1865). Eigenh. Brief mit U. Dresden. 07.03.1857. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh. Adresse.
240 €
(941979/BN941979)
An den Buchhändler August Weigel (1773-1846) in Leipzig mit Dank für eine Zusendung und zu den Gründen für eine anonym veröffentlichte Mitteilung: "Indem Ich Ihnen dafür meinen verbindlichsten Dank sage, vertraue ich ganz Ihrer Discretion, wobei Sie übrigens den Grund meiner Anonymität selbstredend darinn erblicken werden, daß es - obwohl eine rein Preußische Frage, der Natur der Sache nach, nur vom Preußischen Standpunkte aus behandelt werden kann - diese Auffassung von Seiten eines Sachsen leicht der Mißdeutung unterliegen könnte.
Das Decemberheft der qua[r]terly review hoffe ich in diesen Tagen zu erhalten [...]". - Bl. 2 mit kleinem Ausriss durch Brieföffnung. Etwas fleckig und knittrig..
Historiker und sächsischer Minister (1787-1865). Eigenh. Brief mit U. und Brief mit eh. U. Dresden. (2+1 =) 3 SS. auf 3 Bll. 4to und 8vo.
120 €
(92638/BN61930)
Der Brief mit eh. U. vom 2. Mai 1844 als Minister des Cultus und des öffentlichen Unterrichts an einen Professor mit Dank für die ihm zugesandte "Gedächtnisrede auf Ihren verewigten Landesherrn [...] Mit Vergnügen habe ich daraus ersehen, daß die seltene Kunst lateinisches Latein zu schreiben in Gotha nicht untergegangen ist und in Ihnen einen würdigen Vertreter findet". - Der eh. Brief mit U. vom 29. Mai 1845 ist (einer zeitgenössischen Notiz auf der Versoseite zufolge) an Friedrich Wilhelm Frh.
von Reden gerichtet, der zwei Jahre zuvor als Referent für industrielle und Handelsangelegenheiten in das preußische Ministerium des Äußeren eingetreten war und die Allgemeine Deutsche Gewerbe-Ausstellung 1844 mitorganisiert hatte. "Ew. Hoch und Wohlgebohren sage ich für die gütige Uebersendung der herrlichen Ausstellungsmodelle in Silber meinen verbindlichsten Dank. Sie hat mich um so glücklicher macht [!], da ich die gewonnenen 5 Loose verlegt habe, also ohne Anspruch auf etwaigen Gewinn nicht einmal ein solches Andenken erwarten dürfte [...]"..

